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Holzbasierte Bioökonomie – große Potenziale für Bayern

Der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern hat ein Positionspapier zum Themenschwerpunkt Forst- und Holzwirtschaft veröffentlicht. Der Forst- und Holzsektor leistet einen großen Beitrag zum Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise. Im Rahmen der Bioökonomie bieten die Holzproduktion sowie die Weiterentwicklung traditioneller und innovativer Formen der Holzverarbeitung Chancen zur Steigerung biobasierter Wertschöpfung.

Grundlage dieser Wertschöpfung muss der Schutz von Waldökosystemen und die Garantie ausreichender Rohstoffverfügbarkeit sein. Es gilt, produktive Wälder zu sichern und die Ressourceneffizienz im Sektor zu erhöhen. Gleichzeitig bietet die Entwicklung neuer holzbasierter Anwendungen enorme Potenziale für die Bioökonomie. Durch technische Innovationen können neue Materialien und Wertschöpfungsketten entstehen. Das neu veröffentlichte Themenpapier „Holzbasierte Bioökonomie“ greift diese Aspekte im Kontext der nachhaltigen Bioökonomie auf.

Der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern (SVB) empfiehlt, die holzbasierte Bioökonomie in Bayern durch nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung logistischer sowie technologischer Innovationen, zum Beispiel zur Laubholznutzung, weiterzuentwickeln. Als unabhängiges Beratungsgremium der Bayerischen Staatsministerien erarbeitet der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern Empfehlungen für die weitere Entwicklung der Bioökonomie in Bayern. Einige Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht der Rat in Form von kurzen Themenpapieren. Darin nimmt der Rat zu Schwerpunktthemen der Bioökonomie Stellung und verweist auf Herausforderungen und notwendige Maßnahmen für ihre Entwicklung in Bayern. Mit dem Thema „Holzbasierte Bioökonomie“ ist nun ein weiteres Positionspapier aus dieser Veröffentlichungsserie auf der Website des Rates.

 

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Stand: 31.01.2021

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  • Bayerische Holzbaufachberatung gestartet

