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Nachhaltigkeit

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 Nachhaltigkeit

  • CO2-effizientes Bauen mit Holz Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Institut für konstruktiven Ingenieurbau: Gerhard Weiß

    Beschreibung: Die Ziele von ECO2 sind: (I) ein umfassendes Verständnis der Kohlenstoff-Effizienz im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu entwickeln, (II) das technische Potential und Hindernisse für die Verwendung von Holz beim kohlenstoff-effizienten Bauen zu bestimmen, (III) praktische Lösungen für die Berechnung und Optimierung des Kohlenstoff-Fußabdruckes verschiedener Holzbausysteme zu entwickeln, und (IV) die wissenschaftlichen Ergebnisse wirksam an die relevanten Stakeholder (z. B. Behörden, Holzbauindustrie und Experten) zu vermitteln. BOKU ist hauptsächlich für Ziel IV verantwortlich. Auf der Basis einer Innovationssystem-Analyse werden die relevanten Zielgruppen und deren Informationsbedürfnisse bestimmt. Die relevanten Kommunikationsstrategien und Kommunikationsinstrumente werden bewertet und ausgewählt und für die Informationsvermittlung im Projekt eingesetzt.

    Laufzeit: 01.09.2010–30.09.2013

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Internationales Netzwerk für Energieeffizienz und innovative Gebäudetechnik Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Institut für konstruktiven Ingenieurbau: Martin Treberspurg

    Beschreibung: Mit der geplanten Qualifizierung wird ein Innovationsprozess hin zu verbesserten Methoden und Dienstleistungen im Bereich der Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment LCA) für die Optimierung von Gebäuden und Städten initiiert. Durch die Verknüpfung mit BIM wird ein weiterer Innovationsprozess in Richtung neuer Dienstleistungen und Produkte gestartet, der in weiterer Folge zu einem effizienteren Energieeinsatz bei der Errichtung und beim Betrieb von Gebäuden führen wird und mit einem angepassten Lieferkettenentwurf (Supply Chain Design SCD) optimierte Produkte garantieren soll. Es wird erwartet, dass diese Produkte auch noch nicht am Markt vorhanden sind, sondern in weiteren Forschungs- und Entwicklungsprojekten (Transferprojekte) erst geschaffen werden. Insgesamt soll dieses Projekt zu einem verbesserten internationalen Bauprojektmanagement (International Construction Project Management ICPR) führen.

    Laufzeit: 01.10.2013–30.09.2015

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Nachhaltige Waldwirtschaft für die Bereitstellung von erneuerbarer Energie, nachhaltigen Holzbau und biogene Produkte Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Institut für konstruktiven Ingenieurbau: Gerhard Weiß

    Beschreibung: RoK-FOR möchte innerhalb des Forst- und Holzsektors in Europa eine „Region des Wissens“ schaffen, um zur nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen aus dem Wald beizutragen, insbesondere mit erneuerbarer Energie, nachhaltigem Holzbau und biogenen Produkten. Das Projekt hat einen Koordinierungscharakter mit starkem Gewicht auf der Praxis, welche in Form von forschungsbasierten Holzclustern vertreten ist. Die folgenden fünf Cluster-Regionen sind im Projekt vertreten: Deutschland (Baden-Württemberg); Finnland (North Karelia); Spanien (Catalonia) und die länderübergreifenden Cluster in Kroatien-Serbien (Kr-Voivodina) und Frankreich-Spanien (Aquitaine-Basque). Die Zusammenarbeit der regionalen Cluster in einem Meta-Cluster dient dem Erfahrungsaustausch und der gemeinsamen strategischen Entwicklung unter den Prämissen von Nachhaltigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, um u. a. die europäische Lead Market-Initiative zu unterstützen. 
    EFICEEC ist Teil des EFI Teams. EFICEEC ist im Projekt für die „Analyse der Regionalen Kapazitäten und Politiken“ verantwortlich und wirkt im „Mentoring“ mit. Ein Hauptergebnis wird die Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen und Politiken im Innovationssystem sein.

    Laufzeit: 01.02.2010–31.03.2013

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen für das nachhaltige Bauen (Entwicklung von Konzepten für innovativen Holzbau) Open or Close

    Bearbeiter: Thünen Institut für Holzforschung: Frühwald, A.; Pohlmann, C.; Becker, P.; Welling, J.

    Beschreibung: Nachhaltiges Denken und Handeln ist die große Herausforderung der Zukunft. Nur wer nachhaltig agiert, sichert der Menschheit die Lebensgrundlage und den Wohlstand. Der Bausektor als wirtschaftlich starker, ökologisch und sozial sehr bedeutender Bereich hat politisch eine große Bedeutung bei der Einhaltung der Nachhaltigkeit. Die Bundesregierung veröffentlichte 2001 einen Leitfaden für Nachhaltiges Bauen, der die Kriterien für Häuser im Bestand festlegt. Für das Jahr 2003 wurde ein neuer Leitfaden angekündigt, der Neubauten nachhaltiger gestalten wird. Die Richtlinien wurden jedoch weitgehend ohne Einfluss der Holzindustrie entwickelt und verabschiedet. Holz als Paradebeispiel für ein umweltfreundliches und gesellschaftlich akzeptiertes Produkt, verbunden mit einem hervorragenden Kosten-Nutzenverhältnis ist in den Zukunftsperspektiven für eine nachhaltige Entwicklung bisher nicht vorgesehen. Durch das vom Holzabsatzfonds über die DGfH geförderte Forschungsvorhaben am Ordinariat für Holztechnologie der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft wird die laufende politische Diskussion mit fundierten Daten unterstützt. Durch eine Beteiligung an dem Runden Tisch ?Nachhaltiges Bauen? des BMVBW in Berlin und Bonn können die Entscheidungen frühzeitig diskutiert werden.

    Ergebnis: Als vorläufiges Teilergebnis wurde ein 8-seitiges Heft in der Reihe INFORMATIONSDIENST HOLZ mit dem Thema ?Bauen mit Holz ist nachhaltig? erarbeitet. Dieses wird künftig an Planer, Architekten und sonstige Entscheidungsträger versandt.

    Laufzeit: Januar 2001 bis Dezember 2010

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Ressourceneffizienz-, Klimaschutz- und Beschäftigungspotenziale in der Altbausanierung mit Holz Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Steinbeis-Forschungsinstitut für nachwachsende Rohstoffe, triple innova unddas Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

    Projekt: Holzwende 2020plus: Nachhaltige Zukunftsmärkte für das Bauen mit Holz

    Beschreibung: Sollten Gebäude in Zukunft vermehrt energetisch optimiert saniert werden, kann der Werk- und Baustoff Holz hier zum Klimaschutz und Ressourcenschonung beitragen. Denn in der Gebäudesanierung wird Holz deutlicher stärker als bisher im Neubau eingesetzt. Insbesondere im Bereich des Wohnbaus ist diese Tendenz augenfällig. Im Unterschied zu allen anderen Werkstoffen nimmt der Anteil des Holzes in Kubikmeter Werkstoff pro 1.000 Kubikmeter umbautem Raum im Vergleich zwischen Neubau und Altbau zu. Bei den Eigenheimen z. B. von 6,15 Prozent auf 11,9 Prozent und bei den Mehrfamilienhäusern sogar von 3,73 Prozent auf 16,79 Prozent. Ein ähnlicher Sprung ist auch im Nichtwohnbau von 1,23 Prozent auf 7,62 Prozent zu beobachten. Alle Prozentangaben beziehen sich jeweils auf den Holzanteil an der Gesamtsumme. Im Wohnbau und Nichtwohnbau (wohnähnlich) sind neben der relativen Erhöhung des Anteils des Baustoffs Holz an der jeweiligen Baustoffsumme im Vergleich zwischen Neu- und Altbau auch die absoluten Mengen größer. Im Bereich des Nichtwohnbaus (Betriebsgebäude) ist dahingegen ein geringerer absoluter Holzanteil festzustellen.

