Brandschutz
© HFM

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  • Entwicklung nichtbrennbarer Leichtbauverbundsysteme auf der Basis von dünnen Brandschutzplatten mit Faserarmierung und mineralisch hochgefüllten Papieren für die Hohlraumstruktur Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Hendrick Buddenberg, Dr. Sebastian Treml

    Beschreibung: Im mehrgeschossigen Holzbau wird der Bedarf an leichten Brandschutzbaustoffen, etwa für Bekleidungen (z. B. Kabelschächte) und tiefer gehängte Deckenpaneele zunehmen. Mineralisch basierte Verbunde aus dünnen Brandschutzplatten mit Faserarmierung (im Weiteren als düBraFa bezeichnet) sowie mineralisch hochgefüllten Papieren in Wabenstruktur bieten sich aufgrund ihrer hohen Temperaturbeständigkeit und Nichtbrennbarkeit (Baustoffklasse A) zur Herstellung von Leichtbaustrukturen als Baustoff im Brandschutzbereich an und wurden von der Holzforschung München (HFM) und der Papiertechnischen Stiftung (PTS) gemeinsam entwickelt.

    Um die Brennbarkeit der hochgefüllten Rohpapiere zu reduzieren, wurden sie mit anorganischen Bindemitteln auf Basis von Silicat- und Aluminiumsalzlösungen imprägniert und thermisch ausgehärtet. Dazu wurden geeignete Auftrags- und Aushärteverfahren entwickelt und optimiert. Zielparameter waren die Festigkeitseigenschaften, die Umformbarkeit und der Brennwert. Das Ergebnis des SBI Tests (EN ISO 13823 ) zeigt, dass die Baustoffklasse A2 (nicht brennbar) erreicht werden kann. Die Rohdichte des entwickelten Leichtbauverbundsystems liegt knapp über 300 kg/m³ und der Biege-E-Modul bei ca. 2000 N/mm². Das Ergebnis dieses Projekts zeigt, dass ein nichtbrennbarer Leichtbauverbundwerkstoff auf Basis von düBraFa-Decklagen und Expansionswaben aus mineralisch gefüllten Papieren entwickelt werden konnte, der sowohl brandschutztechnisch als auch hinsichtlich des geringen Gewichts zur Verwendung als nichtbrennbarer Leichtbauwerkstoff (z. B. Deckenpaneel) im mehrgeschossigen Holzbau geeignet ist.

    Laufzeit: 2010–2011

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Entwicklung von neuen Methoden zur Erhöhung und realitätsnahen Prognose der Brandbeständigkeit von Holzbauten Open or Close

    Bearbeiter: Universität Innsbruck: AB-Materialtechnologie, AB-Holzbau, Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie, Johann Berghofer GmbH Co KG, Baumeister Ing. Elmar Pfennig, Binderholz Bausysteme GmbH, Univ.-Prof. DI Dr. Roman Lackner

    Beschreibung: Im Rahmen des K-Regio-Projekts „Innovative Wood Protection“ geht es um die Entwicklung neuartiger Schutzanstriche, um die Entflammung von Holz und Holzprodukten zu verzögern oder verhindern zu können. Die Forschungsarbeit erstreckt sich vom Experiment über die Modellbildung bis hin zur Simulation. In der dreijährigen Projektlaufzeit sollen die Auswirkungen von Schutzanstrichen auf die im Brandfall ablaufenden chemischen und physikalischen Prozesse simulationstechnisch erfasst werden. Im Brandfall bauen verschiedene Stoffe im Lack eine Art Schutzwall in Form eines Kohlenstoffschaums auf. Diese Barriere schützt das Holz vor der Hitze des Feuers und verhindert, dass es ‚Brennstoff‘ an die Flammen liefert. Mit dem Softwaretool wird der temperaturabhängige Masseverlust von Holz erfasst. Ob das Tool richtig simuliert, soll mit Hilfe von Brandversuchen überprüft werden. Mit dem Cone Calorimeter können etwa der Entzündungszeitpunkt von Holz, die Temperatur- sowie die Gasentwicklung beim Abbrand gemessen und mit der Simulation verglichen werden.

    Laufzeit: 2011–2014

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Innovative Brandschutzmittel zur Holzimprägnierung Open or Close

    Bearbeiter: FH Salzburg, Holz und Biogene Technologien: Dr. Gianluca Tondi

    Beschreibung: Brandschutz ist ein wichtiger Aspekt in der Bauwirtschaft. Auch wenn bereits sehr gute Lösungen angeboten werden, ist dieses Thema nach wie vor eines der vorrangigen im Bereich der Holzforschung.
    Im Zuge eines gemeinsamen Projektes wurde nun eine neue industrielle Formulierung eines Brandschutzmittels der Firma Adler-Werk Lackfabrik u. a. über Brandversuche an häufig verwendeten Holzarten getestet, um das Eindringen des Brandschutzmittels und den Grad der Imprägnierung zu untersuchen.

    Laufzeit: März bis Juni 2013

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Untersuchungen zum Glimmverhalten von Baustoffen im Rahmen der Produktionseigenüberwachung in der Dämmstoffproduktion, Untersuchungen zum Glimmverhalten von Dämmstoffen und Entwicklung eines geeigneten europäischen Prüfverfahrens und viele weitere Projekt Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Adamietz, Ehrlenspiel

    Laufzeit: 2011–2012

  • Vergleich internationaler Untersuchungen zum Glimmverhalten von Baustoffen Open or Close

    Bearbeitung: Holzforschung München: Ehrlenspiel, Adamietz

    Laufzeit: 2011–2012

  • Untersuchung des Brandverhaltens von Furnierschichtholz (FSH) Fichte Open or Close

