LauBiOek: Nutzungsszenarien für Laubholz

Das Projekt „LauBiOek“ soll dazu beitragen, am Beispiel des Bundeslands Bayern die zukünftig zur Verfügung stehenden Laubholzmengen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kriterien optimal zu nutzen. Dazu werden beispielhafte Nutzungs-Szenarien entwickelt, die sich untereinander vergleichen und somit bewerten lassen. Durch die Beschreibung der Methodik besteht die Möglichkeit, weitere Szenarien, z. B. mit anderen Produkten und Verarbeitungswegen, zu entwickeln und zu integrieren.

Als Basis dient die derzeitige Wertschöpfungskette der Laubholzverarbeitung in Bayern, welche sowohl hinsichtlich der Stoffströme und Verarbeitungswege (Produkte, Mengen) nach Absatzstufen als auch der Wertschöpfung im Status Quo analysiert und abgebildet wurde.

Auf der Grundlage des WEHAM-Modells wurden anschließend die zukünftig potenziell zur Verfügung stehenden Holzmengen, u. a. aufgeteilt nach Sortimenten, simuliert. Parallel dazu wurden sowohl die gegenwärtigen auch als neue und innovative Nutzungsmöglichkeiten, die entweder bereits umgesetzt sind oder sich noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium befinden, für Laubhölzer zusammengestellt.

Im Rahmen eines Expertenworkshops sowie einer Onlinebefragung wurden repräsentative Beispiele einer zukünftigen Laubholznutzung ausgewählt, welche Eingang in die Nutzungs-Szenarien finden. Für die Berechnung der Umweltwirkungen (Ökobilanzierung) der neuen Produkte wurde eine Methodik entwickelt und die erforderlichen Daten (Material- und Energieverbräuche, Emissionen etc.) erhoben.

Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt nun die Bildung von Nutzungs-Szenarien. Hierfür werden sowohl mögliche Umverteilungen in der bisherigen Nutzung als auch eine Ausdehnung der Nutzung durch zusätzlich zur Verfügung stehende Rohholzmengen und neue Produkte berücksichtigt. Diese Szenarien können anhand unterschiedlicher Kriterien (ökonomisch, ökologisch) miteinander verglichen und bewertet werden. Dies bildet eine Möglichkeit zur Beantwortung der Frage, wie unter bestimmten Rahmenbedingungen, Annahmen und Präferenzen das Laubholz optimal eingesetzt werden kann.

Das Projekt wird von der Cluster-Initiative zusammen mit der Technischen Universität München, Fachbereich Stoffstrommanagement und der .bwc management consulting GmbH durchgeführt. Die finanzielle Förderung erfolgt durch das BMEL und das BMU im Rahmen des Waldklimafonds.

 

BMEL und BUNS

 

 

Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt ist Stefan Torno

Stefan Torno neu web

E-Mail: torno@cluster-forstholzbayern.de

Telefon: 08161 96995-62

 

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