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Kooperationsforum "Oberflächen für Holz und Holzwerkstoffe" in Rosenheim

(Rosenheim, 4./5.März 2015): Kratzfest, antihaftend, wärmeisolierend, leitfähig oder selbstreinigend: Eine ganze Latte an Anforderungen müssen Oberflächenwerkstoffe heutzutage erfüllen, um sich in der Praxis zu bewähren. In der Reihe "Kooperationsforen" führte  das Netzwerk Holz von Bayern innovativ die europäischen Keyplayer der Holz- und Oberflächenbranche zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion zusammen. "Wie kann ein traditioneller Werkstoff ganz aktuellen Bedürfnissen gerecht werden ? " lautete die Kernfrage des Symposiums.
(Rosenheim, 4./5. März 2015): Kratzfest, antihaftend, wärmeisolierend, leitfähig oder selbstreinigend: Eine ganze Latte an Anforderungen müssen Oberflächenwerkstoffe heutzutage erfüllen, um sich in der Praxis zu bewähren. In der Reihe "Kooperationsforen" führte  das Netzwerk Holz von Bayern innovativ die europäischen Keyplayer der Holz- und Oberflächenbranche zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion zusammen. "Wie kann ein traditioneller Werkstoff ganz aktuellen Bedürfnissen gerecht werden ? " lautete die Kernfrage des Symposiums.
klein holzschutz und holzbeschichtungen
© Guido Miller - Fotolia.com

In Rosenheim wurde das Kooperationsforum erstmalig veranstaltet. Die Resonanz war äußerst positiv, so konnten 200 Fachbesucher aus sechs europäischen Ländern und aus Kanada begrüßt werden.

Cluster kooperiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit Bayern Innovativ 

Mittlerweile hat Bayern innovativ das vierte Kooperationsforum zum Thema Holz veranstaltet. Bisherige Themen: "Kleben von Holz und Holzwerkstoffen" sowie "Holz als neuer Werkstoff" (siehe "Weitere Informationen"). Im November wird - erneut zum Thema "Holz als neuer Werkstoff" - das fünfte Kooperationsforum in Regensburg folgen. Bei der Konzeption der Veranstaltungen fungierte die Clusterinitiative Forst und Holz als beratender Partner und wirkt bei der Programmgestaltung mit. Weitere Partner sind das Holzforum München, der Internationale Verein für Technische Holzfragen, die Hochschule Rosenheim, das Cluster Neue Werkstoffe und Bayern innovativ.

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Die bei der Konzeption beteiligten Partner.

Frequenz und Erkenntnistiefe wird erhöht

Die Kooperationsforen lösen die bisherige Großveranstaltung Holz innovativ ab, die bis 2013 alle zwei Jahre und insgesamt 8 mal in Rosenheim stattfand. Während bei Holz innovativ unterschiedliche Themenschwerpunkte in parallelen Vortrags- und Diskussionsreihen vertieft wurden, soll im Rahmen der Kooperationsforen ein neuer Ansatz verfolgt werden.  Die Frequenz und die Erkenntnistiefe der Veranstaltungen soll nun deutlich erhöht werden. So finden die Kooperationsforen in jährlichen oder halbjährlichem Turnus statt. Spezielle Themen sollen mit einem ensprechend gut informierten Fachpublikum ganz detailliert beleuchtet und konkrete Forschungsansätze und Kooperationen entwickelt werden.

Vertreter der unterschiedlichsten Branchen knüpften Kontakte

Die Veranstaltung in Rosenheim wurde von Keyplayern der europäischen Holz- und Oberflächenbranche genutzt, um Kontakte zu knüpfen. Sogar innerhalb des grundsätzlich auf Oberflächen eingrenzten Themas, war das Themenspektrum breit. Von neuartigen Produktionstechnologien durch ‚Industrie 4.0‘ bei der Möbellackierung über effiziente Fertigungsverfahren bis zu vielversprechenden Ansätzen für die Designentwicklung von Oberflächen im Zusammenhang mit Licht, Farbe und Haptik wurde alles abgedeckt. "Oberflächentechnologie" ist schließlich ein Querschnittssektor, der Vertreter vor allem der folgenden Branchen anlockte:

  • Klebstoffe und Chemie
  • Holzwerkstoffe und Sägewerke
  • Holzbau/-ausbau/-möbel
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Neue Materialien
  • Architektur/Planung/Consulting

Beliebtestes Material

logo bayern innovativHolz ist und bleibt das beliebteste Material für die Innenausstattung. Um mit anderen Werkstoffen konkurrieren zu können, muss es einer wachsenden Zahl an Ansprüchen genügen; „smarte“ Oberflächen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sind gefragt. Mittels Innovation in der Oberflächenbehandlung und den Verbindungstechniken will die Forschung und Entwicklung im Bereich Holz dem nachkommen. Der Fokus lag dieses Jahr gerade auf der Möglichkeit, Synergien des Holzsektors mit anderen Branchen und Technologien wie beispielsweise der Werkstofftechnologie oder Bionik hervorzurufen.