    Bearbeitung: Holzforschung München: Natzer, Häberle, Schueler

    Laufzeit: 2013

  • Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und europäische Klassifizierung des Brandverhaltens von Dämmstoffen aus Holzwolleverbundprodukten (nichtbrennbar bzw. schwer entflammbar) Open or Close

    Bearbeitung: Holzforschung München: Natzer, Franjga, Häberle

    Laufzeit: 2013

  • Untersuchungen zum Glimmverfahren von Dämmstoffen und Entwicklung eines geeigneten europäischen Prüfverfahrens Open or Close

    Bearbeitung: Holzforschung München: Ehrlenspiel, Adamietz

    Laufzeit: 2011–2012

  • Brandverhalten von Brettsperrholz Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Mario Fontana, Prof. Dr Andrea Frangi, Michael Klippel

    Beschreibung: Fire tests on cross-laminated solid timber panels showed that the fire behaviour of cross-laminated solid timber panels depends on the behaviour of the single layers. If the charred layers fall off, an increased charring rate needs to be taken into account. The same effect is observed for initially protected timber members after the fire protection has fallen off. Thus the fire behaviour of cross-laminated solid timber panels can be strongly influenced by the thickness and the number of layers. Further, the position of the panel (horizontal for slabs, vertical for walls) as well as the behaviour of the bonding adhesive at high temperature can influence the falling of the charred layers and thus play an important role in the evaluation of the fire behaviour of cross-laminated solid timber panels.
    Objective of the research project is the experimental and numerical analysis of the fire behaviour of cross-laminated solid timber panels. The influence of several parameters (thickness and number of layers, bonding adhesive used, joint configuration) on charring of cross-laminated solid timber panels will be studied with a series of fire tests. The results of the fire tests in addition to numerical calculations will permit the development of a calculation model for the fire resistance of cross-laminated solid timber panels.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten von Brettschichtholzträgern Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Mario Fontana, Prof. Dr Andrea Frangi, Michael Klippel

    Beschreibung: Die Verwendung von Klebstoffen für die Herstellung von Holzprodukten ist sowohl in der Holzwerkstoffindustrie als auch im konstruktiven Holzbau unerlässlich. Klebstoffe werden vor allem für die Herstellung von Plattenwerkstoffen und verklebten tragenden Bauteilen wie Brettschichtholz oder Brettsperrholz eingesetzt. Die Tragsicherheit von verklebten tragenden Holzbauteilen wird durch das Verhalten der eingesetzten Klebstoffe maßgeblich beeinflusst. Klebstoffe müssen eine zuverlässige Festigkeit und Dauerhaftigkeit aufweisen, so dass sie unter der vorgesehenen Nutzung und während der ganzen geplanten Nutzungsdauer ihre Funktionsfähigkeit vollständig behalten. Diese Leistungsanforderung muss auch im Brandfall für eine bestimmte Zeitdauer sichergestellt sein.

    Für die sichere Anwendung von verklebten tragenden Holzbauteilen im Brandfall fehlen wichtige Grundlagen. Unsicherheiten zum Brandverhalten von verklebten tragenden Holzbauteilen führen zu großen Planungs- und Anwendungsschwierigkeiten für Ingenieure und Behörden. Ziel des Forschungsprojektes ist es ein experimentell abgesichertes Berechnungsmodell für die Bemessung von verklebten tragenden Holzbauteilen im Brandfall unter Berücksichtigung des Einflusses des Klebstoffes zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Industriepartner wird die temperaturbedingte Abnahme der Klebstofffestigkeit und deren Einfluss auf das Gesamttragverhalten anhand von experimentellen und numerischen Untersuchungen analysiert.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten von Holzverbindungen Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Andrea Frangi, Pedro Palma

    Beschreibung: The objective of the project is the development of advanced and simplified calculation models for the fire design of timber connections.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten großflächiger Holzdachelemente Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl. Ing. Norman Werther, Dipl.-Ing. (BA) Veronika Ruck M.Sc.

    Beschreibung: Einkaufszentren, Sport-und Veranstaltungsgebäude sowie Hallenkonstruktionen des Industrie- und Gewerbebaus weisen durch ihre große Ausdehnung bei gleichzeitiger Anforderung einer barrierefreien Nutzung Brandabschnittsgrößen auf, die die Grenzen der Bauordnung um ein Vielfaches überschreiten können. Auf Grundlage des § 2 Abs. 4 der Muster-Bauordnung (MBO 2002) werden dementsprechende Gebäude infolge ihrer Nutzung und/oder Brandabschnittsgrößen als Sonderbauten klassifiziert. Der bauliche Brandschutz für Industriebauten wird auf Grundlage der länderspezifischen Industriebaurichtlinien geregelt. Dabei werden an die Bedachung, die nach Definition neben der eigentlichen Dachhaut auch Wärmedämmung, Tragstruktur der Dachhaut, diffusionshemmende Schichten und untere Bekleidungen umfasst, in Brand- oder Brandbekämpfungsabschnitten mit mehr als 2500 m² Anforderungen an eine „behinderte Brandausbreitung“gestellt. Eine Möglichkeit zum Nachweis einer „behinderten Brandausbreitung“ erfolgt für diese Bedachungselemente in Deutschland durch die Prüfnorm DIN 18234. Als Beurteilungskriterien in der Brandprüfung werden die Brandweiterleitung, das Abfallen von Bestandteilen des Daches, fortschreitendes Glimmen innerhalb der Dachkonstruktion und die Tragfähigkeit unter Eigenlast berücksichtigt.

    Im Forschungsprojekt sollen neben den grundlegenden Erkenntnissen des Baustoffes Holz und der verwendeten Beplankungs- und Bekleidungsmaterialien hinsichtlich zum thermischen Verhalten unter Naturbrandszenarien, weiterführende Erkenntnisse zur Brandweiterleitung hölzerner Bedachungen, zum Glimmbrandverhalten biogener Baustoffe und zur brandschutztechnisch sicheren Ausbildung von Elementfugen und Anschlüssen im Holzbau gewonnen werden. Die Untersuchung brandschutztechnischer Ertüchtigungsmaßnahmen zur Gewährleistung des bauaufsichtlich geforderten Sicherheitsniveaus mit anschließender praktischer Umsetzung stellt den Schwerpunkt der Untersuchungen dar.

    Laufzeit: 1. Januar 2012 bis 30. November 2013

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten von Haupt-Nebenträger-Verbindungen im Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl.-Ing. Norman Werther, Dipl.-Ing. (BA) M.Sc. Veronika Ruck, Dipl.-Ing. Martin Gräfe

    Beschreibung: Aktuell ist festzustellen, dass von Seiten öffentlicher und privater Bauherren Holz als Baustoff verstärkt nachgefragt und eingesetzt wird. Im Wohnungsbau aber vor allem auch in repräsentativen Veranstaltungs-, Zweck- und Industriebauen sollen dabei gleichzeitig die optischen und haptischen Vorzüge von Holz, z. B. in Form sichtbarer Tragwerke genutzt werden.

    Hierbei sind wie bei jedem Baustoff, die sicherheitstechnischen Aspekte des Brandschutzes zu beachten. Zur Wahrung des bauaufsichtlichen Sicherheitsstandards in Bezug auf den Brandschutz wurden in den letzten Jahren nationale und europäische Bemessungsregeln erarbeitet und weiterentwickelt (DIN 4102 und Eurocodes), die eine erweiterte brandschutztechnische Beurteilung von Bauteilen ermöglichen. Für Holzbauteile liegt der aktuelle Fokus besonders auf der Bestimmung des Abbrand-und Tragverhaltens stabförmiger Elemente, wie Träger und Stützen. Allgemeine normative Aussagen zur brandschutztechnisch sicheren Ausbildung von querkraftbeanspruchten Bauteilanschlüssen und allgemeine Verwendbarkeitsnachweise liegen jedoch nicht bzw. nur in einem sehr begrenzten Umfang vor. Ziel eines Forschungsvorhabens ist es daher, die thermomechanischen Eigenschaften stabförmiger Holzbauteile und deren Verbindungselemente im Bereich querkraftbeanspruchter Anschlüsse unter Brandbeanspruchung besser zu erfassen und daraus entsprechende, schutzzielorientierte brandsichere Bauteilanschlüsse für Haupt-Nebenträger- Verbindungen und Stützen-Träger-Anschlüsse zu entwickeln. Hierbei sollen bestehende Systeme von Balkenträgern, Balkenschuhen und geschraubte Anschlüsse bewertet und optimiert werden sowie entsprechende notwendige Ertüchtigungsmaßnahmen entwickelt werden, die eine geregelte Anwendung von Holzbaulösungen im Wohnungs-, Zweck- und Gewerbebau ermöglichen und somit den Einsatzbereich des biogenen Werkstoffes Holz erweitern.

    Aspekte im Untersuchungsgegenstand sind:

    • welche Temperaturbeanspruchungen und damit welches Abbrandverhalten im Bauteilanschluss unter Brandbeanspruchung auftreten,
    • ob für geschützt liegende Bauteilanschlüsse, wie Vollgewindeschrauben und verdeckte Balkenträger unter Berücksichtigung der Holzüberdeckung und des Abbrandverhaltens von Holz ohne weitere Maßnahmen eine ausreichende Schutzwirkung erzielt wird,
    • welchen Einfluss freiliegende Bauteilverbinder und metallische Verbindungsmittel, wie Balkenschuhe, Schrauben, Nägel und Stabdübel auf das Abbrandverhalten von Holz im Anschlussbereich und das Trag- und Verformungsverhalten besitzen,
    • welche Schutzmaßnahmen konstruktiv und wirtschaftlich zur Anwendung kommen können und
    • unter welchen Randbedingungen konstruktive Schutzmaßnahmen notwendig werden und welchen Beitrag diese zum Feuerwiderstand liefern können.

    Die aus diesen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Konstruktions- und Ausführungskatalog sowie Bemessungsregeln zusammengefasst.

    Laufzeit: Februar 2013 bis Dezember 2014

    Projektinfo... (12.03.2014)


    Brandverhalten von Hohlkastendecken aus Holz

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Mario Fontana, Andrea Frangi

    Beschreibung: Der Artikel dokumentiert die wesentlichen Resultate von experimentellen Untersuchungen zum Brandverhalten von Holzdecken aus Hohlkastenelementen und schafft Grundlagen für die Beurteilung des Brandverhaltens von Deckenkonstruktionen aus Holz bei längerer Branddauer für Geschoßbauten. Die Versuche sind Teil der längerfristig angelegten Forschungen zum vermehrten Einsatz der ökologischen Holzbauweise in mehrgeschossigen Bauten. Im Vordergrund der Untersuchungen standen daher die experimentelle Überprüfung des Brandverhaltens der Hohlkastendecken insbesondere des Tragwiderstandes für längere Feuerwiderstandszeiten. Im Weiteren wurde auch der Einfluss von unterschiedlichen Fugenkonstruktionen, der Einsatz von Akustik-Lochungen sowie auch die Brandschutzwirkung verschiedener Dämmaterialien untersucht.

