Im Gespräch mit Alexander Bogner

Alexander Bogner ist „der Neue“ , seit dem 1. Januar leitet der Kommunikationsprofi proHolz Bayern. Nach dem Studium der Politikwissenschaft in München war jahrelang  als PR- und Kommunikationsberater in verschiedenen Agenturen tätig.  Er ist Experte für strategische Kommunikation und Kampagnenmanagement. Sein Ziel ist es, die öffentliche Wahrnehmung der Forst- und Holzbranche zu stärken. Holzbau in Verbindung mit der in Bayern betriebenen nachhaltigen Waldwirtschaft ist für ihn aktiver Ressourcen- und Klimaschutz. Er wird neue Akzente setzen, wie und wo Forst- und Holz-Geschichten erzählt werden, und wird die Social-Media-Kanäle weiterentwickeln.

 Alexander Bogner portrait klein

Herr Bogner, wie ist es dazu gekommen?

Nach über 15 Jahren Agenturarbeit und knapp 1,5 Jahren Pandemie hatte ich große Lust, mich beruflich zu verändern. Allerdings war es nicht leicht, etwas zu finden, womit ich mich zu 100% identifizieren kann und was meinen Wunsch nach Sinnhaftigkeit erfüllt. Das war dann auch die erste und einzige Bewerbung die ich losgeschickt habe. Und jetzt bin ich da.

 

Mit welchen Erwartungen gehen Sie an Ihre neue Aufgabe heran?

Ich freue mich darauf, viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen, die die Liebe zum Wald und dem wunderbaren Rohstoff Holz vereint. Gleichzeitig mache ich mir keine Illusion darüber, dass die Waldbewirtschaftung außerhalb der Branche auch kritisch gesehen wird, nicht zuletzt aufgrund unwissenschaftlicher und arg eindimensionaler Argumentationen. Hier herrscht noch hoher Aufklärungs- und Informationsbedarf in der breiten Öffentlichkeit.

 

Haben Sie schon etwas über die Forst- und Holzbranche erfahren, was Sie nicht wussten bzw. Sie überrascht hat?

In der Tat war ich etwas überrascht davon, wie viele Institutionen und Organisationen im deutschsprachigen Raum zum Klimawald, zum Waldumbau und zum Holzbau und der Holznutzung forschen. Das war mir vorher nicht so bewusst. Hier sehe ich ein großes Potenzial im Wissenstransfer in die Politik und Gesellschaft. Jetzt freue ich mich riesig auf das Kennenlernen mit den Branchenakteuren und das gemeinsame Arbeiten. Ich lade alle Interessierte ein, mit uns Kontakt aufzunehmen

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