Im Gespräch bleiben, ins Gespräch kommen

Ein Jahr KomSilva - drei Regionalworkshops und eine Onlinebefragung sind abgeschlossen und erste Ergebnisse liegen vor. Nancy Koller, die Projektbearbeiterin von der TU München gibt in der Allgemeinen Forstzeitschrift (AFZ-Der Wald) einen ersten Einblick in die Erkenntnisse des insgesamt dreieinhalbjährigen Projektes in dem Hilfen und Instrumente zur Waldbesitzeransprache und zur Öffentlichkeitsarbeit entwickelt werden. Derzeit werden Instrumente wie Flyer, Podcasts und Videos produziert, um diese im Laufe des Jahres in der Praxis zu testen.

Ein zentrales Resultat der Onlinebefragung ist der gesellschaftliche Wandel bei den Waldbesitzern, der sich in den Ansprüchen bei Kommunikation und Beratung ausdrückt. Gerade in Ausnahmesituationen wie Stürmen oder Kalamitäten steigt die Aufmerksamkeit der Waldbesitzer und der Öffentlichkeit und der Bedarf an aktuellen Informationen. Für die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse ist das ein Problem, weil Sie in diesen Phasen viele Routinearbeiten und neue Herausforderungen bewältigen müssen und wenig Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit haben. Deshalb ist es wichtig, dass die Verantwortlichen in dieser Zeit auf einen gut gefüllten Werkzeugkoffer mit Kommunikationsinstrumenten zugreifen können, der sie in diesen Arbeitsspitzen entlastet. KomSilva will dafür Hilfestellungen entwickeln, die auch in ruhigeren Zeiten zum Einsatz kommen können. Denn langfristige Vertrauensverhältnisse werden durch aktive, regelmäßige und persönliche Kommunikation gefördert.

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