    2005

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten von Holzkonstruktionen für den Hoch- und Industriebau Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Institut für konstruktiven Ingenieurbau:Konrad Bergmeister

    Beschreibung: Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist es, das Brandverhalten von Holzkonstruktionen wie Wand- und Deckenbauteile in Skelett- und Block-Tafelbauweise und Fassadenelementen experimentell zu ermitteln. In weiterer Folge soll eine numerische Berechnungsmethode entwickelt werden. Zukünftig sollte auf Basis der experimentellen Untersuchung für den Hoch- und Industriebau das Brandverhalten von Holzbauteilen, aber auch von Holzbauwerken rechnerisch beurteilt werden können. 
    Für die Beurteilung des Brandverhaltens eines Gebäudes ist neben der Kenntnis des Brandverhaltens der Haupttragkonstruktion auch die Temperatur- und Rauchausbreitung in Abhängigkeit der vorhandenen Brandbelastung und vorhandenen Öffnungsflächen, die Wirkung aktiver Brandmaßnahmen (z. B. Rauchmelder), die Gebäudekonzeption (Fluchtwege) aber auch das menschliche Verhalten im Brandfall von Bedeutung. 
    Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem unterschiedlichen Verhalten und damit der Bewertung der verschiedenen Werkstoffe unter Brandeinwirkung im Bauwesen zu. Die Interaktion der verschiedenen Baustoffe mit Holz sollen experimentell und numerisch erforscht werden. Auch sollen die verschiedenen Bauweisen mit den unterschiedlichen Werkstoffen insbesondere unter Brandeinwirkung analysiert und vergleichend dargestellt werden. Hier gibt es auf internationaler Ebene noch großen Forschungsbedarf, da ein Vergleich des Brandverhaltens von gesamten Konstruktionen mit unterschiedlichen Werkstoffen fehlt. 
    Die Ergebnisse des Projektes sollen anwenderorientiert dargestellt und den Tragwerksplanern, Architekten, Behörden, etc. zur Verfügung gestellt werden.

    Laufzeit: 01.10.2003–30.06.2005

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Abbrandgeschwindigkeit von Holz und Holzwerkstoffen in Abhängigkeit der Rohdichte, der Partikelgröße und der Ausrichtung der Späne Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Holzforschung München: Nadja Fischer (Abschlussarbeit)

    2010

  • Untersuchung der Abbrandgeschwindigkeit verschiedener Holzwerkstoffbeschichtungen Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Holzforschung München: Markus Schröck (Abschlussarbeit)

    2010

  • Brandsicherheit von Holzbauteilen und Verbindungen Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Mario Fontana

    Beschreibung: Holzbauteile sollen in Zukunft auch für mehrgeschossige Bauten eingesetzt werden dürfen. Dies war bis kurzem infolge der Brandschutzvorschriften nicht möglich. Ein umfangreiches Forschungs- und Informationsprogramm zusammen mit der Lignum und BUWAL "holz21" im Umfang von ca. 7,5 Mio CHF schafft die erforderlichen Grundlagen dazu. Dieses Teilprojekt befasst sich mit dem Brandverhalten von Bauteilen und Verbindungen bei Brandeinwirkung, insbesondere mehrschnittigen Stahl-Holz-Stabdübelverbindungen mit innen liegenden Stahlblechen sowie Rillennagelverbindungen mit außen liegenden Stahlblechen.

    Abschlussarbeit 2009

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Feuersicherheit bei Gebäuden aus Brettsperrholz (BSP) Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich Professur für Baustatik und Konstruktio,n Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr Andrea Frangi, Michael Klippel

    2012

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Zum Verhalten von raumabschliessenden mehrschichtigen Holzbauteilen im Brandfall Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Mario Fontana

    Beschreibung: The light timber frame assemblies considered consist of solid timber members with linings of gypsum plasterboards or wood based panels. The cavity is void or is filled with insulation. Eurocode 5, part 1-2 (Dec. 2003) gives a model to calculate the failure time of the separating function of wall and floor assemblies like these. However, the rules apply only to a limited number of light timber frame assemblies. Furthermore in comparison to fire tests the calculation model can lead to conservative results.
    The separating function (EI) of an assembly shall ensure that integrity failure (E) and insulation failure (I) does not occur during the required fire exposure. The integrity of a construction is assumed to be satisfied where fire penetration by hot gases or flames does not occur. In order to satisfy the insulation criterion the average temperature rise is limited to 140 °C and the maximum temperature rise is limited to 180 °C at the unexposed side of the construction. For the development of the calculation model for separating light timber frame assemblies the thermal as well as the mechanical failure of each layer shall be considered.
    The failure time of a layer depends on many factors, for example the material properties or thickness of the layers. The fire behaviour of a layer is influenced by the others. This interaction between the several layers is an important parameter and therefore the number of layers and their position within the assembly should be considered. Other parameters like joint and connection type can be also relevant and shall be checked.
    The different parameters will be analysed by a series of fire tests. In a first series each parameter will be tested separately, a second series looks at the combination of the several parameters. With these test results a finite element model can be verified, which will be the basis for the calculation model for separating light timber frame assemblies.

    Abschlussarbeit 2008

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandschutzkonzepte im Holz-Beton-Verbundbau Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Andrea Frangi

    2012

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Fire Safety in timber buildings Open or Close

    Bearbeiter: TUM: Stefan Winter, René Stein, Norman Werther

    Beschreibung: „Fire Safety in timber buildings“ ist die allererste europaweite Richtlinie zur brandsicheren Verwendung von Holz in Gebäuden. Der Bemessungsleitfaden enthält Informationen zur feuersicheren Verwendung von Holztragwerken und Holzprodukten in Gebäuden. Dieser Bemessungsleitfaden verkörpert den höchsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Brandschutz auf europäischer Ebene. Er erstreckt sich auf die Anwendung von Bemessungsvorschriften (wie zum Beispiel Eurocode 5), europäische Normen, eine praktische Anleitung und Beispiele für die Brandbemessung sowie Grundsätze einer anforderungsgerechten Bemessung. Aktive Brandschutzmaßnahmen werden als wichtige Mittel zur Erreichung der Brandschutzziele vorgestellt.

