Eckpunkte der Waldstrategie 2050

Die Autoren der Stellungnahme sehen die Gefahr, dass mit den Folgen des Klimawandels die Einnahmen in der Forst- und Holzwirtschaft wegbrechen. Trotz der vorhandenen Förderinstrumente sei zu befürchten, dass viele Waldbesitzer künftig nicht mehr in der Lage sind, die Lasten des Waldschutzes, der Wiederaufforstung und der Verkehrssicherung zu tragen sowie der Gesellschaft die Ökosystemleistungen weiterhin kostenfrei bereitzustellen.

„Die Forderung nach Anpassung der Wälder hat angesichts der jüngsten Entwicklungen an Dringlichkeit gewonnen“. Das schreiben die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik (WBW) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in ihrer Stellungnahme „Eckpunkte der Waldstrategie 2050“. Der Beitrag des Forst- und Holzsektors zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele sollte nach Meinung des WBW offensiver in die Zielformulierung der Waldstrategie 2050 der Bundesregierung aufgenommen und eine gesellschaftliche Honorierung dieser Leistung gefordert werden.

Neue Baumarten?

Die größte waldbauliche Herausforderung bestehe in der Schaffung ökologisch stabiler und zugleich produktiver Wälder, die die vielfältigen Waldfunktionen auch künftig erfüllen, schreiben die Wissenschaftler. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Klimawandels sowie eingeschleppte Pathogene und Schädlinge gefährden dieses Ziel. „Der Klimawandel wird Standortsverhältnisse entstehen lassen, für die es bisher in Deutschland keine analogen Bedingungen gibt“, so die deutlichen Worte. Dies unterstreiche die Notwendigkeit, eingeführte Baumarten zu erproben, denn die rapiden klimatischen Veränderungen würden vielerorts die natürliche Anpassungsfähigkeit der Baumarten überfordern, so die Einschätzung der Autoren, die insgesamt zehn Handlungsfelder aufgreifen. Mehr dazu lesen Sie in unter "Informationen".

 

 News 2020 19 Eckpunktepapier Buchenpolter Heup klein

Mit dem Klimawandel und dem Waldumbau wird der Anteil an Laubholz steigen.Der Wissenschaftliche Beirat

für Waldpolitik (WBW) fordert daher mehr Augenmerk auf langfristig nutzbare Produkte aus Laubholz, um

eine entsprechende Bindung von Kohlendioxid zu gewährleisten. Foto: FNR/Heup

 

Informationen

 

Drucken E-Mail

Menschen

  • Xaver Haas aus Amt des Clustersprechers von StM Aiwanger verabschiedet

    Xaver Haas aus Amt des Clustersprechers von StM Aiwanger verabschiedet Bayerischer Staatsminister Hubert Aiwanger dankt per Videogruß für großartiges Engagement Xaver Haas - ein Urgestein des Holzbaus - hat die letzten fünf Jahre die Clusterarbeit im Bereich Forst und Holz in Bayern gestaltet. Jetzt zieht sich Xaver Haas zurück und überlässt Jüngeren das Feld. Alexander Gumpp folgt als Clustersprecher neben Prof. Dr. Hubert Röder. In der "feierlichen digitalen Verabschiedung" von Xaver Haas dankt Staatsminister Hubert Aiwanger persönlich für die starke Initiative im Cluster sowie das ehrenamtliche Engagement für die gesamte Branche in all den Jahren und wünscht für die kommenden ruhigeren Jahre alles Gute. Read More
  • Florian Rauschmayr: Digitalisierung bringt Erleichterungen im Kleinprivatwald

    Florian Rauschmayr: Digitalisierung bringt Erleichterungen im Kleinprivatwald Im Interview mit Florian Rauschmayr von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erörtert die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern den Stand der Digitalisierung Bayerns Forstwirtschaft. Read More
  • Im Interview mit Innovationsmanager Dr. Rainer Seßner

    Im Interview mit Innovationsmanager Dr. Rainer Seßner Dr. Rainer Seßner ist ein ausgewiesener Innovations-Experte. Nach leitenden Stationen bei weltweit operierenden Technologiekonzernen führt der promovierte Mathematiker und Physiker seit 2016 erfolgreich die Bayern Innovativ GmbH. In den vergangenen vier Jahren baute er die Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer des Freistaats Bayern zu einem ThinkNet für Bayern aus. Heute arbeiten über 200 Mitarbeiter an Standorten in Nürnberg und München eng mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik in vielfältigen Kooperationsprojekten zusammen. Vision der Bayern Innovativ GmbH ist ein Bayern, in dem jede tragfähige Idee und Technologie zur Innovation wird. „Holznutzung ist aktiver Klimaschutz. Innovationen eröffnen Holz als Werkstoff und Energieträger neue Potenziale und Marktchancen – zum Beispiel im spannenden Feld der Bioökonomie, das Bayern Innovativ und der Cluster Forst und Holz gemeinsam vorantreiben.“ Read More
  • Bauen mit Laubholz: Prof. Dr. Matthias Zscheile

    Bauen mit Laubholz: Prof. Dr. Matthias Zscheile Der Holzbau in Bayern ist durch Nadelholz geprägt. Konstruktive Bauprodukte wie Vollholz, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Furnierschichtholz sind dabei überwiegend aus Fichte gefertigt. Durch den Waldumbau in Bayern steht jedoch zukünftig mehr Laubholz zur Verfügung. Bauprodukte für den tragenden Bereich bieten auch dafür eine vielversprechende Anwendungsmöglichkeit. Read More
  • Im Gespräch mit Hubert Aiwanger: Holz in der Bioökonomie

    Im Gespräch mit Hubert Aiwanger: Holz in der Bioökonomie  Die Bayerische Staatsregierung erarbeitet derzeit eine Bioökonomie-Strategie für den Freistaat. Read More
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Wir koordinieren

Logo proHolz Bayern

 

 

Logo komSilva

 

Partnernetzwerke

Logo Regionalinitiativen in Bayern

 

Logo Cluster Offensive Bayern

 

Logo go-cluster

 

 

 

Logo Cluster Management Excellence

Logo Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan

logo VBF Vertreter Bayerischen Forstwirtschaft 2019

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung