Use wood and feel good - Die WOODBOX in Berlin

Berlin, 16. Januar 2016. »Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine internationale Aufgabe«, stellte Philipp zu Guttenberg bei der Eröffnung der WOODBOX auf der Grünen Woche in Berlin fest, und die Verwendung des »wichtigsten und intelligentesten Rohstoffs«, nämlich Holz, trägt dazu bei: Davon können sich die Besucher des Branchenstands ›Multitalent Holz‹ nun eine Woche lang überzeugen. Zur Eröffnung sprachen außer dem Präsidenten der AGDW auch Österreichs Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt- und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter, Johann Koch von proHolz Bayern, FHP-Vorsitzender Rudolf Rosenstatter und die Europaabgeordnete Elisabeth Köstinger.

Berlin, 16. Januar 2016. »Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine internationale Aufgabe«, stellte Philipp zu Guttenberg bei der Eröffnung der WOODBOX auf der Grünen Woche in Berlin fest, und die Verwendung des »wichtigsten und intelligentesten Rohstoffs«, nämlich Holz, trägt dazu bei: Davon können sich die Besucher des Branchenstands ›Multitalent Holz‹ nun eine Woche lang überzeugen. Zur Eröffnung sprachen außer dem Präsidenten der AGDW auch Österreichs Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt- und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter, Johann Koch von proHolz Bayern, FHP-Vorsitzender Rudolf Rosenstatter und die Europaabgeordnete Elisabeth Kösting.

Die Redner zur Eröffnung der Woodbox (vordere Reihe v.l.): Philipp zu Guttenberg (Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände), Elisabeth Köstinger (Abgeordnete im Europaparlament), Rudolf Rosenstatter (Forst Holz Papier), Andrä Rupprechter (österreichischer Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft) und Johann Koch (proHolz Bayern).
Die Redner zur Eröffnung der Woodbox (vordere Reihe v.l.): Philipp zu Guttenberg (Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände), Elisabeth Köstinger (Abgeordnete im Europaparlament), Rudolf Rosenstatter (Forst Holz Papier), Andrä Rupprechter (österreichischer Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft) und Johann Koch (proHolz Bayern).

Es ist die international wichtigste Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau: die Grüne Woche in Berlin. Über 1.600 Aussteller aus knapp 70 Ländern nutzen jährlich die Gelegenheit, über 400.000 Besuchern ihre Produkte und Konzepte näherzubringen. Die Branche Forst und Holz aus Österreich und Deutschland ist 2016, vertreten durch die AGDW und die proHolz-Organisationen aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich, am Branchenstand ›Multitalent Holz‹ mit der WOODBOX präsent Die preisgekrönte Ausstellung, ein Destillat von »Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft«, ist seit 2014 auf Tour durch europäische Großstädte. Nach München und Wien gastiert sie 2016/17 in Berlin, zunächst auf der Grünen Woche; ab 21. Oktober wird sie noch einmal im renommierten Martin-Gropius-Bau zu besichtigen sein.

WOODBOX Berlin wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände, dem deutschen Forstwirtschaftsrat, dem deutschen Holzwirtschaftsrat, den proHolz-Organisationen aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich und dem österreichischen Kooperationsabkommen Forst Holz Papier.

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zu Guttenberg: Paris als »Steilvorlage zur Holznutzung«

Ziel der Ausstellung ist es, auch einer urbanen Öffentlichkeit die Möglichkeiten des Baumaterials Holz – im privaten Wohnungsbau, aber auch im öffentlichen Bau, für Bestandserweiterungen und Sanierungen – vor Augen zu führen. Neben den hervorragenden technischen Möglichkeiten leistet Holz auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel, wie Philipp zu Guttenberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände, in seiner Eröffnungsrede festhielt. Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Paris bezeichnete zu Guttenberg, selbst Waldbesitzer, als »Steilvorlage zur Holznutzung«.

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Die Vorteile der Verwendung von Holz in ökologischer Hinsicht sind für Philipp zu Guttenberg (l.) und Rudolf Rosenstatter (r.) besonders wichtig. Holz sei aber auch ein »warmer und menschenfreundlicher Rohstoff«, so Rosenstatter.

