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Allgäuholz auf dem Forsttag 2018 des Waldverbands Vorarlberg

Als gutes Beispiel stellte Hugo Wirhtensohn, 1. Vorsitzender des Holzforums Allgäu, die Marke Allgäuholz rund 200 interessierten Vorarlberger Waldbesitzern auf dem Forsttag 2018: Holz von Hier – Strategien für regionales Holz am 16.02.2018 in Hohenems vor.

Als gutes Beispiel stellte Hugo Wirthensohn, 1. Vorsitzender des Holzforums Allgäu, die Marke Allgäuholz rund 200 interessierten Vorarlberger Waldbesitzern auf dem Forsttag 2018: Holz von Hier – Strategien für regionales Holz am 16.02.2018 in Hohenems vor. Vieles in den Strukturen der Holzwirtschaft ist den beiden Regionen gemein. Beide setzen sich mit der Frage auseinander, wie der Verbraucher Sicherheit bekommen kann, dass das Holz das er kauft aus heimischen Wäldern kommt. Regionalität ist ein Megatrend und viele Verbraucher empfinden diese inzwischen wichtiger als Bio. Wie lässt sich Regionalität nachvollziehen? Dafür ist die Marke AllgäuHolz ein inspirierendes Beispiel.

 
Zertifiziertes Holz aus Allgäuer Wäldern

Das Holzforum Allgäu vergibt seit dem 01.01.2017 das Herkunftszertifikat Allgäuholz. „Nachhaltig aus dem Allgäu“ ist die Botschaft, die mit diesem Markenzeichen verbunden ist. Ziel ist die Bekanntmachung und Absatzförderung heimischer Holzprodukte und deren Folgeprodukte, die ihren Ursprung im Allgäu haben. Der Verbraucher soll anhand von Nachhaltigkeits-und Umweltgesichtspunkten ein bestimmtes Produkt erkennen und auswählen, um damit die lokale Produktion und den Verbrauch dieser Produkte zu unterstützen.

Wer steckt dahinter

Der Allgäuholz Markenverband, ein Zusammenschluss Allgäuer Waldverbände, ist Inhaber der patentrechtlich geschützten Marke AllgäuHolz. Dieser hat das Holzforum Allgäu mit der Vergabe des Zertifikates beauftragt.

Voraussetzungen
Wichtige Voraussetzungen für die Herkunftsbestätigung sind, dass alle teilnehmenden Waldbesitzarten nach PEFC zertifiziert sind. Herkunftsbestätigungen für Holzprodukte aus dem Allgäu kann es natürlich nur für die Produkte geben, die auch im Allgäu hergestellt werden. Aus diesem Grunde hat die Allgäuer Sägerrunde eine Liste mit allen Holzprodukten, die im Allgäu aus Allgäuer Holz hergestellt werden, erstellt. Diese Produktliste wird jährlich aktualisiert und allen Zimmerei- und Schreinereibetrieben zur Verfügung gestellt. Ebenfalls bekommen Architekten, Baugesellschaften und Bauherren Zugriff auf diese Liste.

Wer kann die Marke nutzenDie Standortregion umfasst die vier Allgäuer Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu, die drei kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten, Memmingen und das kleine Walsertal sowie das württembergische Allgäu mit den Städten und Gemeinden Aichstetten, Aitrach, Amtzell, Argenbühl, Bad Wurzach, Isny, Kißlegg, Leutkirch, Waldburg, Wangen und Wolfegg. Die Marke AllgäuHolz und die damit verbundenen Deklarationen beziehen sich auf die Herkunft von Holzrohstoffen aus PEFC-zertifizierten Wäldern und deren Verarbeitung im Allgäu. Ziel ist eine möglichst flächendeckende und umfassende Nutzung der Marke AllgäuHolz über die gesamte Wertschöpfungskette Holz.

(Bild: Wirthensohn auf dem Forsttag 2018, Vorarlberg, Allgäu Holz)

Quelle: Offizielle Pressemitteilung

 

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Aktuelle Berichte

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    Prof. Dr. Bernhard Vogel wurde letztes Jahr 85 Jahre alt. Bernhard Vogel ist der einzige deutsche Politiker, der in zwei Bundesländern, nämlich Rheinland-Pfalz und Thüringen, als Ministerpräsident wirken durfte. Er steht für den unerschütterlichen Glauben dieser Politikergeneration an die deutsche Wiedervereinigung. Diese programmatische Aussage steht aber auch für die innere Motivation und Beharrlichkeit, die notwendig sind um große Veränderungen zu erreichen. Diese Behaarlichkeit gilt auch für das Cluster Forst und Holz. Wir sehen uns am Beginn eines neuen Zeitalters. Wir wollen den Verbrauch fossiler Ressourcen deutlich senken und regenerative Energieträger und Rohstoffe viel stärker in unserer Gesellschaft beteiligen. Für dieses neue Zeitalter der Bioökonomie sind aber neben bereits laufenden Investitionen noch viele weitere Innovationen notwendig. ProHolz Bayern durfte der neuen bayerischen Forstministerin Michaela Kaniber als eine der ersten Institutionen der Forst- und Holzbranche fünf Fragen zu ihrem Amtsantritt stellen. Weiterlesen... Weiterlesen
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