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Projekt LauBiOek: Struktur der Entscheidungshilfe entwickelt

Gemeinsam mit den Partnern Technische Universität München (Fachbereich Stoffstrommanagement und Lehrstuhl für Wald- und Umweltpoltik) und .bwc management consulting GmbH bearbeitet die Cluster-Initiative Forst und Holz das aus Mitteln des Waldklimafonds (BMEL / BMU) geförderte Projekt „LauBiOek – Laubholznutzung im Rahmen einer effizienten Bioökonomie.“

Die Idee zum Verbundvorhaben entstand im Zusammenhang mit dem verstärkten und durch Förder-Programme unterstützen Umbau der bayerischen Wälder zu klimastabilen und artenreichen Mischbeständen – mit dem Fokus auf eine verstärkte Einbringung von Laubholz.

Abgeleitet aus der Frage: „Wie nutzen wir eigentlich das mittel- bis langfristig zur Verfügung stehende Laubholz?“ soll Stakeholdern und Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik entlang der Wertschöpfungskette Laubholz eine Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden, welche es ermöglicht, verschiedene – konventionelle und innovative – Nutzungsmöglichkeiten für Buche, Eiche und Co. nach ausgewählten Kriterien vergleichend zu bewerten und Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Die Festlegung sowohl der Struktur als auch der Bewertungskriterien ist eine große Herausforderung und auch ein wichtiger Meilenstein, da weitere Projektinhalte bzw. Arbeitspakete direkt oder indirekt davon abhängig sind. Nach einer intensiven Arbeitsphase und regelmäßigen – aufgrund der Corona-Pandemie vorrangig virtuellen – Arbeitstreffen und Workshops konnte nun aufbauend auf deren Ergebnissen gemeinsam eine Struktur für die Entscheidungshilfe festgelegt werden.

Im nächsten Schritt soll diese Struktur nun inhaltlich befüllt werden. Dazu ist u. a. die Bildung von Nutzungsszenarien erforderlich.

 

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Stand: 22.10.2021

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Neueste Meldungen

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    Stärkere Regionalität bei Forst und HolzVerein „Wir bauen auf heimisches Holz e.V.“ gegründet Weltweit sind Lieferketten in praktisch allen Branchen gestört. Dies merkt man auch in der bayerischen Forst- und Holzwirtschaft. Aktuell besinnt sich Südostoberbayern wieder auf eine Stärkung der Wertschöpfung in der Region. Dafür wurde am 22. Juli 2022 in der Gemeinde Ainring unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Forstministerin Michaela Kaniber der Verein „Wir bauen auf heimisches Holz e.V.“ gegründet. In den letzten Jahren war es durchaus Praxis, dass sich Holzbaubetriebe beim Holzhandel mit Schnittholz-Produkten von internationalen Herstellern bedienten. Dies führte unter anderem dazu, dass im Jahr 2021 mit globalen extremen Holzpreisen sehr viel Schnittholz nach Nordamerika exportiert wurde und es zumindest teilweise zu einer Knappheit kam. Laut Herbert Koch, Holzbauunternehmer aus Ainring, gibt es aber noch kleinere familiengeführte Sägewerke in der Region. Diese gilt es nun verstärkt in die Wertschöpfung einzubauen und teilweise braucht es auch in den Sägewerken neue Investitionen in Kapazitäten und Holztrocknung. Die damit verbundene stärkere Rundholznachfrage sowohl bei den Waldbesitzern und Waldbesitzervereinigungen als auch den Bayerischen Staatsforsten in der Region stärkt wiederum deren Marktposition. Am Ende sieht man auch eine zunehmend stärkere Nachfrage bei den Endkunden: Sei es die Realisierung von Holzbauten im privaten Bereich, die Planung der Architekten oder die Umsetzung der Gemeinden in der Region. Deshalb hat die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Frau Michaela Kaniber, im Jahr 2021 in einem Pilotprojekt unter der Führung der bayerischen Cluster-Initiative für Forst und Holz diese Wertschöpfungskette in der Region zusammenführen lassen. Der Zuspruch innerhalb der heimischen Forst- und Holzwirtschaft ist hoch, so dass am 22. Juli 2022 der Verein „Wir bauen auf heimisches Holz e.V.“ gegründet wurde. Bei der Vereinsgründung betont Michaela Kaniber nicht nur die Vorteile von Holzbau im Klimaschutz: Jeder verbaute Festmeter Holz bindet 1 t CO2. Sie sieht auch die Wichtigkeit einer beständigen Waldpflege, um unsere Wälder vermehrt klimatauglich zu machen. Dazu sollen stärker Laubhölzer eingebracht und die Bestände verjüngt werden. Aktuelle Diskussionen, eine Unterschutzstellung von größeren Waldflächen sieht die Ministerin kritisch: „Wir können in Bayern auf gleicher Fläche schützen und nutzen. Damit garantieren wir die Versorgung mit dem heimischen nachhaltigen Rohstoff Nummer eins. Und wir können gleichzeitig Biodiversität und die Stabilität unserer Wälder stärken“. Ziel des Vereins ist nun die Kommunikation bei den Endverbrauchern, die Initiierung von Projekten und die Gewinnung weiterer Betriebe aus der Branche. Aktuell gibt es 19 Gründungsmitglieder der Forst-Holz-Kette darunter auch Bürgermeister und Architekten sowie weitere ca. 40 Mitgliedszusagen. Bis Herbst 2022 will man eine eigene Website und Kommunikationsmaterial aufbauen. Auch Bürgermeister Öttl aus der Gemeinde Ainring sieht in der Regionalität im Holzbau Potenziale: „Wir haben den Rohstoff vor der Haustür und betreiben damit aktiven Klimaschutz. Und wir stärken unsere Familien geführten Betriebe und den ländlichen Raum Bayerns“.   Foto: StMELF Die Gründungsmitglieder vertreten die Wertschöpfungskette vom Setzling bis zum fertigen Holzbau: Forst, Sägewirtschaft, Weiterverarbeiter, Zimmerer/Holzbau, Architekten, Bürgermeister. Der in der Gründungssitzung gewählte Vorstand besteht aus diesen Vertretern. Den Vorsitz bilden Frau Jorun Klinger-Illner, Koordinatorin des Pilotprojektes „Regionale Holzkette Südostoberbayern“ an der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern und Dr. Max von Bredow, Initiator der „Holzbauregion Rosenheim“.   Sie haben Interesse am Thema oder am Verein „Wir bauen auf heimisches Holz e.V.“?Kontaktieren Sie die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern über Jorun Klinger-Illner. Sie informiert Sie gern weiter und lässt Sie teilhaben an der Regionalisierungs-Strategie der Staatsregierung.   Foto: StMELF 1. Vorsitzende des Vereins "Wir bauen auf heimisches Holz e.V." Jorun Klinger-Illner, Geschäftsführer Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern und die Bayerische Staatsministerin für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber bei der Vereinsgründung.   Weitere Informationen: Pressemitteilung als pfd Klimaprämie für Holzhäuser in Bayern Regionale Holzkette Südostoberbayern Im Zuge der Vereinsgründung wird es auch eine Internet-Plattform geben. Diese werden Sie hier in kürze finden.     Stand: 22.07.2022 Read More
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