klein sanierung
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Sanierung

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 Sanierung

  • Energetische Sanierung von Bestandsbauten in Holz- und Massivbauart unter Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen Open or Close

    Projekt: Holzbau der Zukunft(Teilprojekt 10)

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Bauphysik: Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung eines Sanierungsverfahrens für geruchsbelastete ältere Holzhäuser durch bauphysikalische und chemisch-physikalische Maßnahmen Open or Close

    Bearbeiter: Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI: Dr. Jan Gunschera

    Beschreibung: In älteren Holzhäusern treten gelegentlich starke, unangenehme Gerüche auf, die von den Bewohnern als »schimmelig« oder »muffig« charakterisiert werden. Ergebnisse aus dem WKI zeigten, dass Chloranisole die wesentliche Ursache dieser Gerüche sind.

    Die Untersuchungen zum Entstehungsprozess ergaben, dass die Bildung der Chloranisole, die für die Gerüche verantwortlich sind, in einem Sekundärprozess stattfindet. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind jedoch bisher nicht bekannt und können nach heutigem Informationsstand ausgeschlossen werden. Um für das beschriebene Problem Lösungen anbieten zu können, sollten geeignete Sanierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung bauphysikalischer und chemisch-physikalischer Aspekte im Rahmen eines AiF-Projekts entwickelt werden. Ziele dieses nunmehr abgeschlossenen Projekts waren die Entwicklung effektiver und kostenverträglicher Sanierungsmaßnahmen, um mit Chloranisolen kontaminierte Häuser wieder geruchlich unbelastet nutzen zu können.

    Im Rahmen des Projekts wurden in insgesamt 15 Gebäuden bzw. 39 Räumen Raum- und/oder Wandluftproben untersucht. Hieraus ergab sich zunächst ein vertieftes Verständnis der das Phänomen beeinflussenden Randparameter. Dabei stellte sich heraus, dass zunächst über lange Zeiträume Pentachlorphenol aus dem Ständerwerk entweicht und an anderen Materialien in den Gefachen (Folien, Dämmmaterialien, Werkstoffplatten) adsorbiert. Berechnungen ergaben, dass phasenweise Materialfeuchten erreicht werden können, die ein für Chloranisolbildung durch mikrobielle Umsetzungen ausreichendes Wachstum von Mikroorganismen erlauben. Dies geschieht vornehmlich in nach Norden, Nordwesten und Westen orientierten Gefachen, da diese am wenigsten durch Sonneneinstrahlung austrocknen. Der Prozess kann sich aber weiter ausbreiten. Zusätzlich erfolgt eine Ausbreitung der Chloranisole durch Diffusion. Die Materialfeuchten, die die Chloranisolbildung auslösen, führen nicht zur Bildung von Holz zerstörenden Pilzen und schädigen die Bausubstanz physikalisch nicht.

    Zur Behebung wurden diverse Ansätze verfolgt, da sich relativ schnell herausgestellt hatte, dass die Lösung des Problems nicht in einem starren Sanierungsverfahren für alle betroffenen Häuser bestehen kann. Vielmehr müssen mehrere Maßnahmen gebündelt werden, um die Ursache vollständig und dauerhaft zu beseitigen. Darüber hinaus erwies es sich als notwendig, auch einzelne lindernde Maßnahmen zu definieren, die zwar die Ursachen nicht bekämpfen, aber kostengünstig zumindest vorübergehende Besserung bringen. Hierfür bietet sich z. B. der Einbau einer Lüftungsanlage an, die später in ein Belüftungssystem im Rahmen eines Gesamtkonzeptes integriert werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann das Aufbringen einer adsorptiven Aktivkohletapete die Chloranisolkonzentration vorübergehend senken.

    Neben diesen Zwischenlösungen kann mittels verschiedener Maßnahmen sanierend in den Prozess eingegriffen werden. Mindestens sollten die Gefache, wenn möglich von außen, geöffnet und die dadurch entfernten Werkstoffplatten ersetzt werden. Gleiches gilt für Dämmmaterialien und Folien. Der nächste wichtige Schritt ist die Beschichtung des Ständerwerks mit einem Pentachlorphenol sperrenden Anstrich, soweit zugänglich. Mit dem erneuerten Aufbau der Gefache erfolgt die Einbringung eines wirksamen Wärmedämmverbundsystems, das dauerhaft niedrige Feuchten garantiert. Die Sanierung kann je nach Lage der betroffenen Gefache und Räume als Teil- oder Totalsanierung erfolgen. Optional bzw. je nach Stärke der Geruchsbelastung können offene Stellen wie Steckdosen abgedichtet werden. Zur Beseitigung von Emissionen aus verbliebenen Bauteilen kann im Gefach, z. B. in die Dämmung, Aktivkohle eingebracht werden. Im Innenraum sollten alle adsorptiven Materialien, besonders Gardinen, Teppiche, Möbel, Kleidungsstücke etc. ausgetauscht bzw. gründlich gereinigt werden. Zusätzlich können eventuell in der Raumluft verbleibende Chloranisole durch das Aufbringen einer Aktivkohletapete entfernt werden. Unabhängig von der Zusammenstellung der jeweils gewählten Sanierungsverfahren ist dabei immer auf eine sorgfältige und fachlich versierte Durchführung zu achten, da bei unsachgemäßer Ausführung bzw. Kombination mit anderen Maßnahmen die Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Beurteilung instandsetzungsbedürftiger Holzkonstruktionen und Vorschläge zur verstärkten Anwendung von Holz bei der Sanierung Open or Close

    Bearbeiter: Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau (VHT) in Darmstadt

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Entwicklung eines marktfähigen Systems für die energetische Sanierung von Altbauten Open or Close

    Bearbeiter: HNE Eberswalde, Fachbereich Holztechnik: Prof. Dr.-Ing. Volker Thole, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz, Dipl.-Ing. (FH) Christian Müller, Dipl.-Ing. (FH) Andreas Gade

    Beschreibung:

    • Konstruktion, Dämmung und Bekleidung aus nachwachsenden Rohstoffen
    • hoher Vorfertigungsgrad und ansprechende, dekorative Gestaltung
    • Integration von Solar- bzw. Photovoltaik als Mehrwert in die Fassade
    • Umsetzung Klimapolitischer Ziele/ (Emissionssenkung), Umsetzung der ENEV
    • Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre
    • Vernetzung und Förderung kleiner mittelständischer regionaler Unternehmen
    • Umsetzung des Systems durch regionale Hersteller in die Praxis

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Holzbalkendecken in der Altbausanierung II Open or Close

    Bearbeiter: HS RO – LaSM, ift: Dr.-Ing. Andreas Rabold

    Ausgangssituation/Problemstellung: Die Altbausanierung nimmt gegenüber dem Gesamtvolumen der Bautätigkeit eine immer bedeutendere Stellung ein. Eine umfassende und effiziente Planung der Sanierungsmaßnahmen wird somit immer wichtiger. Für die richtige Planung einer Sanierung ist jedoch die Kenntnis und Berücksichtigung der einzuhaltenden bauphysikalischen Anforderungen sowie der Brandschutzanforderungen erforderlich. Falls die Sanierungsmaßnahmen nicht unter den Bestandsschutz fallen, sind die Anforderungen der zum Zeitpunkt der Sanierung baurechtlich eingeführten Normen zu berücksichtigen und ihre Einhaltung nachzuweisen.

    Für den Nachweis des erforderlichen Schallschutzes im zu sanierenden Bauvorhaben ist derzeit DIN 4109:11-1989 maßgebend. Das Bauteil, das bei der Sanierung eine besonders sorgfältige Planung erfordert, ist die Trenndecke, da sie in Altbauten häufig als Holzbalkendecke ohne ausreichende schalldämmende Maßnahmen ausgeführt wurde. Die vorhandenen Planungsgrundlagen für den Schallschutznachweis von Holzbalkendecken in Massivbauten sind  in der derzeitigen Fassung der DIN 4109 mit zwei Ausführungsbeispielen sehr lückenhaft. Bezüglich der Einschätzung der Luft- und Trittschalldämmung einer Altbaudecke bestehen somit mangels ausreichender Grundlagen große Unsicherheiten. Dies liegt an der großen Anzahl an Konstruktionsvarianten der Altbaudecken, aber auch an der großen Streuung ihrer baulichen Zustände. Folge dieser Lücken in den Planungsgrundlagen sind Fehler in Planung und Ausführung von Sanierungsmaßnahmen, die kostenintensive, nachträgliche Korrekturen erfordern.

    Ein erster Schritt zur Reduzierung dieser Planungsunsicherheiten wurde bereits in einem abgeschlossenen Forschungsvorhaben des ift Schallschutzzentrums geleistet („Holzbalkendecken in der Altbausanierung", s. auch Jahresbericht 2007). Hierzu wurden auf Basis von Literaturangaben verschiedene Ausführungsvarianten typischer Altbaude­cken sowie verschiedene Sanierungsmaßnahmen zusammengetragen. In Absprache mit der beteiligten Arbeitsgruppe konnten praxisrelevante Deckenkonstruktionen ausgewählt und in Laborversuchen auf ihre Einflussparameter hinsichtlich der Schallübertragung durch die Decke selbst, also ohne Flankenübertragung, geprüft werden.

    Im nächsten Schritt waren nun Planungsgrundlagen zu erarbeiten, um die umfangreichen Laborergebnisse durch eine Prognose der Flankenübertragung auf die jeweilige Bausituation übertragen zu können. Um eine ausreichende Praxistauglichkeit des Verfahrens gewährleisten zu können, sollte es sich hierbei um ein vereinfachtes Verfahren mit Einzahlwerten handeln.

    Zielsetzung: Ziel ist die Bereitstellung eines Prognosemodells, um die Luft und Trittschalldämmung (R'w und L'nw) von Holzdecken im Altbau zu berechnen. Planer und Ausführende sollen dadurch in der Lage sein

    a) die Luft- und Trittschalldämmung der vorhandenen Altbaudecke prognostizieren zu können,

    b) geeignete Sanierungsmaßnahmen für die spezielle Altbausituation aus umfangreichen Konstruktionsdetails auswählen und das schalltechnische Verbesserungspotenzial beurteilen zu können,

    c) die Luft- und Trittschalldämmung der sanierten Altbaudecke inklusive der Flankenübertragung prognostizieren zu können.

    Ergebnisse: Die Analyse vorhandener Berechnungsmodelle ergab, dass die frequenzabhängige Berechnung nach DIN EN 12354 für die praktische Anwendung zu aufwendig ist und umfangreiche und i.d.R. unbekannte Eingangsparameter erfordert.

    Da die Laboruntersuchungen weiterhin ergaben, dass die gemischten Übertragungswege Fd und Df bei der Luftschallanregung eine untergeordnete Rolle spielen, kann die Berechnung des Bau-Schalldämm-Maßes R'w nach dem vereinfachten Modell mit Weg Dd und Weg Ff erfolgen. Für die Berechnung des Norm-Trittschallpegels am Bau ist es in der Regel ausreichend, die Flankenübertragung auf dem Weg Df durch den Korrektursummanden K zu berücksichtigen.

    Die Eingangsdaten für die Berechnung können sowohl für die direkte Übertragung der Decke als auch für die Flankenübertragung der Wände den ausgearbeiteten Planungsunterlagen entnommen werden (erster und zweiter Projektteil). Die Berechnung liegt, wie der Vergleich zwischen Baumessung und Berechnung für 17 verschiedene Deckenaufbauten zeigte, i.d.R. auf der sicheren Seite.

    Laufzeit: Februar 2010 bis Februar 2012

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Energieeffiziente und nachhaltige Ertüchtigung von Holzbalkendecken in Bestandsbauwerken durch ökologische, mineralische Deckschichten Open or Close

    Bearbeiter: Bauhaus-Universität Weimar, Professur Holz- und Mauerwerksbau: Univ.-Prof. Dr.-Ing. KarlRautenstrauch, Dipl.-Ing. Alexander Stief

    Beschreibung: Bei diesem Kooperations-Forschungsprojekt soll eine unter energetischen und ökologischen Gesichtspunkten sehr effektive Sanierungsvariante für Bestandsbauwerke erarbeitet und untersucht werden, um mit geringen Eingriffen in die Bausubstanz das konstruktive Traggerüst von Decken zu verstärken und zu ertüchtigen. Die im direkten Verbund zum Untergrund aufgebrachte mineralische Deckschicht soll für die statisch-konstruktive Erhöhung der Tragfähigkeit genutzt werden. Beim Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich kann durch das sehr geringe Schwindmaß auf die sonst übliche Bewehrung verzichtet werden, was erhebliche Vorteile in Bezug auf ein geringeres Eigengewicht und den personal- und kostenintensiven Einbau mit sich bringt. Durch die Kombination natürlicher Materialien ergibt sich ein Verbundbauteil, was hinsichtlich konstruktiver und bauphysikalischer Eigenschaften optimal den Erfordernissen angepasst ist und sich hauptsächlich durch den Einsatz nachhaltiger und ökologischer Baustoffe auszeichnet. Auf Grund des geringen Primärenergiebedarfs bei der Herstellung und Aufbereitung der Materialien wird zu einer aktiven Senkung des CO2-Ausstoßes und zu einer essentiellen Energieeinsparung beigetragen.

    Projektinfo... (20.11.2015) unter „Forschung“

  • Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Christoph Geyer

    Projektziel: Aufarbeiten fehlender Kenntnisse hinsichtlich des Energie- und Schallschutzstandards. Erarbeiten eines beispielhaften Sanierungskonzeptes mit Erhalt der Gebäudesubstanz. Erstellen eines auf ähnliche Gebäude übertragbaren Planungshandbuches

    Laufzeit: 2013–2014

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • MULTIcover – Multifunktionale Hülle zur thermischen Sanierung von Fassaden und Gebäuden Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien Institut für konstruktiven Ingenieurbau & Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe: Martin Treberspurg

    Beschreibung: Derzeit werden für Sanierungen individuelle, oft kostenintensive Einzellösungen erarbeitet. Daher besteht großes Entwicklungspotenzial in der Umsetzung von standardisierten Komplettlösungen mit hoher Energie- und Kosteneffizienz.
    Sanierungen des Gebäudebestandes sind österreich- und europaweit einer der bedeutendsten Wachstumsmärkte. Die in diesem Projekt entwickelten energetischen Sanierungsmaßnahmen mit vorgefertigten Bauteilkomponenten haben ein attraktives Nachahmungspotenzial mit folgenden

    Zielsetzungen:

    • Flexible Variantenentwicklung innerhalb eines Baukastensystems mit innovativen Komponenten (Passivhaus- bzw. Plusenergiehauskomponenten) und eine damit mögliche Energieeffizienzsteigerung des Bestandes auf das 10- bis 20-fache
    • Schaffung eines hochwertigen Wohnumfeldes und Reduktion der Bauzeit vor Ort durch Vorfertigung und effizienten Bauablauf
    • Intelligente Integration ganzheitlicher Energielösungen zur innovativen Nutzung erneuerbarer Energieträger
    • Einsatz von ökologischen Materialien und nachwachsenden Rohstoffen

    Laufzeit: 01.06.2011–31.03.2014

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Generalsanierung Johann Steingruber Realschule Ansbach mit Aufstockung in Holzbauweise Open or Close

    Besonders geeignet ist der Holzrahmenbau wegen seines geringen Eigengewichts und der Vereinigung von Trag- und Dämmschicht in einer Ebene. Die Lastabtragung auf den Bestand erfolgt idealerweise über Tragroste. Das Bestreben in der Planung sollte darin bestehen, die Schnittstelle zum Bestand so weit wie möglich zu vereinfachen.

    Technische Innovationen und Vorteile:

    • Luftkollektoren zum Vorwärmen der Zuluft bzw. Belüftung
    • Wärmesiphon in der Pausenhalle holt warme Luft über einfache Motoren nach unten
    • Flächendeckend kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung
    • Glasdach der Pausenhalle mit integrierter Photovoltaik.
    • Dünnschichtmodul erzeugt Solarstrom und dient als Sonnenschutz
    • Lüftung in den Klassen CO2-gesteuert und nach Anwesenheit
    • kein Energieverbrauch, wenn keine Personen im Raum sind
    • erhöhte Aufmerksamkeit durch hohen Sauerstoffgehalt der Luft
    • viel Tageslicht spart Energie und ist gut für die Augen
    • Akustik als dämpfend wirkende Bauphysik

    Prof. Jürgen Krug

    Projektinfo... (20.11.2015)

 

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