Die Bundesregierung hat durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2017 den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Duch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.

 


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

  • München: Fachforum "Wie begrenzt sind unsere Rohstoffe?"
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München: Fachforum "Wie begrenzt sind unsere Rohstoffe?"

Wann:
24. Juli 2018, 09:00 Uhr - 13:00 Uhr
Veranstalter:
Bauzentrum München

 

Dienstag, 24. Juli 2018, 9 bis 13 Uhr


Der Verwendung von teilweise nur begrenzt vorhandenen Rohstoffen ist auch beim Einsatz nachhaltiger Bauweisen und dem Ausbau der erneuerbaren Energien unverzichtbar. Während die energetische Amortisation der baulichen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit inzwischen als gesichert angesehen werden kann, ist die nachhaltige Verfügbarkeit der Rohstoffe noch zu hinterfragen. Vor allem auch deswegen, weil durch die absehbar höheren Bedarfe in Wachstumsbereichen wie LEDs, Stromspeichern oder Elektro-Fahrzeugen immense Steigerungen beim Verbrauch von Rohstoffen vorhergesagt werden.

Viele Rohstoffvorkommen sind endlich, ihr Abbau bzw. ihre Gewinnung ist teilweise auch mit massiven Eingriffen in Natur und Umwelt verbunden. Gleichzeitig gewinnen menschenrechtliche Problemstellungen bei der Gewinnung von Rohstoffen zunehmend an Bedeutung. Insofern ist die Preisentwicklung und die zukünftige Verfügbarkeit vieler Rohstoffe schwer einzuschätzen. Für eine ökologisch, sozial und wirtschaftlich vertretbare Energiewende ist die Hinterfragung der Notwendigkeit ihres Einsatzes, der effiziente Umgang und die Rückgewinnung der Rohstoffe unabdingbar. Das Zeitalter der Sekundär-Rohstoffe hat bereits begonnen, in der Baubranche gewinnen recycelte Baumaterialien immer mehr an Bedeutung.

Das Programm finden Sie hier.

Eintritt

Kosten: 8 Euro

Es wird empfohlen den Beitrag passend bereit zu halten.

Anmeldung

Anmeldung per E-Mail erbeten: bauzentrum.rgu@muenchen.de

 

Weitere Informationen:

 

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