• Informationen
  • Aktuelle Berichte
  • Cluster Forst Holz Bayern erhält Rezertifizierung des europäischen Qualitätslabels für Cluster in Silber

Cluster Forst Holz Bayern erhält Rezertifizierung des europäischen Qualitätslabels für Cluster in Silber

Freising (05.09.2018) Der Cluster Forst und Holz in Bayern hat im September 2018 die Rezertifizierung des europäisches Qualitätslabels für Cluster-Initiativen in Silber erhalten. Dafür wies der Innovationscluster die Erfüllung ausgewählter Qualitätsindikatoren der European Cluster Excellence Initiative nach.

Besonders belegt wurde die kontinuierliche Weiterentwicklung von Organisation, Prozessen und Instrumenten im Clustermanagement. Die Zertifizierung erfolgte durch das European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) in Kooperation mit dem Exzellenzprogramm „go cluster“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Meilenstein in der Cluster-Enwicklung

Im Februar 2016 hatte der Cluster Forst Holz Bayern diese Zertifizierung erstmals erhalten. Nach zweimaliger Bestätigung des Bronzelabels stellte der Aufstieg damals einen wichtigen Meilenstein in der Clusterentwicklung dar. Die Cluster-Geschäftsstelle konnte durch ihr umfangreiches Angebot aus Projekten, Veranstaltungen und Beratung die damalige Bewertung erneut bestätigen.

Professionalität und Weiterentwicklung

Die Auszeichnung steht am Ende eines längeren Auditierungs-Prozesses, bei dem unter anderem die Cluster-Strategie, das Mitglieder-Management und deren Betreuung, die Innovationsfähigkeit der Projekte, die Vernetzung durch Arbeitskreise sowie die Qualifikationen des Cluster-Teams evaluiert wurden. Weitere Bereiche wie Außenwirkung und der professionelle Auftritt des Clusters wurden ebenfalls geprüft; Internetpräsenz und Info-Materialien gingen in die Bewertung ein. Besonders hervorgehoben wurde die hohe finanzielle Eigenbeteiligung der Branche, vor allem im Branchenbündnis proHolz Bayern. Innerhalb der bayerischen Clusteroffensive hat die bayerische Cluster-Initiative Fost und Holz damit zur Spitzengruppe (Cluster Chemie, Cluster IT-Security, Medical Valley EMN, Cluster Umwelt) aufgeschlossen.

Die Labels sind künftig verstärkt Bewerbungsvoraussetzungen bei Förderprogrammen oder europäischen Kooperationsprojekten. Auch bundes- und landesweit sind sie nützlich: Unternehmen und Forschungseinrichtungen können professionelle Cluster-Einrichtungen auf den ersten Blick erkennen. Für die Politik bedeuten die Labels, dass sie die Spitzenpositionen ihrer Cluster und deren Unternehmen durch eine externe Evaluierung europaweit belegen und damit im Wettbewerb der Standorte um Fördergelder oder um Fach- und Führungskräfte punkten können.

Die Zertifizierung durch das Europäische Sekretariat für Cluster Analysen

Die ESCA zertifiziert Cluster-Management-Einrichtungen in ganz Europa und ist bei der Berliner VDI/VDE Innovation + Technik GmbH angesiedelt. In Deutschland sind nach Auskunft des ESCA aktuell 36 Cluster mit Silber und nur 12 Cluster mit Gold ausgezeichnet. 4 der insgesamt 16 Cluster der bayerischen Cluster-Offensive sind mit dem Silver Label auditiert; Gold Status ist in Bayern derzeit nicht vergeben. Den Gold Status haben nur 12 von über 150 deutschen Clusterorganisationen. Die Kosten der Rezertifizierung werden für Mitglieder im Programm „go-cluster” vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) getragen. Damit unterstützt das BMWi die Weiterentwicklung von Clustermanagements aktiv, um deren nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Der Cluster Forst und Holz in Bayern ist Mitglied im Programm „go-cluster“. Der Begutachtungsprozess erfolgte im Rahmen des Programms und in Zusammenarbeit mit ESCA. Die Ergebnisse gelten ebenso zur Qualitätsbestätigung für das Programm „go-cluster“.