    Abgeschlossenes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Regelkatalog mehrgeschossiger Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl. Ing. Michael Merk, Dipl.-Ing. Martin Gräfe, Dipl.-Ing. Norman Werther

    Beschreibung: Seit Einführung der Musterbauordnung 2002 und der Musterrichtlinie über hochfeuerhemmende Holzbauteile (M-HFHHolzR) ist die Errichtung von Gebäuden bis in Gebäudeklasse 4 mit tragenden und aussteifenden Strukturen aus Holz ohne bauaufsichtliche Sondergenehmigungen möglich geworden. Voraussetzung ist regelmäßig eine „brandschutztechnisch wirksame Bekleidung“ dieser Holzbauteile mit dem Ziel, eine Beteiligung der konstruktiven Holzteile am Brandgeschehen innerhalb der ersten 60 Minuten eines Brandes zu verhindern. Brandschutzmäßig sind solche Bauteile daher innerhalb der Schutzzeit als gleichwertig mit entsprechenden nichtbrennbaren mineralischen Bauteilen anzusehen. Weiterhin sind eine Eigen- und Fremdüberwachung der Produktion sowie eine entsprechende Zertifizierung des Herstellers durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle erforderlich. Die Bauteile werden weitgehend werksmäßig vorgefertigt und auf der Baustelle als fertiges Bauprodukt eingebaut. Diese Bauweise erfordert eine sehr genaue und vollständige Planung bis in alle Einzelheiten wie Installationsführungen und Montagevorgänge. Die Planung muss gleichzeitig sehr vielfältige Aspekte wie Brandschutz, Schallschutz, Statik, Bauphysik mit teils gegensätzlichen Anforderungen umsetzen. Nachträgliche Änderungen und Einbauten sind kaum sinnvoll möglich und führen - wenn wegen mangelhafter Planung erforderlich - zu großen Schwierigkeiten. Die formalen, rechtlichen und technischen Anforderungen an die Planungsqualität sind daher sehr hoch und deutlich umfangreicher als bei anderen Bauweisen. Bei vielen Planern liegen zudem noch keine Erfahrungen mit der relativ neuen Bauweise vor. Dieser Komplexitätsgrad stellt teilweise ein Hemmnis für einen Markteintritt der Holzbauweise in der Breite dar, obwohl sie unbestritten große technische, ökologische und gestalterische Vorteile aufweist. Ziel des Vorhabens ist daher die Erstellung eines Konstruktions- und Detailkataloges mit zuverlässig verwendbaren Bauteilen, die alle rechtlichen und technischen Anforderungen in möglichst optimaler Weise erfüllen. Die einzelnen Bauteilaufbauten werden mit Angaben zu ihren jeweiligen bauphysikalischen Eigenschaften versehen und Empfehlungen zu wesentlichen Parametern ausgesprochen. Die Konstruktionsdetails z. B. für Wand/Deckenknoten werden so gestaltet, dass der volle Erhalt der einzelnen bauphysikalischen, statischen und brandschutztechnischen Kennwerte auch an Fügestellen gewährleistet ist. Erwartet wird auf diese Weise eine wesentlich vereinfachte Planung und höhere Planungssicherheit, was der Bauweise insgesamt zu einem größeren Marktanteil verhelfen soll.

    Laufzeit: 01.09.2012–30.09.2013

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Genehmigungsverfahren bei der Planung von Holzhäusern wird durch frühzeitige Kommunikation deutlich vereinfacht! Open or Close

    Bauherr, Architekt und Brandschutzfachplaner sollten den Kontakt mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde und der für den vorbeugenden Brandschutz zuständigen Dienststelle der örtlichen Berufsfeuerwehr suchen. Das erzeugt Verständnis und Vertrauen sowie in der Folge Planungssicherheit für alle Beteiligten. Das brandschutztechnische Grobkonzept im Sinne einer Machbarkeitsstudie sollte fogende Sachverhalten enthalten:

    • Zugänglichkeit des Objektes für die Feuerwehr
    • Aufstellflächen für die Feuerwehr
    • Löschwasserversorgung
    • konstruktive Brandschutzmaßnahmen
    • anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen

    Die Machbarkeitsstudie sollte primär die gegebenenfalls vorhandenen Abweichungen vom geltenden Baurecht erläutern und entsprechende Kompensationsmaßnahmen vorschlagen. Weil solche Maßnahmen erheblichen Einfluss auf Architektur, Statik Haustechnik und vor allem auf die Baukosten haben können, ist eine enge Abstimmung zwischen den Gewerken dringend erforderlich.

    Ludger Dederich Mikado Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau, Ausgabe Juni 2013

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Der erste Achtgeschösser in Holzbauweise in Bad Aibling Open or Close

    Bearbeiter: Die TU München, die HS Rosenheim und das Institut für Fenstertechnik (ift) in Rosenheim forschten an innovativen Konzepten im Bereich Statik, Brandschutz und Schallschutz, um neue bauaufsichtliche Zulassungen für mehrgeschossige Holzbauten zu erwirken.

    Beschreibung: Aus Brandschutzgründen bestehen das Treppenhaus und die Laubengänge, die die Einheiten erschließen, aus Stahlbeton. Das Treppenhaus musste zudem einen mineralischen Putz erhalten. Der im Freien liegende Erschließungsweg begünstigt außerdem einen rauchfreien Treppenraum – eine unbedingte Forderung des Brandschutzes. Darin integrierte Trockensteigleitungen sowie funk- oder drahtvernetzte Rauchmelder in den Wohn- und Büroeinheiten sind weitere Kompensationsmaßnahmen, die notwendig waren, um die Tragkonstruktion komplett in Holz ausführen zu dürfen. Die Massivholzwände bestehen aus einem Vollholzkern, der beidseitig mit Gipsfaserplatten gekapselt wurde, um den Brandschutzanforderungen, aber auch der Statik zu genügen. Entkoppelte Vorsatzschalen aus Gipskartonplatten sorgen bei den Wohnungstrennwänden für ausreichenden Schallschutz. Die Verbindung erfolgt mit Direktschwingabhängern, an denen die C-Profile der Trockenbauunterkonstruktion befestigt sind. Die Außenwände sind mit 24 cm Steinwolle gedämmt. Der Schmelzpunkt dieses Dämmmaterials liegt bei über 1000 °C, trotzdem war noch eine Zustimmung im Einzelfall nötig, da Vollwärmeschutzsysteme im Regelfall auf 20 cm Dicke begrenzt sind. Luft- und Trittschallschutz sind durch einen insgesamt 20 cm hohen Deckenaufbau mit Splittschüttung, Trittschalldämmung aus mineralischem Dämmstoff und Trocken- oder Zementestrich garantiert. Für weitere Information und weitere Holzhäuser an der Hochhausgrenze siehe:

