Regionalmarke AllgäuHolz Schreinern vorgestellt

Bei der Wert- und Edelholz GmbH in Wilpoldsried wurde am 29.05.2017 die Regionalmarke AllgäuHolz den Allgäuer Schreinern vorgestellt. »Die Wertschöpfungskette vom Baum bis zum fertigen Möbelstück nachvollziehbar und für den Kunden greifbar zu gestalten: Das bietet die Marke AllgäuHolz ab jetzt.« Mit diesen Worten richtete sich Hugo Wirthensohn, 1. Vorstand des Holzforum Allgäu, an die Schreiner, die zur Vorstellung der neuen Herkunftsmarke AllgäuHolz in die Gemeinde bei Kempten gekommen waren.

Bei der Wert- und Edelholz GmbH in Wilpoldsried wurde am 29.05.2017 die Regionalmarke AllgäuHolz den Allgäuer Schreinern vorgestellt. »Die Wertschöpfungskette vom Baum bis zum fertigen Möbelstück nachvollziehbar und für den Kunden greifbar zu gestalten: Das bietet die Marke AllgäuHolz ab jetzt.« Mit diesen Worten richtete sich Hugo Wirthensohn, 1. Vorstand des Holzforum Allgäu, an die Schreiner, die zur Vorstellung der neuen Herkunftsmarke AllgäuHolz in die Gemeinde bei Kempten gekommen waren.

Mit der neuen Regionalmarke haben die Kunden Gewissheit, heimisches Holz zu verwenden - und damit zur Entwicklung des ländlichen Raumes beizutragen. Damit können die regionalen Schreinereien werben und gleichzeitig die Regionalmarke voranbringen. Bilder: Holzforum Allgäu

Synergieeffekte von Zertifikat und Kundenkontakt

Doch eine Regionalmarke lebt nur durch wirksame Betriebe mit ausgezeichneten Produkten und ein funktionierendes regionales Netzwerk. Eine starke Marke benötigt starke Partner. Die Allgäuer Schreiner spielen hier eine besondere Rolle, denn sie haben direkten Kundenkontakt. AllgäuHolz kommt hier doppelt zum Tragen: Einerseits kann mit der neuen Marke eine bereits bestehende Nachfrage nach regionalem Holz konkret zertifiziert werden, andererseits kann mit einer eindeutigen Herkunftszertifizierung auch eine neue Nachfrage geschaffen werden.

Metergenaue Kennzeichnung

Bislang hatten viele Anbieter von Holzprodukten das Problem, dass es keinen geeigneten Nachweis für heimisches Holz gab. Mit der neuen Regionalmarke hat dies ein Ende. Anhand einer eindeutigen Kennzeichnung kann nun genau nachvollzogen werden, woher das verwendete Holz stammt - dank GPS-Koordinaten bis auf den Meter genau. Ein Vorgehen, dass auch bei der Wert- und Edelholz GmbH in Wildpoldsried bereits großflächig zum Einsatz kommt.

Entwicklungsmotor braucht finanziellen Rückhalt

Wer das Zertifikat erhalten hat, kann das Logo fortan in seiner kompletten Unternehmenskommunikation verwenden, bekommt eine Herkunftszertifizierung und gegebenenfalls für Produkte einen Einzelnachweis. Sprich: Etwas Konkretes, mit dem geworben werden kann.

Die Herausforderung, ein Motor für die Entwicklung des ländlichen Raumes zu sein, erfordert allerdings nicht nur ideellen Rückhalt, wie die Mitgliedschaft im Holzforum, sondern auch finanziellen. So kostet die Verwendung der Herkunftszertifizierung 200 Euro jährlich.

Die Marke AllgäuHolz entstand im Rahmen des Leader-Projekts: Netzwerk Wald und Holz im Allgäu – Gemeinsam mehr erreichen. Das Projekt ist angelegt auf drei Jahre und hat ein Finanzvolumen von fast 230.800 Euro. Gefördert wird es durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER).

Im Zeichen des Klimawandels wird es immer wichtiger, dass CO² neutrale Lebensweisen entwickelt werden. Die Verwendung von regionalem Holz, vor allem im Bauwesen und die Vermeidung von Verbrennung fossiler Ressourcen gehören zu den wichtigsten Schlüsseln, dieses für uns und unsere Nachkommen zu erreichen. Dazu ist es wichtig, dass dezentrale und regional eingebundene Strukturen erhalten und ausgebaut werden. Der Holzforum Allgäu e.V. will sich dieser Aufgabe stellen, um durch gemeinsames Handeln ein identitätsstiftendes Verbundprojekt umzusetzen und die regionale Wertschöpfung zu erhalten und auszubauen.  

 


Pressemitteilung des Holzforum Allgäu

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