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Kooperationsforum "Holz als neuer Werkstoff" in Regensburg

Das Potenzial von Holz liegt weit über den heutigen traditionellen Verwendungsmöglichkeiten. Die fach- und branchenübergreifende Vernetzung von Akteuren, die Holz für neue Einsatzbereiche herstellen und nutzen möchten, hatte das erstmalige Kooperationsforum "Holz als neuer Werkstoff - Innovationen mit holzbasierten Materialien" am 6. November 2013 in Regensburg zum Ziel.

Kooperationsforum „Holz als neuer Werkstoff“ am 06.11.2013 in Regensburg

 Forum mit über 200 Teilnehmern aus sechs Ländern in Regensburg

  • Spannenender Blick über die Branchengrenzen mit vielfältigen Anwendungspotenziale für Holz
  • Treffpunkt für Querdenker und Praktiker rund um holzbasierte Materialien

Das Potenzial von Holz liegt weit über den heutigen traditionellen Verwendungsmöglichkeiten. Die fach- und branchenübergreifende Vernetzung von Akteuren, die Holz für neue Einsatzbereiche herstellen und nutzen möchten, hatte das erstmalige Kooperationsforum „Holz als neuer Werkstoff – Innovationen mit holzbasierten Materialien“ am 6. November 2013 in Regensburg zum Ziel. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern, der Holzforschung München, dem Internationalen Verein für Technische Holzfragen und der Hochschule Rosenheim ausgerichtet. Umfassende Unterstützung erfuhr das Forum durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.


Unternehmen und Institute aus dem Forst-/Holzsektor und potenzielle Anwender aus Automobil, Sport, Textil, Neue Materialien, Sicherheits- und Energietechnik sowie Architektur fanden sich im Regensburger Salzstadel zusammen, um sich über vielversprechende High-Tech-Werkstofflösungen, wegweisende Anwendungen sowie künftige Geschäftsfelder und Perspektiven auszutauschen und gezielt Kontakte für kommende Vorhaben im Bereich holzbasierter Materialien zu knüpfen. Für neuartige Konzepte werden Impulse aus anderen Branchen und Technologien zunehmend wichtiger.

Über ihr Angebot im Rahmen von ‚Open Innovation‘ begleitet die Bayern Innovativ GmbH Industrie und Wissenschaft entlang dieses Prozesses und generiert dabei immer wieder neue Quervernetzungen, wie Geschäftsführer Prof. Dr. Werner Klaffke erläuterte. Es gelte dabei, „Vorhandenes neu zusammenzufügen“.

Auch Univ.-Prof. Dr. Gerd Wegener misst der Verbindung der Branche Holz zu benachbarten Disziplinen eine hohe Bedeutung bei und verwies in seiner Funktion als Clustersprecher dabei auf regionale Netzwerke und Brückenbildung zur Forschung über den Cluster Forst und Holz in Bayern.

Für Prof. Dr. Klaus Richter, Holzforschung München liegen künftige Herausforderungen darin, den Multifunktionswerkstoff Holz weiter zu veredeln und Eigenschaftswerte zu entwickeln, mit denen die Leistungsfähigkeit von Holz gegenüber anderen technischen Materialien z. B. in den Bereichen Feuchtigkeitsaufnahme, Brennbarkeit oder Akustik verbessert wird. Potenziale liegen insbesondere in der Oberflächenfunktionalisierung sowie in der Modifikation von Lignin und Zellulose.

Durch Biotemplating entstehen nach dem Vorbild der Natur aus dem Biopolymerkomposit Holz neuartige Struktur- und Funktionsmaterialien, wie Prof. Dr. Cordt Zollfrank, Wissenschaftszentrum Straubing erläuterte.

Auch im Beitrag von Dr. Johann Oberndorfer, UPM GmbH wurde deutlich, dass neuartige Holzprodukte durch einen immer stärkeren Aufschluss in die Bestandteile und die Umwandlung der gewonnenen Rohstoffe geprägt sind.

Damit wachsen auch die Werkstoffflexibilität und die Wertschöpfung durch Verwendung aller Holzbestandteile. Beispiele sind Biochemikalien und Compositmaterialien aus Mikrofasern und Nanozellulose, für die Dr. Tanja Zimmermann, EMPA Dübendorf vielfältige Anwendungen aufzeigte.

Für Ralf Pollmeier, Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG sind Produktionstechnologie und Materialqualität die Erfolgsfaktoren – das weiterentwickelte Buchenfurnierschichtholz eröffnet dem Holzbau durch seinen schlanken Look und hohe Festigkeit neue Dimensionen.

Buchenholz eignet sich aber auch für die automobile Karosserie, wie Prof. Dr.-Ing. Stefan Böhm, Universität Kassel veranschaulichte. Aspekte des Leichtbaus und der Ressourceneffizienz sprechen für den Einsatz von Holzformteilen als Multimaterialsystem für Strukturbauteile. Herausforderungen liegen hier in der Ermittlung von belastbaren Formgebungsgrenzen, Wertstoffkennwerten und Fügetechniken.

Um visionäre Neuentwicklungen im Holzsektor in alle Richtungen erfolgreich voranzutreiben, bedarf es einer Etablierung der Thematik Holz in den Materialwissenschaften und einer verstärkten interdisziplinären Einbeziehung der Praxis in Forschungsergebnisse. Das Wissen um den natürlichen Hochleistungswerkstoff Holz ist da – es muss nur ‚abgeholt‘ werden.

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