Vorbildliche Holzverwendung mit Bayerischem Energiepreis 2014 ausgezeichnet

Energie ist wertvoll - und teuer. Als Anreiz zum vernünftigen Umgang verleiht das Bayerische Wirtschaftsministerium seit 1999 im zweijährigen Turnus den Bayerischen Energiepreis. Zwei Beispiele zur energetischen und stofflichen Holzverwendung wurden 2014 als wertvolle Leuchtturmprojekte ausgezeichnet: In der Hauptkategorie wurde ein neu entwickeltes Blockheizkraftwerk prämiert, in einer Nebenkategorie ein in Holzbauweise sanierter Geschosswohnungsbau in München.

Logo Bayerischer EnergiepreisEnergie ist wertvoll - und teuer. Als Anreiz zum vernünftigen Umgang verleiht das Bayerische Wirtschaftsministerium seit 1999 im zweijährigen Turnus den Bayerischen Energiepreis. Zwei Beispiele zur energetischen und stofflichen Holzverwendung wurden 2014 als wertvolle Leuchtturmprojekte ausgezeichnet: In der Hauptkategorie wurde ein neu entwickeltes Blockheizkraftwerk prämiert, in einer Nebenkategorie ein in Holzbauweise sanierter Geschosswohnungsbau in München.

Verantwortungsvoller Umgang mit Energie und besondere Innovationskraft sind die Faktoren, welche die Jury aus Experten bayerischer Hochschulen honorierten. Die Urkunde, die Staatssekretär Franz Josef Pschierer am 15.10. in Nürnberg den 10 Preisträgern übergab, ist daher eine wichtige Anerkennung und Ansporn für weitere Einsatzbeipiele. Insgesamt waren 160 Bewerbungen eingegangen.


Hauptpreis für effizientes Blockheizkraftwerk

Burkhard-HVG-BHK
In der Hauptkategorie wurde ein neu entwickelter Holzvergaser mit nachgeschaltetem Blockheizkraftwerk ausgezeichnet. (Bildnachweis: Burkhardt GmbH)

Einer der beiden mit 10.000 € dotierten Hauptpreise ging an die Burkhardt GmbH. Das Mühlhausener Unternehmen hat einen Holzvergaser mit nachgeschaltetem Blockheizkraftwerk entwickelt. Aus Holzpellets wird elektrische Energie und Wärme gewonnen; der Gesamtwirkungsgrad liegt dabei über 75%. Acht Jahre Entwicklungsarbeit stecken in dem Kraftwerk – Zeit, die sich gelohnt hat: Die Jury lobte das Projekt als »aktiven Beitrag zur Klimapolitik«. Besonders hoben die Juroren die Effizienz der Anlage, die CO2-Einsparung und die Möglichkeit hervor, orts- und wetterunabhängig Energie aus einem nachwachsenden Rohstoff zu gewinnen.

Neben den Hauptpreisen werden seit 2012 auch je zwei Bewerber in vier Nebenkategorien ausgezeichnet:

  • Anlagen/Prozesstechnik; Produktentwicklung
  • Erneuerbare Energien, Energienetze, Speichertechnologien
  • Energiekonzepte und Initiativen
  • Gebäude und Gebäudekonzepte

Holzbau zum Wohlfühlen

Florian Lichtblau (links) nimmt den Preis aus der Hand von Franz Josef Pschierer entgegen. Bild: Matthias Merz/Bayern innovativ GmbH
Florian Lichtblau (links) nimmt den Preis aus der Hand von Franz Josef Pschierer entgegen. Bild: Matthias Merz/Bayern innovativ GmbH
Der ausgezeichnete Geschosswohnbau in München. (Bildnachweis: Kaufmann.Lichtblau Architekten)

In der Kategorie »Gebäude und Gebäudekonzepte« waren Kaufmann.Lichtblau Architekten erfolgreich. Sie realisierten die Modellerneuerung eines 1958 erbauten Wohnblocks der städtischen Wohnungsgesellschaft München vorwiegend mit Holz als Baustoff. Hochwertige Nutzung, ein zukunftsfähiges Energiekonzept und nachhaltige Bauweise waren die Leitkategorien für das Architektenteam um Florian Lichtblau, der auch im Beirat des Clusters Forst und Holz tätig ist. Die Gebäudehülle und Aufstockung auf der alten Tragstruktur wurde vollständig in Holzbauweise durchgeführt. Das Haus erzielt eine hervorragende Wertschöpfung und Effizienz in Bauweise und Betrieb – bei verdoppelter Wohnfläche und Energiereduktion um den Faktor 15. Das vielleicht wichtigste Ergebnis der Begleitforschung ist aber: Die Bewohner sind glücklich in ihren Holzhäusern.

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