    Christine Ryll, Mikado Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau, Ausgabe Juni 2013

    Projektinfo (mikado online)... (15.11.2015)

    Projektinfo (B&O)... (15.11.2015)

  • Modulare, vorgefertigte Installationen in mehrgeschossigen Wohngebäuden Open or Close

    Bearbeiter: TUM Architektur, Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik Forschungsbereich Gebäude und Haustechnik

    Beschreibung: In diesem Forschungsprojekt sollen modulare Systeme für alle Ver- und Entsorgungsdienstleistungen in mehrgeschossigen Gebäuden in Holzbauweise entwickelt werden. Durch die Vorfertigung statisch-konstruktiver Bauelemente im Holzbau und den Technikeinheiten mit allen haustechnischen Funktionen (Heizung, Lüftung, Wasser, Abwasser, Stark- und Schwachstrom) können die Module, je nach Ausstattungswunsch, beliebig miteinander kombiniert werden. Die Module sollen auch nach dem Einbau den gegebenen Nutzungsanforderungen gerecht werden und dementsprechend geändert oder erweitert werden können. Bei der Entwicklung des Modulsystems werden insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes an die Gebäudetechnik im mehrgeschossigen Holzbau berücksichtigt und somit werden von vornherein viele brandschutztechnische Planungs- und Ausführungsfehler ausgeschlossen. Hierfür werden Modulkomponenten entworfen und entwickelt. Die gebauten Prototypen werden anschließend optimiert und die entwickelten Lösungen im Brandversuchsraum getestet.

    Laufzeit: bis Mitte 2007

    Projektinfo... (12.03.2014)

  • Theoretische und experimentelle Grundlagenuntersuchungen zum Brandschutz gekapselter Holzbauteile nach der neuen Musterrichtlinie für Mehrgeschossige Holzhäuser Open or Close

    Bearbeiter: Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau (VHT) in Darmstadt

    Vorhaben in Bearbeitung

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Theoretische und experimentelle Grundlagenuntersuchungen zum Brandschutz bei mehrgeschossigen Gebäuden in Holzbauweise Open or Close

    Bearbeiter: Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau (VHT) in Darmstadt

    Vorhaben in Bearbeitung

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandsicherheit im mehrgeschossigen Holzbau Open or Close

    Projekt: Holzbau der Zukunft (Teilprojekt 02)

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl.-Ing. Michael Merk

    Abgeschlossenes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Verknüpfung des anlagentechnischen Brandschutzes mit haustechnischen Installationen Open or Close

    Projekt: Holzbau der Zukunft (Teilprojekt 04)

    Bearbeiter: TUM Architektur, Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik, Forschungsbereich Gebäude und Haustechnik: Dr. habil. Dipl.-Ing. Zuzana Giertlová

    Beschreibung: Im deutschen Raum wird seitens der Bauaufsichtsbehörden bezüglich des Brandschutzes ein hoher Wert auf die bauliche Lösung gelegt. Die Brandfrüherkennung und ein damit verbundener Löscheinsatz finden seitens der Nutzer auf Grund der hohen Kosten, wenn nicht ausdrücklich gefordert, wenig Akzeptanz.

    Der mehrgeschossige Wohnungsbau in Holzbauweise stellt in Deutschland einen relativ neuen Bereich dar, in dem bezüglich des baulichen Brandschutzes große Unsicherheit vorherrscht.
    In diesem Forschungsprojekt wird eine kostengünstige Sprinkleranlage untersucht, die dem amerikanischen „residential sprinkler system“ entspricht. Die Sprinkleranlage soll an vorhandene haustechnische Installationen wie Trinkwasser-, Heiz- oder Kühlkreislauf angeschlossen werden.

    In einem ersten Schritt wird die baurechtliche Akzeptanz dieses Systems in den einzelnen Ländern wie USA, Kanada oder Neuseeland untersucht. Hierüber hinaus wird die Möglichkeit der technischen Umsetzung auf die deutschen Standards überprüft. Als letzter Schritt wird ein Harmonisierungsvorschlag der baurechtlichen Vorgaben im Bezug auf den Holzbau im Rahmen der EU erarbeitet werden.

    Laufzeit bis Mitte 2007

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Mechanismen der Brandweiterleitung bei Gebäuden in Holzbauweise - Erstellung eines Konstruktionskataloges für Holzhäuser mit erhöhter Brandsicherheit Open or Close

    Projekt: Holzbau der Zukunft (Teilprojekt 11)

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl.-Ing. René Stein

    Abgeschlossenes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Dem Feuer Einhalt gebieten – Brandabschottung im Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: M. Teibinger

    Beschreibung: Feuer nimmt bekanntlich den Weg des geringsten Widerstandes. Durchdringungen von Bauteilen, die für Zu- und Ableitungen und für die Gebäudetechnik vorgenommen werden müssen, sind solche Wege. Ein Forschungsprojekt der Holzforschung Austria untersuchte auf den Holzbau abgestimmte Brandabschottungssysteme – die Ergebnisse und Schlussfolgerungen wurden nun in Form einer Planungsbroschüre publiziert.

