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Holzbau im Höhenflug: Beitrag auf ARTE und im Bayerischen Rundfunk

Holz ist der Baustoff der Zukunft, und moderner Holzbau erschließt dem nachwachsenden Rohstoff ganz neue Einsatzgebiete. Für Architekten wie Hermann Kaufmann und Florian Nagler zählen dazu auch Häuser über 2.000 Meter Höhe, Hochhäuser und städtische Gebäude. Entscheidend ist die sorgfältige Planung durch erfahrene und kompetente Holzbauunternehmen wie Huber & Sohn in Bachmehring. Der Kultursender ARTE und der Bayerische Rundfunk berichteten darüber in einer Sendung, die bis 15. August in der ARTE-Mediathek eingesehen werden kann.

Hermann Kaufmann, österreichischer Architekt und Professor an der Technischen Universität München, ist davon überzeugt, dass dem nachwachsenden Rohstoff die Zukunft gehört. Voraussetzung dafür ist die industrielle Vorfertigung der Bauteile in Holzbaufirmen. Deshalb hat das Team von "Xenius", dem ARTE-Wissensmagazin, die Holzbaufirma Huber & Sohn in Bachmehring bei Wasserburg am Inn besucht.

xenius nebelhorn
Holz im Höhenflug: Ein maßgefertigtes Bauteil wird per Hubschrauber zur neuen Gipfelstation auf dem Nebelhorn transportiert. Architekt Florian Kaufmann ist sicher: Auch in über 2.000 Meter Höhe ist Holz der Baustoff der Zukunft. Bild: ARTE Mediathek/Screenshot

Die Planung macht's aus

Die Beiträge zeigen die Facetten modernen Holzbaus an verschiedenen Leuchtturm- und Gipfelprojekten: Dem Wiener "HoHo", dem Schmuttertal-Gymnasium Diedorf, dem Wohnbauprojekt der Stadt München am Dantebad und der Gipfelstation auf dem Nebelhorn etwa. Außerdem werden aktuelle Forschungsergebnisse zum Brandverhalten und der Wohnqualität thematisiert. Es zeigt sich: Holz ist in allen Belangen mehr als konkurrenzfähig, es ist ein ökologischer, günstiger und, vielleicht der wichtigste Punkt, ein angenehmer Baustoff - vorausgesetzt, die Planung stimmt.

Deshalb besuchen die Moderatoren von "Xenius" das Holzbauunternehmen Huber & Sohn in Bachmehring, das Holzbauteile in Präzisionsarbeit und mit modernster Technik produziert. Für Geschäftsführer Josef Huber ist das die Zukunft des Bauens: Die Arbeit geht schnell vonstatten und entlastet Anwohner und den Straßenverkehr von innerstädtischen Baustellen; die Bauteile sind von gleichbleibender Qualität und können, wetterunabhängig, das ganze Jahr über produziert werden; und: Die Arbeit findet unter angenehmen und schonenden Bedingungen statt, sodass Mitarbeiter länger ihr Können und ihre Erfahrung im Unternehmen einbringen können.

Der Beitrag des Bayerischen Rundfunks kann auf Youtube abgerufen werden.

Barrieren abbauen - Holzhäuser aufbauen!

Für das gesamte Cluster Forst und Holz ist es von besonderer Bedeutung, dass die Möglichkeiten des Baustoffs einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden. Wenn es um die Erschließung neuer Einsatzgebiete geht, müssen vor allem mentale Barrieren abgebaut werden, bevor großartige Projekte aufgebaut werden können. Umso schöner ist es, dass zwei populäre Wissensmagazine das Spektrum der Möglichkeiten des modernen Holzbaus einem breiten Publikum präsentieren - und dafür nicht zufällig bei Wissenschaftlern, Fachleuten und Praktikern aus Österreich und Bayern zu Besuch waren.

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