Weitere Informationen

 

Drucken E-Mail

Aktuelle Berichte

  • Projekt KomSilva startet Instrumententest – Mit Bayern als Partnerland

    Projekt KomSilva startet Instrumententest – Mit Bayern als Partnerland Waldbesitzer aktivieren - mit gezielter Ansprache und übergreifender Öffentlichkeitsarbeit. Das Projekt KomSilva entwickelt Hilfsmittel und Schulungsmaterialien zur Waldbesitzeransprache für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und alle, die im beratenden Kontakt mit Waldbesitzenden stehen. Projektziel und -inhalt ist es, die Kommunikation mit Waldbesitzern*innen zu erleichtern und zu professionalisieren. Das Land Bayern ist KomSilva Projektregion und wird in den kommenden Monaten die neuen KomSilva Instrumente mit als Erstes testen. Read More
  • Prinz Eugen Park im Fokus des bayerischen Holzbaus

    Prinz Eugen Park im Fokus des bayerischen Holzbaus 1.800 Wohnungen sollen entstehen, im Prinz-Eugen-Park, dem ehemaligen Militärgelände, das sich östlich des Englischen Gartens im Münchner Stadtteil Oberföhring auf 30 Hektar erstreckt. Im südlichen Bereich entsteht mit rund 570 Wohnungen eine Ökologische Mustersiedlung in Holzbauweise. Damit möchte die Landeshauptstadt München den modernen Holzbau etablieren und neue Maßstäbe in puncto Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung setzen. Read More
  • Im Gespräch bleiben, ins Gespräch kommen

    Im Gespräch bleiben, ins Gespräch kommen Ein Jahr KomSilva - drei Regionalworkshops und eine Onlinebefragung sind abgeschlossen und erste Ergebnisse liegen vor. Nancy Koller, die Projektbearbeiterin von der TU München gibt in der Allgemeinen Forstzeitschrift (AFZ-Der Wald) einen ersten Einblick in die Erkenntnisse des insgesamt dreieinhalbjährigen Projektes in dem Hilfen und Instrumente zur Waldbesitzeransprache und zur Öffentlichkeitsarbeit entwickelt werden. Derzeit werden Instrumente wie Flyer, Podcasts und Videos produziert, um diese im Laufe des Jahres in der Praxis zu testen. Read More
  • Aiwanger: "Bayern als Holzland bietet beste Bedingungen für Biomasseheizwerke"

    Aiwanger: Förderprogramm BioKlima verbessert - Nun auch kleinere Anlagen förderbar. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Aiwanger ruft zur Nutzung des verbesserten Förderprogramms BioKlima auf. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert im Rahmen dieses Programms jährlich mit rund 2 Millionen Euro Investitionen in neue, umweltschonende Biomasseheizwerke sowie Neuinvestitionen zur Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen. Aiwanger: „Wir haben die Richtlinien für dieses erfolgreiche Förderprogramm novelliert und auch im neuen Doppelhaushalt Mittel vorgesehen. Damit können wir bis zum Jahr 2021 Investitionen in umweltschonende Biomasseheizwerke mit bis zu 300.000 Euro fördern. So wollen wir bayerische Bioenergie stärken, Wertschöpfung in der Region halten und Klimaschutzziele erreichen.“ Read More
  • Cluster Forst und Holz im Austausch mit Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert

    Cluster Forst und Holz im Austausch mit Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert Die Cluster-Initiative Forst und Holz gGmbH als Teil der Bayerischen Clusterpolitik setzt sich u.a. intensiv für die Themen Stärkung des ländlichen Raums und von Familienunternehmen sowie für die Weiterentwicklung der Bioökonomie in Bayern ein. „Das sind zentrale Zukunftsthemen für Bayern die weiter vorangebracht werden müssen“, so Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert beim gemeinsamen Treffen am 28.2.2019 in München. Read More
  • 1
  • 2

Wir koordinieren

Logo proHolz Bayern

 

 

Logo komSilva

 

Partnernetzwerke

Logo Regionalinitiativen in Bayern

Wir sind Mitglied bei

Logo Cluster Offensive Bayern

 

Logo go-cluster

 

Logo Cluster Management Excellence

Logo Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan