klein materialeffizienz
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Materialeffizienz

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 Materialeffizienz

  • Entwicklung leichter OSB Open or Close

    Bearbeiter: IHD: Dipl.-Ing. Tino Schulz, Dipl.-Ing. (FH) Björn Lilie

    Beschreibung: Oriented Strand Boards (OSB) wurden als Substitut für Bausperrhölzer entwickelt und konnten in den letzten Jahren vor allem in Europa und Nordamerika große Anteile dieses bedeutenden Marktes erobern. Während jedoch in anderen Bereichen der Holzwerkstoffindustrie, wie bei der MDF-Produktion, auf Grund intensiver Entwicklungsarbeit eine starke Spezialisierung der Produkte in Richtung der Erfordernisse des jeweiligen Einsatzzweckes zu verzeichnen war (im MDF-Bereich z. B. tieffräsfähige MDF mit modifiziertem Rohdichteprofil, hochdichte Faserplatten mit minimierter Quellung als Trägerplatte in Laminatfußböden, diffusionsoffene „leichte MDF“ für Bauzwecke, MDF mit elektrisch leitenden Additiven für die Pulverbeschichtung sowie durchgefärbte „Design-MDF“ für gestalterische Zwecke), hat diese Diversifizierung im Bereich OSB noch nicht stattgefunden. Im Zusammenhang mit den Schwankungen und Schwierigkeiten beim Absatz der OSB wird es zukünftig jedoch unumgänglich sein, neue Anwendungen und Märkte zu erschließen. Als ein Nachteil der OSB wird in diesem Zusammenhang nach wie vor die im Vergleich zum Ausgangsmaterial deutlich erhöhte Rohdichte angesehen. Abhängig vom eingesetzten Ausgangsmaterial und den Herstellungsparametern ergeben sich hier Faktoren von ca. 1,5. Das heißt, eine aus Nadelholz (Kiefer) mit einer Rohdichte von 440 kg/m³ hergestellte OSB weist im Durchschnitt eine Rohdichte von etwa 660 kg/m³ auf. Das Ziel des Vorhabens bestand vor diesem Hintergrund darin, geeignete Verfahren und Ausgangsmaterialien zur Herstellung von OSB mit verringerter Rohdichte zu entwickeln.

    2008

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung einer Holz-Leichtbauplatte mit einer Mittellage aus Recycling-Material Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Milena Properzi

    Projektziel: Ziel des Projektes ist es eine Holz-Leichtbauplatte mit einer Dichte von < 450 kg/m3 zu entwickeln. Dazu sollen die Mittellage aus PU-Hartschaum-Rezyklat mit sehr niedriger Dichte und die Deckschichten aus Holz hergestellt werden. Ein Eckpunkt des Projektes ist, dass das Produkt in einem Prozessschritt kontinuierlich auf bestehenden Anlagen hergestellt werden kann. Durch den Einsatz von Recycling-Materialien und Holz wird eine verbesserte Ressourceneffizienz hergestellt.

    Laufzeit: 2011–2013

    Projektinfo... (21.03.2014)

  • Qualifutura GmbH, Entwicklung von mobilen Leichtbaumodulen Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Andreas Müller

    Projektziel Für die soziale Institution »qualifutura« soll ein Leichtbau-Modul für touristische Zwecke (Nutzung ähnlich einem Hotel- oder Studiozimmer) entwickelt werden. Die Entwicklung der Module beinhaltet alles vom architektonischen Entwurf bis zur Nachevaluation und Optimierung der Prototypen. Die einzuhaltenenden Rahmenbedingungen wurden von qualifutura und den für die Bewilligung zuständigen Behörden definiert.

    2012

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Ultraleichte bio-basierte Holzwerkstoffplatte mit Schaumkern Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau: Dr. Heiko Thoemen

    Beschreibung: Mit dem Projekt verfolgen die Forschenden zwei Ziele: erstens die Entwicklung eines Schaumsystems, das den hohen ökologischen, technologischen und ökonomischen Ansprüchen genügt, und zweitens die Anpassung des Verfahrens zur Herstellung der Holzwerkstoffplatten. Der Fokus bei der Schaumentwicklung liegt dabei auf dem Einsatz von superkritischem CO2 (Kohlenstoffdioxid an der Phasengrenze flüssig/gasförmig) zur Herstellung eines Schaum-Präkursors. Dieser ist ein Biokunststoff aus der Gruppe der Polylactide (Polymilchsäure, PLA). Parallel dazu untersuchen die Forschenden das Potenzial alternativer Ausgangsstoffe und Treibmittel. Gleichzeitig erweitern die Forschenden den üblicherweise sehr engen Temperaturbereich, in dem die Decklagen hergestellt werden, um so einen grösseren Spielraum bei der Auswahl des Schaumsystems zu erlangen.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • A new generation of ultra-light bio-based particleboard produced with an in-line foaming step Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Heiko Thömen

    Projektziel: Development of a new generation of ultra-light particleboard with the following characteristics: Average density below 350 kg/m3; Economically competitive; Bio-based and biodegradable

    Laufzeit: 2012–2015

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Untersuchungen an Fichtenholz zur Herstellung von Holzwolle-Leichbauplatten Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Gerl Christiane (Abschlussarbeit)

    2009

  • Kielstegelemente - Leichtbauelemente Open or Close

    Bearbeiter: TU Graz: Stefan Krestel

    Beschreibung:

    • Kielsteg ist ein industriell herstellbares Bauelement
    • gekrümmte Stege und eine ausgeklügelte Legetechnik ermöglichen einen völlig neuartigen Baustoff im Holz-Leimbausektor
    • durch die gekrümmten Stege wird ein Fachwerksverband erzeugt, welcher hohe Steifigkeit und Robustheit erzielt
    • Kielstegelemente sind Leichtbauelemente –die Ressource Holz wird sparsam und effizient eingesetzt
    • Es besteht ein gutes Verhältnis von Tragfähigkeit zu Eigengewicht
    • Die Tragfähigkeit ist durch Erhöhen der Stege anpassbar
    • Wirtschaftliches Potenzial - Material wird gezielt dort eingesetzt, wo es statisch notwendig ist
    • Kielsteg-Einfeldsysteme ermöglichen derzeit Spannweiten bis zu 20 m bei Gleichlasten von 4 kN/m²
    • Kielsteg ist ein tragendes, flächenbildendes, aussteifendes und wärmedämmendes Bauteil
    • formal hoch zu bewertende markante Oberflächen
    • die Luftkammern im Fachwerksverband bilden eine Installations- und Wärmedämmebene
    • hoher Vorfertigungsgrad und hohe Verlegeleistung

    2005

  • Hölzerner, hoch belastbarer Leichtbau-Halbstegträger Open or Close

    Bearbeiter: FH Wiesbaden, Labor für Holzbau in Kooperation mit der Firma Hess Timber GmbH & Co. KG

    Laufzeit: 2013–2015

    Projektinfo... (bei „Forschung“) (20.11.2015)

  • Aussteifung von Holzkonstruktionen durch dünne Plattenwerkstoffe Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig, Institut für Baukonstruktion und Holzbau, FH Hildesheim Labor für Holztechnik, Fa. Pavatex, Fa. Baukmeier Holzbau, Fa. Baufritz

    Beschreibung: Auf die bisher durchgeführten theoretischen und praktischen Untersuchungen über die aussteifende Wirkung von Wand-, Decken- und Dachscheiben, insbesondere denen von Schulze et al. und Kessel et al., soll dieses Forschungsvorhaben aufbauen. Dabei sind die konstruktiven Randbedingungen, die sich aus der Herstellung und Montage von Scheiben ergeben, zu berücksichtigen. Bauphysikalische und damit auch fungizide Aspekte werden hierbei mit einbezogen.

    Es soll der Nachweis erbracht werden, dass Wohngebäude auch mit dünnen Plattenwerkstoffen ausgesteift werden können und solche Scheiben einen vollwertigen Ersatz für die Windverbände darstellen. Bei der Ausführung der Scheiben muß unterschieden werden in Scheiben mit und ohne schwebende Beplankungsstöße.

    In Kleinversuchen soll nach EN 383 die Lochleibungsfestigkeit der dünnen Platten (Hartfaserplatte und mittelharte Faserplatte) und die erforderlichen Randabstände der Verbindungsmittel bestimmt werden.

    Mit den Erkenntnissen der Kleinversuche soll an Elementen mit den Abmessungen a x b = 2,50 m x 5,00 m die statische Wirkung und insbesondere das Beulverhalten der dünnen Platten untersucht werden. Die Abmessungen der Rahmenhölzer und die Anordnung der Verbindungsmittel sowie der Druckriegel wird nach Abschluß der Kleinversuche in Absprache mit dem projektbegleitenden Ausschuß festgelegt werden.

    Auf der Grundlage der Versuchsergebnisse soll ein genaueres und ein vereinfachtes Bemessungskonzept für Scheiben mit dünnen Platten (mit und ohne schwebende Beplankungsstöße) entwickelt werden.

    Bezug des Vorhabens zu förderpolitischen Zielen

    Harte und mittelharte Holzfaserplatten lassen sich durch starkes Verpressen von verholzten Fasern (bei der harten Holzfaserplatte, HFH), Verpressen von verholzten Fasern (bei der mittelharten Holzfaserplatte, HFM) im Naßverfahren ohne Zusatz von Bindemitteln oder Klebstoffen herstellen, wobei die Bindung auf der Verfilzung der Faser sowie deren eigener Verklebungsfähigkeit beruht. Bei vermehrter Verwendung dieser Platten ergibt sich eine Möglichkeit, den Formaldehydgehalt geplanter Gebäude weiter zu senken. Der Zusammenhang zum integrierten Umweltschutz wird erkennbar, wenn man bedenkt, daß herkömmlich verwendete Plattenwerkstoffe wie OSB-Flachpreßplatte, Spanplatte oder Funiersperrholzplatte einen Klebstoff zu ihrer Herstellung benötigen (z. B.: Phenolharzleime, PMDI-Leime, Harnstoffharze, Phenolharze, Resorzinharze etc). Eine am Institut für Holzphysik und mechanische Technologie des Holzes (Universität Hamburg; A. Frühwald) durchgeführte ökobilanz der Spanplattenproduktion hat ergeben, daß der Energieeinsatz bei dieser Bilanzierung eine besondere Rolle spielt. Der vergleichsweise hohe Energieaufwand für die Bindemittel von 30 % bis 50 % des gesamten Energieaufwandes für die Spanplattenproduktion fällt besonders auf. Dieser Anteil würde bei der Herstellung von Holzfaserplatten erst gar nicht entstehen und damit läßt sich eine ökologisch bessere Bilanz erwarten.

    Ein weiterer wirtschaftlicher und energiepolitischer Aspekt, die Faserplatte in den oben beschriebenen Bereichen einzusetzen, ist das geringe Preisniveau der Platte. Dieses setzt sich aus dem kleinen Energieverbrauch bei der Herstellung und aus dem verwendeten Rohstoff zusammen. Als Rohstoff können auch in bezug auf die Tragfähigkeit von VH minderwertige Hölzer und Holzreste verarbeitet werden. Es entsteht somit aus einem Abfallprodukt ein an der Lastabtragung beteiligtes, statisch höchst effizientes und preiswertes Bauprodukt.

    Die Erforschung des Tragverhaltens dünner Platten aus Holzwerkstoffen in aussteifenden Scheibenkonstruktionen ist daher erforderlich. Hierfür sind Versuche und rechnerische Untersuchungen notwendig.

    Laufzeit: Juli 2000 bis März 2002

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Innovative Randbereichslösung für Leichtbauplatten (IRaLab) Open or Close

    Bearbeiter: TU Dresden Institut für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik Prof. Dr.-Ing. André Wagenführ, Dipl.-Ing. J. Herold, Dipl.-Ing. R. Sproßmann

    Beschreibung: In der Möbelbranche gewinnt der Einsatz leichter Plattenwerkstoffe, vorrangig Sandwichplatten mit Papierwabenkern, aufgrund der Möglichkeit der Ressourceneinsparung zunehmend an Bedeutung. Eine Befestigung von Beschlägen in dieser Schicht, wie bisher bei konventionellen Holzwerkstoffen üblich, ist aufgrund des Papierwabenkerns in der Mittellage der Sandwichplatte nicht ohne weiteres möglich. Im Rahmen des Projektes wird eine innovative Lösung für die einfache Weiterverarbeitbarkeit von Leichtbauplatten im Sinne des Einbringens von Befestigungsmitteln erarbeitet. Dazu erfolgen eine Werkzeugentwicklung und eine Funktionsüberprüfung durch Herstellung eines Prototyps.

    Laufzeit: 2010–2013

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Verbundprojekt im Spitzentechnologiecluster ECEMP – "European Centre for Emerging Materials and Processes Dresden": BioHybrid – Entwicklung bionisch optimierte Hybridstrukturen für ressourceneffizienten Leichtbau (C2) Open or Close

    Bearbeiter: TU Dresden, Institut für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik: Prof. Dr.-Ing. André Wagenführ, Dipl.-Forstw. F. Jornitz, Dipl.-Ing. S. Tech, Dipl.-Ing. C. Siegel

    Beschreibung: Ziele des Projektes sind die Analyse pflanzlicher Konstruktionsprinzipien und deren technische Anwendung in bionisch optimierten, funktionalisierten Hybridstrukturen auf Basis nachwachsender Rohstoffe (BioHybrid). Dazu sollen die bisher im ECEMP-Teilprojekt C2 erarbeiteten Methoden zur Verarbeitung und Nutzung dieser biobasierten Werkstoffverbunde (BioComp) sowie zur ganzheitlichen Simulation zielgerichtet weiter verfolgt und arbeitspaketübergreifend zu einer durchgängigen praxisnahen Verarbeitungsprozesskette verdichtet werden. Dabei sind durch eine Erweiterung des Rohstoffspektrums bei der Analyse von technisch nutzbarem Fasermaterial auf bisher ungenutzte Koppelprodukte der Faserverarbeitung weitere Ressourceneffizienzpotenziale regional verfügbarer Faserlieferanten zu erschließen.

    Im Forschungsvorhaben BioHybrid sollen Design-Prinzipien natürlicher Verbundwerkstoffe auf Mikro-, Meso- und Makroebene analysiert und einer Anwendung in hybriden Mehrkomponentenstrukturen zugänglich gemacht werden. Dazu sind Modellierungsansätze zu erarbeiten und Gestaltungshinweise abzuleiten. Ergänzende Untersuchungen zur Ausdifferenzierung festigkeitsbestimmender morphologischer Kenngrößen während der Wachstumsphase dienen zudem der systematischen Bewertung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen pflanzlicher Materialverbunde.

    Darüber hinaus sind die erfolgreich erprobten Methoden zur chemischen und strukturellen Modifikation biobasierter Matrixsysteme durch Herstellung von Mischestern mit intrinsischen Weichmachern und verbesserter Faser-Matrix-Haftung zu erweitern. Auf Basis begleitender systematischer Fertigungsuntersuchungen sowie eingehender Werkstoffanalysen an Spritzgusscompounds erfolgt die zielgerichtete Anpassung der Faserstoffe und Matrixsysteme an die Anforderungen in funktionalisierten Mehrkomponentenwerkstoffen.

    Die so vertiefte Kenntnis der werkstofflichen Wirkzusammenhänge und das erarbeitete Prozesswissen sollen genutzt werden, um neuartige flächige Halbzeuge aus BioComps mit gerichteter Endlosfaserverstärkung zum Einsatz in strukturell beanspruchten, funktionalisierten Leichtbauanwendungen zu entwickeln. Das somit verfügbare Baukastensystem aus gerichteten flächigen Halbzeugen zur kraftflussgerechten Übertragung hoher Lasten und spritzgießfähigen Compounds zur Funktionalisierung derartiger Bauteile ist anschließend praxisnah zu demonstrieren. Dazu sind die entwickelten Compounds und flächigen Halbzeuge in einem integralen Fertigungsprozess zu einem werkstoffgleichen, biobasierten Mehrkomponentenbauteil zu verarbeiten.

    Um trotz der werkstofftypisch schwankenden Rohstoffeigenschaften sowohl reproduzierbare Fertigungsergebnisse zu ermöglichen als auch Produktionsergebnisse zu prognostizieren, werden weiterführende Analysemechanismen und Werkzeuge zur Wissensgenerierung und -nutzbarmachung entwickelt. Darüber hinaus sollen Methoden zur Verknüpfung der Datenerfassungs- und -analyseanwendung mit einem Contentmanagementsystem sowie mit Funktionen zur Unterstützung des Projektmanagements erarbeitet werden. Das strukturiert verfügbare Prozesswissen soll abschließend dazu genutzt werden, eine erste Abschätzung zur Wirtschaftlichkeit des entwickelten Werkstoffsystems zu treffen.

    Laufzeit: April 2012 bis März 2014

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Konstruktionsgrundlagen für den Einsatz von Leichtbauelementen im Innenausbau Open or Close

    Projekt: Holzbau der Zukunft (Teilprojekt 09)

    Bearbeiter: HS Rosenheim: Prof. Dr. Benno Eierle

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Robotergestützte Assemblierung komplexer Holztragwerke Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur Gramazio & Kohler, Architektur und Digitale Fabrikation: Prof. Matthias Kohler u. a.

    Beschreibung: Angesichts der weltweiten Verknappung von Ressourcen wird deren effizientere Nutzung immer wichtiger. Ein Ansatz dafür stellt die robotergestützte Assemblierung komplexer Holztragwerke dar. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Techniken erlaubt diese Methode, geometrisch unterschiedliche Tragwerksformen präzise und effizient – ohne Materialverschnitt – herzustellen. Zugleich lassen sich mit Hilfe der robotergestützten Assemblierung alternative Konstruktionstechniken entwickeln, für die auch Werkstoffe minderer Qualität geeignet sind. Weitere Vorteile dieses Verfahrens liegen in der Möglichkeit, gestalterische und fabrikationstechnische Eigenschaften (z. B. geometrisch differenzierte Strukturen bei gleichbleibender Qualität der Holzverbindungen) zu integrieren. Hierin kann gerade die Herstellung komplexer Holzbauteile nachhaltig gestaltet werden.

    Projektziel: Das Forschungsvorhaben lässt sich in mehrere Phasen unterteilen. Es beginnt mit der Erarbeitung eines Kriterienkataloges. Auf dieser Grundlage entwickeln die Forschenden anschließend ein digitales Entwurfs- und Fabrikationsverfahren, das der Erforschung neuartiger Konstruktionstechniken dient. Darauf aufbauend übertragen sie die gewonnenen Resultate auf größere Maßstäbe und bauen ein Modell (Demonstrator). Dieses liefert die analytische Grundlage, um neue, roboterbasierte Fabrikationsprozesse genau zu charakterisieren und in der Industrie effizient umzusetzen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Dendrolight® – Charakterisierung und Optimierung einer Leichtbauplatte Open or Close

    Bearbeiter: Kompetenzzentrum für Holzwerkstoffe und Holzchemie

    Bei Dendrolight® handelt es sich um eine vollkommen neue Holz-Leichtbauplatte mit hervorragenden technologischen Eigenschaften. Der im Verhältnis zu den erzielten Festigkeiten extrem leichte Werkstoff wird bereits in verschiedenen Produkten erfolgreich eingesetzt. Die Mittelschicht der DendroLight® besteht aus speziell gefrästen Massivholzlamellen die in einem Winkel von 45° geneigt und gegeneinander verschränkt zwischen Decklagen eingeklebt werden.

    Neben der laufenden Materialcharakterisierung beschäftigt sich Wood K plus vorrangig mit der Optimierung und Charakterisierung der Verklebung der liegenden Decklagen mit den schräg stehenden Elementen der Mittellage.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (20.11.2015)

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Cascading Recovered Wood (CaReWood) Open or Close

    Bearbeiter: TU München, Holzforschung: Richter, Klaus ; Risse, Michael

    Beschreibung:

    Das CaReWood Projekt zielt darauf ab, das bisher zur thermischen Verwertung oder zur Herstellung von Spanplatten verwendete Altholz aus konstruktiven Anwendungen in einer Kaskadennutzung als Massivholz werterhaltend aufzuarbeiten und einem erneuten Nutzungszyklus zuzuführen. Das Konsortium erhofft sich auf diese Weise die Wertschöpfung der Altholznutzung zu erhöhen und einen Beitrag zu verbesserter Ressourceneffizienz zu leisten.