    2008

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung von rohstoffgerechten Leitlinien für nachhaltiges Bauen mit Holz Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Höglmeier, Weber-Blaschke, Richter

    Laufzeit: 2012–2015

    Holz ist aufgrund seiner positiven Umwelteigenschaften (insb. Ressourcenschonung als nachwachsender Rohstoff, Beitrag zum Klimaschutz durch Bindung und Speicherung von Kohlenstoff) ein besonders wichtiger Roh- und Baustoff im Kontext des nachhaltigen Bauens. Allerdings wird dieser Stellenwert in deutschen Bau-Zertifizierungssystemen bisher nicht angemessen dargestellt. Beim Holz wird in Ökobilanzstudien als Verwertungsoption am Produktlebensende statt einer weiteren stofflichen Nutzung immer die energetische Nutzung angenommen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Klimaschutz durch Energieeffizientes Bauen mit Holz Open or Close

    Bearbeitung: TUM Holzforschung München: Wegener, Pahler, Tratzmiller

    Laufzeit: 2008–2010

  • Klimaentlastung durch Massivholzbauarten – Möglichkeiten der Berücksichtigung der CO2-Senkenleistung von Außenbauteilen aus Massivholz im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden Open or Close

    Bearbeiter: Fraunhofer-Institut für Bauphysik: Rolf-Michael Lüking, Gerd Hauser

    Beschreibung: Die Möglichkeit der Klimaentlastung durch die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Bauwesen, insbesondere von Holz, findet bisher wenig Beachtung. Obwohl die Qualität von Holz als wirksamer Kohlenstoffspeicher im Grundsatz bekannt ist und seine Berücksichtigung in der Gestaltung der Treibhausgasbudgets im Rahmen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)-Prozesses entsprechend intensiv diskutiert wird, fehlt es noch an strategischen Ansätzen, dieses Potential zu aktivieren. Insbesondere geben die ordnungsrechtlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden bislang keine Anreize für eine stoffliche Verwendung von Holz als aktive CO2-Senke, obwohl hier mehr als in jedem anderen Nutzungsbereich von Holz eine dauerhafte verrottungsfreie Speichermöglichkeit von Kohlenstoffdioxid gegeben ist.

    In dem vorliegenden Beitrag wird die CO2-Senkenwirkung durch stoffliche Holznutzung im Bauwesen gegenüber den energiebedarfsinduzierten CO2-Emissionen neuer Gebäude abgewogen. Es zeigt sich, dass die stoffliche CO2-Senkenleistung im Zusammenspiel mit der heute erreichten Emissionsminderung durch Energieeffizienzmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energieträger erheblich an Bedeutung gewinnt. Im Interesse des Klimaschutzes ist daher eine Steigerung des stofflichen Einsatzes von Holz anzustreben. Allerdings sind etliche Massivholzbausysteme auf Grund der schon kurzfristig anstehenden Verschärfungen der Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden durch die Fortschreibung der Energieeinsparverordnung, vor allem aber durch die Forderungen der EU, nach 2018 bzw. 2020 ausschließlich Niedrigstenergiehäuser zuzulassen (Häuser, die nahezu keinen Primärenergiebedarf aufweisen), akut gefährdet. Es wird daher ein Vorschlag erarbeitet, der Kohlenstoffsenkenleistung des Baustoffes Holz in den öffentlich/rechtlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden Rechnung tragen zu können.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Anpassungsfähiger und ressourcenorientierter Wohnbau in Holzbauweise für Niederösterreich Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Institut für konstruktiven Ingenieurbau: Martin Treberspurg

    Laufzeit: 01.03.2006–28.02.2007

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Energieeffiziente und nachhaltige Ertüchtigung von Holzbalkendecken in Bestandsbauwerken durch ökologische, mineralische Deckschichten Open or Close

    Bearbeiter: Bauhaus-Universität Weimar, Professur Holz- und Mauerwerksbau: Prof. Dr.-Ing. KarlRautenstrauch, Dipl.-Ing. Alexander Stief

    Beschreibung: Bei diesem Kooperations-Forschungsprojekt soll eine unter energetischen und ökologischen Gesichtspunkten sehr effektive Sanierungsvariante für Bestandsbauwerke erarbeitet und untersucht werden, um mit geringen Eingriffen in die Bausubstanz das konstruktive Traggerüst von Decken zu verstärken und zu ertüchtigen. Die im direkten Verbund zum Untergrund aufgebrachte mineralische Deckschicht soll für die statisch-konstruktive Erhöhung der Tragfähigkeit genutzt werden. Beim Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich kann durch das sehr geringe Schwindmaß auf die sonst übliche Bewehrung verzichtet werden, was erhebliche Vorteile in Bezug auf ein geringeres Eigengewicht und den personal- und kostenintensiven Einbau mit sich bringt. Durch die Kombination natürlicher Materialien ergibt sich ein Verbundbauteil, was hinsichtlich konstruktiver und bauphysikalischer Eigenschaften optimal den Erfordernissen angepasst ist und sich hauptsächlich durch den Einsatz nachhaltiger und ökologischer Baustoffe auszeichnet. Auf Grund des geringen Primärenergiebedarfs bei der Herstellung und Aufbereitung der Materialien wird zu einer aktiven Senkung des CO2-Ausstoßes und zu einer essentiellen Energieeinsparung beigetragen.

    Projektinfo... (20.11.2015) unter „Forschung“

  • Stoffliches Recycling von Wood-Polymer Composites (WPC, Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen) am Beispiel von Terrassendielen Open or Close

    Bearbeiter: Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI: Dr. Arne Schirp

    Beschreibung: Grundsätzlich werden WPC als recyclingfähige Produkte vermarktet, da sie aufgrund der eingesetzten thermoplastischen Polymere stofflich recycelt, also gemahlen, aufgeschmolzen und erneut extrudiert werden können. Einige deutsche WPC-Hersteller bieten eine kostenlose Rücknahme ihrer eigenen Produkte an. Die meisten Hersteller empfehlen bei kleineren zu entsorgenden WPC-Mengen eine Entsorgung über den Hausmüll und bei größeren Mengen entweder die Entsorgung als stofflich wiederverwertbares Altholz oder die thermische Nutzung („energetisches Recycling“). Eine konkrete abfallrechtliche Zuordnung von WPC existiert bisher jedoch nicht. Die Wertstoffhöfe werden mit steigenden Mengen an WPC konfrontiert, die nicht zugeordnet werden können.

    Beim Recycling unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Varianten, dem „internal recycling“, in dem Produktionsreste, d. h. relativ unbeschädigtes Material, bei der Produktion wiederverwertet werden, und dem „end-of-life recycling“, bei dem Materialien nach einer gewissen Nutzungsdauer stofflich oder energetisch wiederverwertet werden.

    In der Praxis wird „internes Recycling“ bereits von vielen WPC-Herstellern betrieben, nicht zuletzt aus Kostengründen. Bei WPC und naturfaserverstärkten Kunststoffen wurden nach unseren Recherchen bisher nur im Bereich des „internal recycling“ Untersuchungen durchgeführt. In diesem Forschungsprojekt soll der Frage nachgegangen werden, ob eine erneute stoffliche Nutzung („end-of-life-recycling“) von WPC technisch umsetzbar ist. Hierbei sollen unter anderem die folgenden Fragestellungen beantwortet werden:

    • Wie verändern sich die Eigenschaften von WPC nach Gebrauchsdauer?
    • Wofür können WPC nach Gebrauchsdauer eingesetzt werden? Ist die weitere, anteilige Verwendung in neuen Produkten (Terrassendielen; co-extrudierte Profile, Spanplatten) technisch realisierbar?
    • Wie sind WPC-Rezepturen und Prozessparameter bei anteiligem Einsatz gebrauchter WPC in neuen Produkten und Anwendungen anzupassen?
    • Kann Nah-Infrarot (NIR)-Technik zur Erkennung von WPC verwendet werden?

    Laufzeit: 01.09.2012–28.02.2015

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Ökobilanz-Basisdaten für Häuser in Holzbauweise Open or Close

    Bearbeiter: Thünen-Institut für Holzforschung: Sebastian Rüter, Simone Hothum, Ruth Morgan, Henrik Schmidt