    2012

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandschutz im Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: M. Teibinger, Dipl.-HTL-Ing. Irmgard Matzinger

    Beschreibung: Der Brandschutz stellt einen zentralen Sicherheitsaspekt im Bauwesen dar. Im öffentlichen und mehrgeschoßigen Holzbau existieren Hemmnisse, die durch entsprechende Untersuchungen abgebaut werden sollten.

    Das Ziel der HFA war die durch prokis04/2-Mittel geförderte Bündelung bestehenden Wissens, um eine zentrale Anlaufstelle für Planer und Architekten zu werden. Außerdem wurden die Brandschutzlösungen auf andere wichtige bauphysikalische Aspekte abgestimmt, um in Zukunft nicht zu größerer Verunsicherung im Holzbau zu führen.

    19. April 2009

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Feuerwiderstand von Holzbauteilen Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: M. Teibinger

    Beschreibung: Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden Grundlagen zur Bewertung und Klassifizierung des Feuerwiderstandes von Holzrahmen- und Brettsperrholzbauteilen, für die Erarbeitung von Konstruktionen ohne weitere Nachweise entsprechend der neuen Prüfanforderungen erarbeitet.

    Die Untersuchungen dienten als Grundlage für die Weiterentwicklung und Validierung von Simulations- und Berechnungstools. Es konnten unter anderem Änderungsvorschläge für die Berechnungsmodelle nach EN 1995-1-2 erarbeitet werden. Das Projekt war Teil des Wood Wisdom Net-Gesamtprojektes „Fire in Timber“. 
    08. Juli 2010

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandschaden – Nach Brand bombenfest Open or Close

    Autor(en): W. Schäfer

    Beschreibung: Nach dem Brand in einem Schafstall ziehen die Beteiligten trotz des erheblichen Unglücks eine durchweg positive Bilanz: Weder Mensch noch Tier kamen zu Schaden und wieder hat eine Brettschichtholzkonstruktion bewiesen, dass Holz zwar brennt, sich als Baustoff aber äußerst standhaft zeigt.

    Quelle: Bauen mit Holz [v. 115(1) p. 20–23]Signatur: Z 4°724 Dokumentennummer: T1 13 129
    2013

    Zum Bericht... (15.11.2015) Titel suchen

  • Baulicher Brandschutz großflächiger Dächer in Holzbauweise bei Brandbeanspruchung von der Unterseite – Entwicklung von Konstruktionsregeln und anlagentechnischen Maßnahmen zur Anwendung von großflächigen Dachelementen in Holzbauweise bei Industrie- und So Open or Close

    Bearbeiter: TU München, Institut für Baustoffe und Konstruktion

    Laufzeit: 01.01.2012–30.11.2013

    17340 N

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Entwicklung schwerentflammbarer Holzfußbodenbeläge, insbesondere Parkette, durch Ermittlung und Verifizierung relevanter, materialabhängiger und technologisch bedingter Einflussgrößen Open or Close


    Bearbeiter:
     IHD: Dr. Rico Emmler, Dipl.-Ing. Christine Kniest

    Beschreibung: Parkette und Holzfußböden sind Bauprodukte, für die seit März 2010 die CE-Kennzeichnung gesetzliche Verpflichtung und Vorraussetzung für das Inverkehrbringen innerhalb der EU ist. Das Verhalten im Brandfall ist dabei eine obligatorisch auszuweisende, sicherheitsrelevante Eigenschaft. Die Klassifizierung beruht auf dem sogenannten Radiant-Panel-Test nach EN ISO 9239-1. Im Objektbereich (Hotel, Theater, Kino, öffentliche Gebäude etc.) werden vielfach erhöhte Anforderungen gestellt, üblicherweise wird die Brandklasse Cfl gefordert. Um die mit ca. 6 % der 2010 in D/A/CH verlegten Gesamtfläche bereits eingeschränkte Marktposition von Parkett als Bodenbelag aus dem natürlichen, aber a priori brennbaren Rohstoff Holz zu sichern, ist es unabdingbar, sich das notwendige Know-how zur zielgerichteten Entwicklung schwerentflammbarer Parkette anzueignen, das jedoch den Einsatz von Flammschutzmitteln im Holz ausschließt. Für Mehrschichtparkette, die seit Jahren mehr als 90 % der in Deutschland produzierten Parkettgesamtfläche ausmachen, sollten daher definierte Zusammenhänge zwischen materialspezifischen und konstruktiven Parametern der Einzelkomponenten und dem tatsächlichen Brandverhalten des Gesamtproduktes gemäß EN ISO 9239-1 systematisch untersucht werden. Zusätzlich sollte exemplarisch überprüft werden, in welchem Maß Brandschutzversiegelungen für Parkettrenovierungen erfolgversprechend sind.

    2011

    Projektinfo...(15.11.2015)

  • Entwicklung nichtbrennbarer Leichtbauverbundsysteme auf der Basis von dünnen Brandschutzplatten mit Faserarmierung und mineralisch hochgefüllten Papieren für die Hohlraumstrukturen Open or Close

    Bearbeitung: TUM Holzforschung München: Wegener, Treml, Fischer, Gruber

    Laufzeit: 2010-2012

  • Anwendung brennbarer Dämmstoffe in Gebäuden Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Andrea Frangi

    Beschreibung: The use of combustible insulation materials in buildings is limited due to fire regulations. The aim of the project is to enlarge the experimental background on the fire behaviour of combustible insulation materials and to provide design rules for an extended use in buildings.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Einfluss der Faserlänge und des Faseranteils auf die mechanischen und brandschutztechnischen Eigenschaften von dünnen Brandschutzplatten mit Faserarmierung zum Einsatz als Deckschicht nichtbrennbarer Decken- Verbundelemente Open or Close

