Gemeinsamer Workshop bayerischer Hochschulen zur Stärkung der holzbasierten Bioökonomie in Bayern

Gemeinsamer Workshop bayerischer Hochschulen zur Stärkung der holzbasierten Bioökonomie in Bayern
Freising, 18.06.2018. Zur Bündelung und Ausweitung der Forschungsaktivitä-ten im Bereich der holzbasierten Bioökonomie in Bayern beteiligten sich zahlreiche Professorinnen und Professoren bayerischer Hochschulen Ende April am Kooperationsworkshop auf dem Domberg in Freising, zu dem die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern geladen hatte.

Rund 20 Professorinnen, Professoren und Lehrende der Fakultäten für Holztechnik und Bau, für Ingenieurswissenschaften und des Hochschulinstituts Burghausen der Hochschule Rosenheim, der Holzforschung München und des Campus Straubing der Technischen Universität München sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf referierten über ihre Arbeitsbereiche und diskutierten über innovative Produkte, Verfahren und Technologien zur Nutzung des Rohstoffes Holz für verschiedenste Bereiche aus. Gemeinsam wurde eine hochschulübergreifende Zu-sammenarbeit zur Stärkung der holzbasierten Bioökonomie in Bayern beschlossen. Die Cluster Initiative Forst und Holz in Bayern koordiniert den Austausch.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, unter Einbindung zentraler Akteuren der Forst- und Holzwirtschaft, der Chemieindustrie, des Maschinenbaus sowie der Umwelttechnik die Vernetzung innerhalb des bayerischen Alpenraums voranzutreiben. Ein weiterer Fokus liegt auf einem deutschland- und europaweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch. Als erste Schritte werden gemeinsam mit den Clustern Chemie und Neue Werkstoffe institutionsübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben angestrebt, welche das Potential für kooperative Abschlussarbeiten und Promotionen sowie neue Geschäftsmodelle bieten. Die Workshopteilnehmer vereinbarten, in regelmäßigen Abständen einen weiteren fachlichen Austausch in dieser Runde durchzu-führen, um die generierten Ideen und Kooperationspotentiale zu konkretisieren und weiter umzusetzen.
Der Workshop fand im Rahmen des Projekts „Umfeldanalyse mit Technologie-Radar für eine holzbasierte Bioökonomie in Bayern“ statt, welches vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie finanziell gefördert wird.

 

(Bild:„Die Workshopteilnehmer: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Rosenheim, der Technischen Universität München und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie Moderator Dr. Jürgen Bauer von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern“)

 

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