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Holzbasierte Fasern und Faserverbundwerkstoffe im Kontext der Rohstoffwende

Am 12.12.2017 luden das Cluster Forst und Holz in Bayern zusammen mit dem Cluster Chemie Bayern und Bayern innovativ zu einem Expertenworkshop in der Papiertechnischen Stiftung München (PTS) ein. Thema der Veranstaltung war die Rolle Holzbasierter Fasern und Faserverbundwerkstoffe im Kontext der Rohstoffwende.

Expertenworkshop bei der Papiertechnischen Stiftung München

Am 12.12.2017 luden das Cluster Forst und Holz in Bayern zusammen mit dem Cluster Chemie Bayern und Bayern innovativ zu einem Expertenworkshop in der Papiertechnischen Stiftung München (PTS) ein. Thema der Veranstaltung war die Rolle Holzbasierter Fasern und Faserverbundwerkstoffe im Kontext der Rohstoffwende.

Vier Impulsvorträge von Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, unter ihnen Prof. Dr. Klaus Richter (TU München und Bayerischer Bioökonomierat) und Ludwig Lehner (bwc.consulting GmbH), führten in das Thema ein und gaben einen Überblick über neueste Innovationen.

Als Voraussetzungen für die erfolgreiche Etablierung einer holzbasierten Bioökonomie wurden besonders die Sicherung der Langzeit-Rohstoffverfügbarkeit, eine gesteigerte Wertschöpfung durch stoffliche Nutzung und Optimierung der Kaskadennutzung sowie eine gesteigerte Investitionsbereitschaft seitens des Marktes betont. Des Weiteren wurden Mikrofibrillen als kurz vor der Marktreife stehendes, innovatives Material und die große Bandbereite an Einsatzmöglichkeiten unter anderem in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie im Bereich des Umweltschutzes vorgestellt.

Foto: Laura Lautenschläger, Cluster Forst und Holz in Bayern

Tobias Schwarzmüller vom Cluster Neue Werkstoffe von Bayern Innovativ präsentierte als wichtiges Tool für Akteure aus Wirtschaft und F&E eine Software zur Innovationsfindung. Dr. Martin Zahel von der PTS erläuterte vielfältige Variationsmöglichkeiten bei der Papierherstellung und prozessbezogene Anpassungsmöglichkeiten zur Herstellung von Verbundmaterialien.

In den anschließenden Themenworkshops arbeiteten die Experten nach einer Detailanalyse konkrete Handlungsfelder und weitere Aufgaben aus:

Im Themenworkshop „Weiterentwicklung von Faserverbundwerkstoffen“ wurden Ideen zu neuen, innovativen Produkten im Bereich Naturfasercomposites gesammelt. Eine ausgewählte Idee, die gerichtete Legung von Naturfasern in Composites, wurde hinsichtlich der Faktoren Markt, Kosten, Verbraucher und Technologie eruiert.

Im Themenworkshop „Konkretisierung der Idee zum Aufbau eines Faserkompetenzzentrums“ wurden im Konsens aller Beteiligten der systematische Aufbau eines Netzwerkes und die Zusammenführung der Kompetenzen als ein essentieller Schritt zur Weiterentwicklung der holzbasierten Bioökonomie identifiziert. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Bayern hierbei als Vorreiter fungieren kann, räumlich angrenzende Akteure aber unbedingt eingebunden werden müssen. So sollen wichtige Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft schon 2018 zu zentralen technischen Innovationsthemen (z.B. Biocarbonfasern, Plattformchemikalien, Bio-Klebstoffe etc.) zu weiteren Workshops zusammengeführt werden und im besten Fall zukünftig in daraus entwickelten Projekten zusammenarbeiten. Im dritten Themenworkshop „Holz meets Chemie – Anwendungen und Potenziale für Faserverbundstoffe“ wurde mit dem Fokus auf die Rolle von Lignin in F&E und Wirtschaft unter anderem die Etablierung eines Marktes für reines Lignin und die Homogenisierung des Produkts als Handlungsfeld identifiziert.

Nach der Präsentation und Zusammenführung der Ergebnisse wurde die Veranstaltung mit einem Outlook von Mr. Johan Elvnert (FTP Managing Director) abgerundet. In seinen Abschiedsworten versprach Dr. Jürgen Bauer, auch im Namen der PTS sowie des Clusters Chemie und Bayern Innovativ, die im Workshop genannten Vorschläge aufzunehmen und die Ideen zur Weiterentwicklung der holzbasierten Bioökonomie dem Bayerischen Wirtschaftsministerium vorzustellen.

Laura Lautenschläger – Cluster Forst und Holz in Bayern

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