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Innovatives Bauen mit Holz – Brunner besucht Musterprojekt

München (27. März 2017)  100 neue Wohnungen in Rekordzeit dank Holzsystembauweise: Staatsminister Helmut Brunner hat sich am Montag vom Potential des nachwachsenden Rohstoffs im städtischen Wohnungsbau überzeugt. 100 neue Wohnungen sind im Stadtteil Moosach innerhalb nur eines Jahres entstanden  von der Planung bis zur Ausführung. Brunners Fazit: „Das ist vorbildlich.“

Innen- und Außenansicht des Wohnbauprojekts Dantebad. Mittleres Bild: Staatsminister Brunner (3.v.r.) mit Ulrike Klar, Ltd. Baudirektorin des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München, Professor Dipl. Ing. Florian Nagler, Architekt der Wohnanlage, Dr. Klaus-Michael Dengler, Geschäftsführer der GEWOFAG, Dr. Ernst Böhm, geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter der Fa. B&O (ausführendes Generalunternehmen der Wohnanlage), Florian Lippmann, Projektentwicklung GEWOFAG und Alexander Gumpp, Vizepräsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmerverbandes. Abbildungen: Nicolas Armer/StMELF

Wohnbauprojekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG in Holzsystembauweise

Holzbau hat in Bayern Tradition – bei fast jedem fünften neuen Einfamilienhaus entscheiden sich die Bauherren inzwischen für den klimafreundlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz. Mehrgeschossige Wohnkomplexe mitten in der Großstadt sind daher oft nicht das Erste, woran die Menschen beim Stichwort Holzbau denken. Dass Holz auch dafür der richtige Baustoff sein kann, davon hat sich Forstminister Brunner bei einer Besichtigung einer neuen Wohnanlage der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG in München überzeugt. Über dem Parkplatz des Dantebades entstanden in Rekordzeit 100 neue Wohnungen.

Auch der Parkplatz des Bades konnte weitgehend erhalten werden. Brunner: „Gerade in Städten, wo Bauland Mangelware ist, brauchen wir innovative Lösungen zur Nachverdichtung. Der Holzbau ist dafür ideal geeignet.“ In dem vierstöckigen Holzbau leben unter dem Motto „Wohnen für alle“ Studenten, Flüchtlinge und Andere in kleinen Wohneinheiten.

Hoher Vorfertigungsgrad ermöglicht kurze Bauzeit

Beeindruckt hat den Minister auch die kurze Bauzeit: „Innerhalb eines Jahres entstanden 100 Wohnungen, von der Planung bis zur Ausführung – das ist vorbildlich.“ Möglich gemacht hat das der hohe Vorfertigungsgrad des Holzsystembaus. Außerdem profitieren die Anwohner von vergleichsweise sauberen und leisen Baustellen.

Bei der an die Besichtigung anschließenden Diskussion mit Vertretern der GEWOFAG, der Stadt München und Bauexperten betonte der Minister, dass das Bauen mit Holz für ihn schon lange ein wichtiges Thema sei. Denn Holzgebäude sind wahre Klimaschützer: Sie speichern CO2 und entziehen es dauerhaft der Atmosphäre. Gleichzeitig ist die Forst- und Holzwirtschaft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Bayern. Fast 200.000 Arbeitsplätze und 37 Milliarden Euro Umsatz hängen an der Branche. Und das Beste dabei: Holz ist unser wichtigster nachwachsender Rohstoff in Bayern. Wir nutzen ihn nachhaltig, die Vorräte nehmen zu, ein Mangel ist also auch in der Zukunft nicht zu befürchten.

Wegweisendes Projekt

„All das zeigt: Holzgebäude sind umfassend nachhaltig“, so der Minister Brunner und unterstrich dabei, dass Nachhaltigkeit gerade auch für den sozialen Wohnungsbau ein wichtiges Kriterium sei. Denn Integration und gesellschaftliche Teilhabe hätten auch viel mit der Wohnsituation der Menschen zu tun. Der Minister ist davon überzeugt, dass sich das Projekt „Dantebad“ der GEWOFAG als wegweisend für andere Bauherrn erweisen wird.


Pressemitteilung des StMELF

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