    Beschreibung: Das Thema Nachhaltiges Bauen gewinnt vor dem Hintergrund von Klimawandel, Energieeffizienz und Ressourcenschonung zunehmend an Bedeutung. Einsparpotentiale im Wohn- und Bausektor wurden in der Vergangenheit vor allem im Energiebereich der Nutzungsphase gesehen. Für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden wird der Rahmen erweitert und der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet. Unter Berücksichtigung der Baustoffherstellung werden etwa zwanzig Prozent der Umweltauswirkungen eines Gebäudes bereits in der Erstellungsphase erzeugt, also unabhängig von der anschließenden Nutzung. Aus diesem Grund fokussiert dieses Projekt in Zusammenarbeit mit deutschen Fertighausherstellern auf die cradle-to-gate-Analyse von Häusern in Holzbauweise. Die Analyse der Umweltauswirkungen von Holzhäusern als Teil der Nachhaltigkeitsbewertung erfolgt als Ökobilanzierung gemäß ISO EN 14040 und 14044. Die Sachbilanzanalyse stellt alle relevanten Informationen zu den eingesetzten Bauprodukten hinsichtlich ihrer verwendeten Grundstoffe, der Prozesskette und dem Abfallaufkommen sowie den resultierenden Emissionen bereit. Das Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Ökobilanz-Basisdaten für komplette Häuser in Holzbauweise, die für Deutschland Gültigkeit besitzen. Die Datengrundlage wird von Mitgliedsunternehmen des BDF, dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V., zur Verfügung gestellt. Die Datenerhebung erfolgt mittels gestuften Fragebögen. Die Erfassung dieser Primärdaten von Unternehmen, die im Sektor eine hohe Marktabdeckung bieten, sichert eine hohe Repräsentativität und Qualität der Daten. Ergänzende Informationen über die Vorketten werden aktuellen Baudatenbanken oder Environmental Product Declarations entnommen. Das Projekt stützt sich darüber hinaus auf die Ergebnisse des vTI-FNR-Projekts ÖkoHolzBauDat (FPD Nr. TI-HF-08-60807), welches sich mit den Umweltauswirkungen von Holzwerkstoffen, wie z.B. Spanplatten, befasst. Die Berechnung der Ökobilanz erfolgt durch die Erstellung von dynamischen Prozessmodellen (so genannte parametrisierter Modelle) mittels etablierter Ökobilanzsoftware. Individuelle Ausprägungen der einzelnen Hersteller können auf diese Weise leicht auf die Modelle übertragen und im Weiteren aktualisiert werden. Die Ergebnisse werden in Datenbanken organisiert und als Durchschnittswerte relevanten öffentlichen Datenbanken im Bereich des Nachhaltigen Bauens zur Verfügung gestellt.

    Laufzeit: Mai 2010 bis Dezember 2014

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Stoffpass Gebäude – Entwicklung eines operativen Stoffstrommanagements für Neubau und Bestand Open or Close

    Bearbeiter: Hausmann, B. / Weber-Blaschke, G. / Richter, K.

    Beschreibung: Bauprozesse sollen so gestaltet werden, dass sie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Derzeit wird in der Planung und Projektentwicklung meist nur die Herstellungsphase, dagegen die Nutzungsphase nur unzureichend und die Entsorgungsphase sowie der Rückbau bzw. die Wiederverwendbarkeit vorhandener Bausubstanz nur selten berücksichtigt. Auch die Rohstoffherkunft ist meistens unbekannt. Zielsetzung ist deshalb die Entwicklung eines Stoffpasses, der gleichzeitig einfach, aber hinreichend genau die materielle Zusammensetzung eines Gebäudes dokumentiert.


    Projektpartner: Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG, München, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion, Fakultät für Bauingenieurwesen, TU München
    Laufzeit: 2013–2014

    Projektinfo...

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Erforschung und Einführung des Passivhausstandards in Chile Open or Close

    Bearbeiter: Hoschule Biberach: Tobias Hatt

    Beschreibung: Ziel des Projektes ist es die Passivbauweise in Chile einzuführen. Zuerst sollen die Randbedingungen und Berechnungsmethoden für Chile überprüft und modifiziert werden. Es wird untersucht welche Art von Haustechnik zum Einsatz kommen kann. Nach einer Planungsphase soll ein Prototyp erstellt werden, indem für die Gebäudehülle nationale Produkte zum Einsatz kommen. In diesem Prototypen wird die tatsächlich benötigte Energie gemessen und die Berechnungsmethoden sollen verifiziert werden. Am Ende wird ein Handbuch entstehen, welches den Bau von Passivhäusern in Chile ausführlich beschreibt. Die Universidad del Bio-Bio wird desweiteren in Zukunft Passivhäuser und deren Komponenten zertifizieren, sowie technische Unterstützung für Unternehmen anbieten.

    Laufzeit
    2011-2013

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Polymerbasierte Verbundwerkstoffe für die Nachhaltigkeit / Wood-Plastic-Composites from Saw Dust (WPC-SD) Open or Close

    Bearbeiter: HNE Eberswalde

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Forschung mit Fokus auf lignozellulose-basierten Werkstoffen für die Nachhaltigkeit Open or Close

    Bearbeiter: Hochschule Eberswalde, Holzingenieurwesen: Forschungsgruppe Madra

    Beschreibung:Holz und lignozellulosehaltige Werkstoffe sind äußerst komplexe Materialien mit differenzierten Eigenschaften.

    Forschungsschwerpunkte in der Forschungsgruppe liegen in der Be- und Verarbeitung sowie der Modifikation  von Holz- und Holzwerkstoffen, Produkt- und Verfahrensentwicklung sowie der Bauteil- und Werkstoffprüfung - unterstützt durch umfangreiche Messtechnik.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • INTERREG IV Bayern-Österreich-Projekt „Bauen in regionalen Kreisläufen“, Teilprojekt „Landwirtschaftliches Bauen mit Holz oder Stahl – Vergleich hinsichtlich Primärenergiebedarf und Treibhauspotenzial“ Open or Close

    Bearbeiter:TU München, Holzforschung: Kölle, Martina; Richter, Klaus

    Beschreibung:Der Bausektor stellt ein großes Potenzial für Klimaschutzmaßnahmen und Ressourcenschonung dar. Bei landwirtschaftlichen Gebäuden ist die Art des Baumaterials ein maßgeblicher Faktor für die Höhe der Umweltauswirkungen. Ziel dieser Studie ist es, anhand eines Pilotprojektes funktionell gleichwertige Milchviehställe in Stahl- und in Holzbauweise hinsichtlich ihres Primärenergiebedarfs und Treibhauspotenzials mittels Ökobilanz-Methodik zu vergleichen. Die Substitution der Stahlprofile durch Holzprodukte führt zu einer Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 36 % und des Treibhauspotenzials um 62 %. Die Ursachen beruhen maßgeblich auf der energieaufwendigen Herstellung von Stahl und der damit verbundenen Nutzung fossiler Brennstoffe.

    Laufzeit: April 2015-März 2016

    Projektinfo...

    PDF: Teil 1: Landwirtschaftliche Nutzgebäude in Holzbauweise (20.11.2015)

     

  • Die Ökobilanz von Holzhäusern: Wie hoch sind die Umweltwirkungen vom Wald bis zur Baustelle? Open or Close

    Bearbeiter: Thünen Institut für Holzforschung: Achenbach, Hermann

    Beschreibung:Ökobilanz-Basisdaten für Häuser in Holzbauweise

    Holz als natürlicher Baustoff erfreut sich gerade beim Bau von Einfamilienhäusern  großer Beliebtheit. Doch auch der Bau von Holzhäusern verbraucht natürliche Ressourcen und hat einen ökologischen Fußabdruck. Wie groß ist er?

    holzundklima.de

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Cascading Recovered Wood (CaReWood) Open or Close

    Bearbeiter: TU München, Holzforschung: Richter, Klaus ; Risse, Michael

    Beschreibung:

    Das CaReWood Projekt zielt darauf ab, das bisher zur thermischen Verwertung oder zur Herstellung von Spanplatten verwendete Altholz aus konstruktiven Anwendungen in einer Kaskadennutzung als Massivholz werterhaltend aufzuarbeiten und einem erneuten Nutzungszyklus zuzuführen. Das Konsortium erhofft sich auf diese Weise die Wertschöpfung der Altholznutzung zu erhöhen und einen Beitrag zu verbesserter Ressourceneffizienz zu leisten.

    Projektinfo...

    www.carewood.eu

    facebook.com/woodcascade (20.11.2015)

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