    Zeichen für das klimaschonende Bauen mit Holz: proHolz Bayern startet die bayerische Holzbaufachberatung Der Cluster Forst und Holz mit proHolz Bayern bietet ab sofort kostenlos eine zentrale Fachberatungsstelle für den Holzbau an. Das Angebot richtet sich an öffentliche Bauentscheider, Wohnungsbaugesellschaften, Architekten, Planer und Ingenieure. Den offiziellen Startschuss gab Staatsministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit Clustersprecher Alexander Gumpp, Vorsitzender des Kuratoriums von proHolz Bayern, am 31. August 2021 bei einem Besuch des Holzbauunternehmens Gumpp & Maier in Binswangen. Die Einrichtung der Holzbau-Fachberatung des Clusters Forst und Holz mit proHolz Bayern ist Teil der von Staatsministerin Michaela Kaniber im Frühjahr verkündeten Klimaschutzoffensive, in der die bayerische Staatsregierung das ressourcen- und klimaschonende Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz fest verankert hat. Im Rahmen des Aktionsprogramms „Klimahäuser für Bayern“ soll der Freistaat in den kommenden Jahren zum führenden Holzbauland in Deutschland und Vorreiter für das klimaschonende Bauen werden. Die nun eingerichtete Holzbau-Fachberatung ist ein erster wichtiger Schritt, um diese Vision zu verwirklichen. Die Initiative sieht unter anderem den verstärkten Einsatz von Holz beim Bau von öffentlichen Gebäuden, die Förderung der Forschung im Bereich Holzbau sowie die Stärkung regionalerLieferketten und den vermehrten Einsatz heimischer Rohstoffe vor. Darüber hinaus plant die Staatsregierung den Bau eines repräsentativen Leuchtturmprojektes in Holzbauweise. „Die Holzbau-Initiative der bayerischen Staatsregierung ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt, den ich sehr begrüße“, erläutert Alexander Gumpp, selbst Holzbauunternehmer, Vorsitzender des Kuratoriums von proHolz Bayern und Sprecher der Cluster-Inititative Forst und Holz in Bayern. „Wer mit Holz baut, setzt ein klares Zeichen für den Schutz von Klima und Ressourcen. Ohne einen verstärkten Einsatz des nachhaltigen Rohstoffes Holz im Bausektor werden sich die ambitionierten nationalen Klimaziele nicht erreichen lassen. Wir freuen uns sehr, uns mit unserem Beratungsangebot aktiv bei Förderung des Holzbaus in Bayern einzubringen und damit zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit beizutragen.“ Kostenlose und unabhängige Erstberatung bei der Planung von Holzbau-Projekten Voraussetzung für den vermehrten Einsatz von Holz als Baumaterial ist – neben der stetigen technologischen Weiterentwicklung – die konsequente Informationsarbeit. So finden sich nicht selten Vorbehalte oder Wissensdefizite hinsichtlich der Verwendung von Holz als Baumaterial. „Gerade in der Anfangsphase, also bei der Planung von Bauvorhaben, gibt es was den Holzbau angeht erfahrungsgemäß häufig Unsicherheiten“, weiß Alexander Gumpp. „Wie packe ich ein Bauprojekt mit Holz richtig an? Wie läuft die Genehmigung? Welche weiteren Rahmenbedingungen und Voraussetzungen gibt es? Auf all diese Fragen möchten wir mit der Holzbau-Fachberatung künftig Antworten geben und Orientierung bieten.“ Im Rahmen einer kostenlosen telefonischen Erstberatung können sich kommunale und staatliche Bauentscheider, Baugesellschaften sowie Architekten, Planer und Ingenieure unverbindlich informieren und für ihr konkretes Bau- oder Modernisierungsvorhaben kompetente Ansprechpartner vermitteln lassen – beispielsweise bei Fragen hinsichtlich der technischen Eigenschaften von Holz, zu bau- und vergaberechtlichen Belangen oder zu konstruktiven und statischen Fragestellungen. Alle Informationen zur bayerischen Holzbau-Fachberatung gibt es auch im Netz unter www.fachberatungholzbau-bayern.de.   Informationen Pressemitteilung pdf Link zur Fachberatung Holzbau Bayern     Stand: 08.09.2021 Read More
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    proHolz Bayern startet Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz" „Regionale Wertschöpfungsketten können einen wichtigen Beitrag leisten, damit unser klimafreundlicher Rohstoff Holz wieder da verarbeitet und verbaut wird, wo er gewachsen ist." betonte die Bayernsiche Staatsministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Vertretern der Holzbaubranche im Frühjahr 2021. Seit dem haben sich in zwei Regionen Pilot-Projekte zur Stärkung der Regionalen Wertschöpfungsketten implementiert. Unterstützt werden die Projekte durch die proHolz Bayern Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz", die am 30. Juli 2021 von der Bayernsichen Staatsministerin Michaela Kaniber gestartet wurde. Hier gehts zur Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz".      Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber (vorne links) startet die von proHolz Bayern initiierte Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz". proHolz Bayern Geschäftsführerin Eva Veit (vorne rechts) präsentiert drei Plakate mit den Akteuren: v.l. Maximilian Doppler, Sägewerk Doppler & Spannring Inzell; Herbert Koch, Holzbau Koch Ainring und Georg Höhensteiger, Vorsitzender Waldbesitzervereinigung Rosenheim.   Informationen Pressemitteilung proHolz Bayern Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz" Offizieller Internet-Auftritt der proHolz Bayern Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz" Bayerische Staatsministerin Michaela Kaniber unterstützt regionale Wertschöpfungsketten Regionale Holzkette Südostoberbayern Geschlossene Wertschöpfungskette Wald Holz Allgäu        Stand: 30.07.2021 Read More
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    Herausforderung (Wieder-)Aufforstung - Ressource Holz & Forstlicher Unternehmertag Teil 3 Der Forstliche Unternehmertag und die Fachtagung Ressource Holz werden 2021 kombiniert und in einem rein digitalen Format stattfinden. An vier Terminen im Laufe des Jahres möchten wir gern mit Ihnen zusammen auf aktuelle Entwicklungen und Trends in der Branche eingehen. Zum dritten Termin der Reihe lädt das Fraunhofer IFF gemeinsam mit dem Cluster Forst und Holz Bayern, der TU München und dem Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan ein. Read More
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    Bioökonomie: zentrales Zukunftsthema für die europäische Forst- und Holzwirtschaft Am 10. Mai 2021 erörterten Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Clustersprecher Alexander Gumpp sowie Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer des Clusters Forst und Holz in Bayern unter anderem die Zukunft der bayerischen Bioökonomie. „Holz spielt als nachwachsender Rohstoff im Rahmen unserer bayerischen Bioökonomiestrategie Zukunft.Bioökonomie.Bayern eine wichtige Rolle. Mit neuartigen Verfahren können aus Holz z.B. biobasierte Chemikalien gewonnen werden“, so Wirtschaftsstaatssekretär Weigert. Der Cluster soll mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bis Ende des Jahres 2021 Informationen zu Ressourcenverfügbarkeiten und Wertschöpfungsketten im Holzbereich ausarbeiten und gemeinsam mit Invest in Bavaria die Ansiedlung entsprechender Firmen in Bayern bewerben. Verschiedene Nutzungsoptionen von Holz ausschöpfen Neben der Bioökonomie identifizierten die Teilnehmer die Holzenergie als einen zentralen Baustein für die ländlichen Räume Bayerns. Die hohe strategische Bedeutung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten für die vielen Holzsortimente unterstrichen Weigert, Gumpp und Dr. Bauer. „Nur durch die nachhaltige Nutzung von Holz getreu unserer Leitlinie ‚Schützen und Nutzen‘ können wir die hohe Nachfrage nach dem nachwachsenden Rohstoff langfristig bedienen und dabei aktiven Klimaschutz betreiben“, betonte Weigert. Denn Holz in all seinen Verarbeitungsformen binde langfristig CO2. Diese Botschaft in die Gesellschaft zu tragen, ist Aufgabe des Imagebündnisses proHolz Bayern. „Besonders im Holzbau kommt diese Klimaschutzfunktion unseres heimischen Rohstoffes zum Tragen“, ergänzte Alexander Gumpp, neben seinem Ehrenamt als Clustersprecher zugleich Holzbauunternehmer aus Binswangen.   Silver label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) für Cluster Fort und Holz „Der Cluster Forst und Holz in Bayern ist besonders für die kleineren Unternehmen in der Forst- und Holzwirtschaft sehr wichtig“, sagte Weigert.  Die aktuelle Auszeichnung mit dem silver label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) sei hochverdient. Das European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) untersucht europäische Cluster und vergibt nach einem Benchmarking und ein- bzw. zweitägigen Audits die Excellence-Labels Bronze, Silver und Gold. Der Cluster Forst und Holz in Bayern ist nach einem Re-Zertifizierungsprozess seit Anfang Mai 2021 der einzige deutsche Forst- und Holzcluster mit dieser Auszeichnung.  Für die Politik bedeuten die Labels, dass sie die Spitzenpositionen ihrer Cluster und deren Unternehmen durch eine externe Evaluierung europaweit belegen und damit im Wettbewerb der Standorte um Fördergelder oder um Fach- und Führungskräfte punkten können.         Stand: 22.05.2021 Read More
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