Warmes Wohlfühlmaterial, das sich rechnet

Rudolf Rosenstatter, Vorsitzender des österreichischen Kooperationsabkommens Forst Holz Papier, griff ebenfalls die Pariser Beschlüsse auf und unterstrich die Bedeutung von Holz als Kohlendioxid-Senke mit Zahlen und Fakten; vor allem aber sei Holz ein »warmer und menschenfreundlicher Rohstoff«. Er zeigte sich begeistert darüber, dass das Berliner Projekt »mit Herz und Wärme« das Potential der Forst- und Holzwirtschaft präsentiere.

Um dieses Potential umzusetzen, brauche es auch leistungsfähige Architektur, so Johann Koch, Vorsitzender von proHolz Bayern. Dass diese gegeben sei, zeige auch ein Blick nach Berlin; er verwies darauf, dass es hier sehenswerte Beispiele privater und öffentlicher Gebäude wie Schulen und Hochhäuser in moderner Holzbauweise gebe. Holz sei also ein patentes Material, das qualitativ hochwertig, ›warm‹ und umweltfreundlich sei. Wer Klimaschutz und Energieeffizienz ernst nehme und Lebensqualität und natürliches Wohlfühlen schätze, komme an Holz nicht vorbei. »Use wood and feel good«, brachte er Botschaften des Tages auf den Punkt.

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Auch Johann Koch, Andrä Rupprechter und Elisabeth Köstinger (v.l.n.r.) argumentierten aus bayerischer, österreichischer und europäischer Perspektive für die Verwendung von Holz.

Holz übertrifft Straßenverkehr – Dank an die Waldbesitzer

Anschließend sprach sich auch Andrä Rupprechter, der österreichische Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, für Holzverwendung aus: Luft sei schließlich lebensnotwendig, und der österreichische Wald binde mehr CO2, als durch den Straßenverkehr produziert werde. Daneben unterstrich er die volkswirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffs: Die Forst- und Holzbranche ist der zweitwichtigste Devisenbringer für die österreichische Wirtschaft.

Aus europäischer Perspektive sprach abschließend Elisabeth Köstinger, österreichische Abgeordnete im Europäischen Parlament und Berichterstatterin des Parlaments zur Forststrategie. Das Potential der erneuerbaren Energien sei noch lange nicht ausgeschöpft; hier gebe es, gerade in Bezug auf Forschung und Entwicklung, noch einige Desiderate, die zu einer besseren Nutzung von Ressourcen beitragen könnten. Das wichtigste Glied der Wertschöpfungskette seien aber die Waldbesitzer, stellte sie abschließend fest, und sprach diesen ihren Dank für die Arbeit aus, die sie Jahr für Jahr leisten.

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Johann Koch, Vorsitzender von proHolz Bayern, und Staatsminister Helmut Brunner (v.l.) in der WOODBOX.
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Philipp zu Guttenberg, Josef Spann und Johann Koch (hintere Reihe v. l.) mit Xaver Haas sen., Waldkönigin Anna Maria Oswald, Ulrike Scharf, Waldprinzessin Manja Rohm und Rudolf Rosenstatter (vorne v. l.). Bild: Hoelscher-Obermaier

Ebenfalls Waldbesitzer ist Helmut Brunner, Bayerns Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Er engagiert sich aus Überzeugung und beherzt für die Belange der bayerischen Forstwirtschaft und des Holzbaus – so ließ er es sich auch nicht nehmen, der WOODBOX einen Besuch abzustatten. Die Unterstützung der Waldbesitzer bei der Bewältigung des Klimawandels und zukunftsfähige Strukturen zur Verwertung des nachwachsenden Rohstoffs sind seine politischen Ziele.

Auch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, die ebenfalls die WOODBOX besuchte, sieht in der nachhaltigen Forstwirtschaft und der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz im Bauwesen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Vorteile des Holzbaus zur CO2-Einsparung gelte es deshalb noch besser zu nutzen. Zudem belegten die Ergebnisse der aktuellen Bundeswaldinventur eindrucksvoll, dass die bayerischen Waldbesitzer verantwortungsvoll wirtschafteten.

Noch bis 24. Januar wird die WOODBOX für das Berliner Publikum mit so mancher Erleuchtung aufwarten. Bilder: CFH / proHolz Bayern
Noch bis 24. Januar wird die WOODBOX für das Berliner Publikum mit so mancher Erleuchtung aufwarten. Bilder: CFH / proHolz Bayern

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