Bayerns Wald hat neue Regentinnen

Scheyern (18.08.2015)- Bayerns Wald hat eine neue Königin und Prinzessin: Anna-Maria Oswald aus Regen und Manja Rohm aus Roth sind am 18. August im Kloster Scheyern feierlich gekrönt worden. Für zwei Jahre werden sie die Botschafterinnen von Laub- und Nadelholz, Naturschutz und ökologischer Waldwirtschaft sein.

Waldkönigin Anna Maria Oswald (rechts) und Waldprinzessin Manja Rohm (links). Fotos: Bayerischer Waldbesitzerverband
Waldkönigin Anna Maria Oswald (rechts) und Waldprinzessin Manja Rohm (links). Fotos: Bayerischer Waldbesitzerverband

Scheyern (18.08.2015) - Bayerns Wald hat eine neue Königin und Prinzessin: Anna-Maria Oswald aus Regen und Manja Rohm aus Roth sind am 18. August im Kloster Scheyern feierlich gekrönt worden. Für zwei Jahre werden sie die Botschafterinnen von Laub- und Nadelholz, Naturschutz und ökologischer Waldwirtschaft sein.

Zwei Gesichter für den Wald

Sepp Spann, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, bedankte sich bei den scheidenden Würdenträgerinnen, Isabelle Wimmer und Stefanie Wecker, und hob deren Engagement hervor. Die Waldkönigin und -prinzessin repräsentieren die Waldbesitzer und die bayerische Forstwirtschaft, und sie geben dem Wald in Bayern ein Gesicht.

Herausforderung Waldumbau

Der Wald selbst ändert derweil sein Gesicht, wie Spann in seiner Festrede darlegte. Die anhaltende Trockenheit verkürzt die Vegetationsperiode vieler Bäume; daher wird die Herausforderung der kommenden Jahre sein, den bayerischen Wald klimatolerant zu gestalten.

Fachkundige Monarchinnen

Der Bayerische Waldbesitzerverband wird seine 110.000 Mitglieder dabei fördern. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit unterstützen ihn in den beiden kommenden Jahren, sympathisch und sachkundig, zwei versierte ›Hoheiten‹: Anna Maria Oswald aus Drachselsried studiert Holztechnik an der FH Rosenheim und stammt selbst aus einer Waldbesitzerfamilie. Neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung schätzt sie Wald auch als Erholungsraum. Manja Rohm, Waldprinzessin aus Roth, ist gelernte Landwirtin und im elterlichen Biomassebetrieb tätig. Beide sind also bewandert in Sachen Waldwirtschaft und zeigten dies auch in ihren Antrittsreden beim Festakt.

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Ein Weihnachtsbaum für den Landtag

Die Jury konnten sie davon schon im Juli überzeugen, als im Münchner Hofbräuhaus ein kleiner Auswahltest bestanden werden musste. In den beiden folgenden Jahren werden sie den Bayerischen Waldbesitzerverband bei etwa 20 Terminen vertreten - darunter beispielsweise die Übergabe eines Weihnachtsbaums an den Bayerischen Landtag. Zunächst stand aber ein Waldspaziergang auf dem Programm: Im Klosterwald Scheyern konnten sich die Gäste im Anschluss an den Festakt ein Bild von naturnaher und traditionsbewusster Forstwirtschaft machen.

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