Referenten aus Forschung, Entwicklung und Industrie lieferten Einblicke in Innovationen und Trends der Oberflächenbehandlung mit den Schwerpunkten

  • Märkte, Strategien, Trends
  • Sicherheit in der Anwendung – Brandschutz und Umweltaspekte
  • Innovative Oberflächentechnologien, Drucktechnologien und Lacksysteme
  • Design und Effekte

Oberflächen sind auch ein Thema in unserem Forschungskompass

Eine Zusammenstellung von Forschungsprojekten zum Thema "Holzoberflächen" finden Sie in unserem "Forschungskompass Holzbau". Relevant sind etwa die Kategorien Forschungskompass Titelbild

Weitere Informationen


Holz innovativ in Rosenheim


Kooperationsforen

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Wettbewerbe

  • PlanB - Biobasiert.Business.Bayern.

    PlanB - Biobasiert.Business.Bayern. Am 23.06.21 war es endlich soweit, „PlanB - Biobasiert.Business.Bayern.“ prämierte zum vierten Mal die besten Geschäftsideen und Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft! Erstmalig wird es einen interaktiven Livestream geben, der es den Zuschauer*innen ermöglicht, aktiv über die Vergabe des Publikumspreises abzustimmen und Fragen an die Start-ups zu stellen. In einer Hybrid-Veranstaltung traten die diesjährigen Top Fünf gegeneinander an. In der Jurywertung, in der Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer als Juror wirkte, hatte das Performance-Textil aus Grünabfällen vom Start-up „nakt“ die Nase knapp vorn. Den Publikumspreis sicherte sich das Biotech-Team von „eco:fibr“. Um die Jury von sich zu überzeugen, hatten die fünf Teams je drei Minuten Zeit. Dass die Entscheidung der Live-Jury, die stellvertretend für 26 Experten aus den vorherigen Phasen die Ideen und Pitches bewertete, herausfordernd war, betonte Sprecherin Dr. Mirja Wehner: wir haben noch nie so lange gebraucht wie dieses Jahr, um die Rangfolge festzulegen. Gefühlt sind heute alle Sieger.“  Den ersten Platz und damit 6.000 € sowie eine Mieteinheit im Technologie- und Gründerzentrum Straubing sicherte sich das Team von „nakt“ aus Darmstadt. Thomas Hoppe vom Hauptsponsor Clariant überreichte den Preis. Nakt hat eine funktionalisierte Faser aus Grünabfällen entwickelt. Der erste Anwendung: ein Mehrweg-Abschminktuch. „Eco:fibr“ gewann den Publikumspreis. Die Uni-Ausgründung aus Hannover überzeugte die Zuschauer:innen mit einem biotechnologischen Prozess, bei dem aus Resten der Ananas-Ernte, Zellstoff für verschiedene Anwendungen hergestellt werden Überreicht wurde dieser von Stefan Hinsken, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Straubing.   Einen Scheck über 4.000 € aus den Händen von Straubings Landrat Josef Laumer erhielt das zweitplatzierte Start-up „Circular Carbon“ aus Würzburg. Das Team nutzt Biomasse-Reste aus der Lebensmittelproduktion wie Schokobohnen-Schalen oder Weintrester zur Produktion von Prozessdampf und funktionalisierbarer Pflanzenkohle. Überzeugen konnten „Circular Carbon“ mit ihrem Nutzen für die Landwirtschaft und dem jüngsten Anlagenbau. Den dritten Platz und 3.000 Euro sicherte sich das neu gegründete Team der Microbify GmbH. Als Ausgründung aus der Universität Regensburg arbeitet Microbify unter anderem an der Nutzung alter Erdgasspeicher für die Produktion von grünem Erdgas durch extremophile Mikroorganismen. Preis-Patin Dr. Marina Crnoja-Cosic von Kelheim Fibres würdigte vor allem den Ansatz, bestehende Infrastruktur innovativ umzunutzen. „Lite+Fog“ aus Berlin, die mit Künstliche Intelligenz und Nebel-Bewässerung das Vertical Farming revolutionieren wollen, belegten Platz Fünf. Den Sonderpreis für die beste Entwicklungsleistung innerhalb des Wettbewerbs überreichte Prof. Volker Sieber vom Campus der Technischen Universität München in Straubing an das Team von „Protegg“. Ihr Ziel: auf Basis von Biomimese Eimembran als Verpackung für Lebensmittel zu funktionalisieren. „Wir glauben: ohne Start-ups klappt die Bioökonomie nicht“, betonte Prof. Sieber. Diesen Befund hatte zuvor bereits die Key Note-Speakerin des Abends, Patricia Eschenlohr, Co-Gründerin der Landpack GmbH und Sprecherin des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern unterstrichen: nur, wenn Herausforderungen wie Investorenscheu und fehlende Infrastrukturen überwunden werden, denen insbesondere Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft gegenüberstehen, könnten die jungen Unternehmen ihre wichtige Rolle erfüllen. PlanB will Start-ups dabei unterstützen, durch Sichtbarkeit diese Hürden zu meistern.   Informationen Pressemitteilung PlanB   Stand: 24.096.2021 Read More
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