    Projektinfo...

    www.carewood.eu

    facebook.com/woodcascade (20.11.2015)

  • Die Sandwichplatte aus nachwachsenden Rohstoffen Open or Close

    Bearbeiter: Thünen Institut für Holzforschung1: Lüdke, Jan

    Beschreibung: Werkstoff- und Verfahrensentwicklung zur Herstellung einer Holz-Biokunststoff-Sandwichplatte auf Basis nachwachsender Rohstoffe

    Holz ist ein gefragter Rohstoff – sowohl als Energieträger als auch in der stofflichen Verwertung. Einer der größten Nutzer dieser natürlichen Ressource ist die Holzwerkstoffindustrie. Das Thünen-Institut für Holzforschung und das Fraunhofer UMSICHT wollen Holzwerkstoffe noch effizienter machen: In sogenannten Sandwichplatten reduzieren sie die Dichte gezielt, um mit weniger Rohstoff auszukommen.

    Projektlaufzeit: laufend

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zum Beschichten von Schmalflächen an Sandwichplatten mit Hohlraummittellage sowie eines zugehörigen Werkzeugs (Kehl-nahtwerkzeug) Open or Close

    Bearbeiter: TU Dresden, Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Dr.-Ing. A. Wagenführ

    Beschreibung: Die industrielle Schmalflächenbeschichtung (mittels KAM) von Sandwichplatten mit Hohlraummittellage ist insbesondere bei Platten mit dünnen Decklagen (< 3 mm) problematisch. Das Ziel des Projektes besteht in der Entwicklung eines Verarbeitungsverfahrens und eines zugehörigen Spezialwerkzeugs zur Schmalflächenbeschichtung solcher Sandwichplatten. Schwerpunkte sind dabei zunächst die Entwicklung eines funktionsfähigen Verarbeitungsverfahrens, die Entwicklung und Konstruktion des Spezialwerkzeugs sowie die Konstruktion und Erprobung einer Versuchseinrichtung. Zudem werden Untersuchungen zum Materialsystem durchgeführt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Auswahl eines geeigneten Klebstoffs sowie die Ermittlung optimaler Prozessparameter. Als Ergebnis entsteht ein neuartiges Verfahren samt zugehörigem Werkzeug (Kehlnahtwerkzeug) und eine Versuchseinrichtung zum Beschichten von Schmalflächen an Sandwichplatten mit Hohlraummittellage.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung einer neuen Technologie zur Herstellung von Wickelkernen mit Hohlraummittellage sowie Konstruktion und Bau einer Fertigungsanlage als Prototyp Open or Close

    Bearbeiter: TU Dresden, Fakultät für Maschinenwesen: Prof. Dr.-Ing. André Wagenführ

    Beschreibung: Gute Hartpapierhülsen machen jede Herstellung und Verarbeitung von Wickelgütern erst möglich. Hohe Anforderungen, wie hohe Festigkeiten, präzise Maßhaltigkeit, gleichmäßige Durchmesser sowie beste Rundlaufeigenschaften, werden an die verschiedenen Wickelkerne gestellt. Egal für welchen Verwendungszweck, es gibt die passende Lösung, ob für Konsum oder Verpackungs-Folien, PP/PE-Folien, Stretch- und Baufolien, Kunststoff- oder Metallfolien etc. Entscheidend für die Qualität eines Wickelkerns sind neben Oberflächen- und Diffusionseigenschaften vor allem die mechanischen Kennwerte. Dabei sind sowohl statische Größen, z. B. Langzeit- bzw. Druckfestigkeit, als auch dynamische Größen, z. B. Rundlaufeigenschaften, von großer Bedeutung.

    Projektinfo... (20.11.2015)

 

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