Wald als Schlüsselfaktor gegen den Klimawandel

Beitrag auf BR2 in der Reihe "IQ - Wissenschaft und Forschung"
mit dem Titel "Wälder für eine wärmere Zukunft - Bäume im Klimatest"

Intakte und leistungsfähige Wälder gelten als einer der Schlüsselfaktoren gegen den Klimawandel – doch ausgerechnet letzterer setzt Fichte, Buche und Co. selbst unter enormen Druck. Insbesondere die letzten drei Jahre verdeutlichen dies: Heiße Sommer, milde Winter, Trockenheit und Schadinsekten setzten vor allem der Hauptbaumart in den deutschen Wäldern, der Fichte, zu. Doch auch an den bislang als robuster geltenden Laubbäumen wie Buche und Eiche zeigen sich bisweilen bereits erste Schäden. Für die bayerische Forst und Holzwirtschaft stellt sich mehr denn je die Frage: Wohin geht die Reise und wie muss der Fahrplan gestalten werden?

 

Einen interessanten Beitrag zu diesem Thema hat der Bayerische Rundfunk erstellt. Der Beitrag wurde am 03.11.2020 auf BR2 ausgestrahlt und ist als Podcast verfügbar:

Beitrag BR IQ Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link zum Beitrag "Wälder für eine wärmere Zukunft - Bäume im Klimatest"

Der Bayerische Rundfunk betont in seinem Beitrag:

„Hitze, Dürre, Borkenkäfer - die Wälder hatten viel zu leiden in den letzten Jahren. Und wo die alten Bäume fallen, ist es mitunter schwer, neue anzupflanzen, weil der Boden zu trocken ist für die Bäumchen mit ihren noch spärlichen Wurzeln. Und dann ist da auch die Frage: Welche Bäume sollte man pflanzen? Forstleute müssen Entscheidungen fällen für eine Zukunft, die sie nicht genau kennen. Wie warm, wie trocken wird es in hundert Jahren sein, wie oft gibt es trotz Klimawandel noch eisige Winter und Schnee? Ist häufiger mit starken Stürmen zu rechnen? Welche neuen Schädlinge könnten in einem wärmeren Bayern heimisch werden? Kommt es vermehrt zu Waldbränden? Der Umbau der einst von Fichten dominierten Wälder begann schon in den Neunzigerjahren, nach den schweren Winterstürmen Vivian und Wiebke - damals noch mit "klassischen" Laubbäumen wie Buche, Ahorn oder Esche. Doch bald stößt man beim Waldspaziergang wohl auch auf Flaumeiche oder Robinie. Die Forstverwaltung versucht, anhand einer Datenbank für jeden Standort die optimalen Arten zu wählen. In einigen Jahrzehnten könnten Bayerns Wälder also ganz anders aussehen als heute.“

 

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