    Bearbeitung: TUM Holzforschung München: Wegener, Treml, Fischer, Gruber

    Laufzeit: 2010–2011

  • FLAME Open or Close

    Bearbeiter: FH Salzburg, Holz und biogene Technologien: DI (FH) Dr. Thomas Schnabel

    Laufzeit: Dezember 2012 - November 2015

    Beschreibung: Brandversuche und Aufschäumen einer Platten aus 50% Wet Blue Lederfalzspänen und 50 % Holzfasern (re)

    Integrierte (Markt-)Entwicklung von natürlichen, flammhemmenden Werkstoffen aus Lederspänen für erhöhte Brandsicherheit

    Ziel des Kooperations- und Netzwerkprojektes FLAME ist die (Markt-) Entwicklung und industrielle Umsetzbarkeit von neuen, feuerhemmenden 2D-Plattenwerkstoffen auf Basis von Lederfalzspänen für erhöhte Brandsicherheit.

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Gesamttragwerksverhalten im Brandfall Open or Close

    Bearbeiter: RuhrUni Bohum

    Projektinfo ... (15.11.2015)

  • Fassadenbrandschutz für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) mit Holzfaserdämmplatten für die Gebäudeklassen 4 und 5 Open or Close

    ZIM-Projekt, KF2178813HF4

    Bearbeiter: TU Braunschweig

    Projektinfo ... (15.11.2015)

  • Optimierung der Konstruktion und der Herstellprozesse von hochfeuerhemmenden Holztafelelementen unter sicherheitsrelevanten, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten Open or Close

    Bearbeiter: Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut -WKI-, Braunschweig: Dipl.-Ing. Dirk Kruse, Dipl.-Ing.Norbert Rüther; TU Braunschweig, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz –iBMB: Prof. Dr.-Ing. Dietmar Hosser, Dr.-Ing.Björn Kampmeier

    Laufzeit: 12.2008 - 11.2010

    Beschreibung: Ziel des Forschungsvorhabens war die Verbesserung der wirtschaftlichen Qualität im mehrgeschossigen Holztafelbau unter dem Aspekt des Sicheren Bauens. Die Brandschutzbekleidung im mehrgeschossigen Holzbau muss derart dimensioniert werden, dass an der Oberfläche der Holzbauteile eine Temperatur von 270 Grad C im Mittel nicht überschritten wird. Auf Grund der sehr guten Wärmeleitfähigkeit von Metall wird im Brandfall die Hitze über die Verbindungsmittel in die Holzkonstruktion geleitet und bewirkt so eine deutlich schnellere Verkohlung. Dies führt zu einer Überdimensionierung der nichtbrennbaren Brandschutzbekleidung und damit zu vergleichsweise unwirtschaftlichen Konstruktionen. Ein Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, die metallischen Verbindungsmittel durch Klebefugen zu ersetzen und so deutlich wirtschaftlichere Lösungen für die Brandschutzbekleidung zu finden, Im Zuge dieser Untersuchung wurde durch eine brandschutztechnische Risikoanalyse zudem geklärt, ob punktuelle Verkohlungen im Schraubenbereich tolerierbar sind.

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Brandverhalten von massiven Holzbauteilen und Fassadenelementen mit Hochleistungsbrandschutzbeschichtung Open or Close

    Bewertung des Brandverhaltens unbekleideter flächiger massiver Holzbauteile im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeiten im mehrgeschossigen Holzbau unter Berücksichtigung des geltenden nationalen Sicherheitsniveaus sowie der DIN EN 1995-1-2

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Holz-Glas-Verbundfassaden | Verhalten im Brandfall | Brandschutzkonzepte Open or Close

    Bearbeiter: TU Wien, Institut für Architektur und Entwerfen: Assistant Professor Dr. Alireza FadaiAssistant Professor Dr. Alireza Fadai.

    Beschreibung:

    Wachstum und Verdichtung im urbanen Raum erfordern die Entwicklung intelligenter und ressourcenschonender Gebäudesysteme für die "Smart Cities" der Zukunft. Durch den Einsatz von geklebten Holz-Glas- Verbundkonstruktionen (HGV) kann der Primärenergiebedarf von Gebäuden um über 50% reduziert werden. Das Forschungsprojekt untersucht die Einsatzmöglichkeiten dieser neuen Technologie bei mehrgeschossigen Gebäuden und Hochhäusern.

    Kritische Aspekte wie Brennbarkeit von Holz, Brandüberschlag und das Versagen von statisch wirksamen Fassadenelementen werden mit Prototypen in Brandversuchen überprüft. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden innovative Brandschutzkonzepte für Gebäudesysteme mit HGV-Konstruktionen entwickelt, welche für die Bevölkerung von Wien die Einhaltung der hohen sicherheitstechnischen Standards auch bei großvolumigen Gebäuden im urbanen Raum ermöglichen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Innovative Wood Protection Open or Close

    Bearbeiter: Uni Innsbruck: Wilfried Beikircher, Paul Hartmann, Josef Kögl, Michael Flach

    Beschreibung:

    Brandverhalten von oberflächlich beschichteten Fichtenholz, getestet im Cone Calorimeter: BEHAVIOUR OF COATED WOOD TESTED IN A CONE CALORIMETER (The effects of non-fire-retardant coatings applied on Norway spruce in case of fire)

    Projektinfo (PDF) ... (15.11.2015)

  • Innovative Wood Protection 2 Open or Close

    Bearbeiter:Uni Innsbruck: Wilfried Beikircher, Paul Hartmann, Josef Kögl

    Beschreibung:

    Vergleich der Abbrandraten von  Fichtenholz, beschichtet mit Intumeszierenden Beschichtungen: Charring rate of intumescent fire protective coated Norway spruce

    Projektinfo (PDF) ... (15.11.2015)

 

 

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