klein klebung
© Kadmy - Fotolia.com

Klebung

klein klebung
© Kadmy - Fotolia.com

 Klebung

 

  • Kleben und Dichten Open or Close

    Bearbeiter: Zentrum für Umweltbewusstes Bauen e. V. (ZUB), Kassel: Dipl.-Ing. Rolf Gross

    Beschreibung: Beim Vorgang der beschleunigten Alterung werden Werkstoffe in einem Klimaschrank unter exakt definierten Bedingungen (z. B. Temperatur, Luftfeuchte, Luft-Gasgemisch) über einen bestimmten Zeitraum hinweg konditioniert. Auf diese Weise kann ein unter Normalbedingungen viele Jahre dauernder Alterungsprozess in wesentlich kürzerer Zeit simuliert werden. Ziel ist die Prüfung, ob und in welchem Umfang sich die Qualität der Stoffeigenschaften verringert oder auch nach Jahren noch mit dem Neumaterial vergleichbar ist.
    Der vorliegende Beitrag beschreibt die Überprüfung des Verfahrens der beschleunigten Alterung zur Beurteilung der Dauerhaftigkeit von Klebeverbindungen für Luftdichtheitsschichten von Gebäuden. Die Messergebnisse der Versuche mit natürlich gealterten Rückstellproben werden den Ergebnissen nach einer künstlichen Alterung gegenübergestellt, um die Eignung des zur Anwendung gekommenen Verfahrens zu belegen.
    In sechs Diagrammen wird, beginnend mit dem ungealterten Referenzfall, der Verlauf der künstlichen Alterung dargestellt. Der Referenzfall wird bei Normklima verklebt und 48 Stunden konditioniert, anschließend im Zugversuch die Schälkraft ermittelt.

    2011

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Glued Connector - Geklebte Verbindungen aus Holz Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Andreas Müller

    Beschreibung: Bei der Verbindung über Metallstifte werden die Verbindungskräfte durch plastische Deformationen über alle Stifte gleichmässig verteilt. Konstruktiv wird jedoch das Grundmaterial des Holzes durch das Eindringen der Stifte verletzt, somit wird der natürliche Kraftverlauf entlang der Fasern unterbrochen. Daneben wird das langfristige Tragverhalten und die Dauerhaftigkeit ungünstig beeinflusst. Entsprechend braucht es oft etwas überdimensionierte Verbindungszonen.

    Das Kleben bietet eine sinnvolle und materialgerechte Alternative zu den stiftförmigen Verbindungsmitteln. Beim Kleben wird der Kraftfluss über die Fasern nicht unterbrochen und die Klebeschicht schützt den Anschluss weitestgehend gegenüber äusseren Einflüssen. Obwohl die Kleberverbindung als solche zahllose Vorteile bietet, gibt es bis heute keine brauchbaren Hinweise zu deren Bemessung, insbesondere nicht im Ingenieurholzbau. Dies liegt am komplexen Spannungszustand im Bereich der Klebefuge, am orthotropen Verhalten sowie am Versagenmechanismus des Holzes. Des Weiteren stellt die natürliche Variabilität der mechanischen Kennwerte des Holzes eine zusätzliche Schwierigkeit dar.

    Ziele: Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Bemessungsverfahrens für tragende geklebte Verbindungen im Ingenieurholzbau, welches auf objektiven Eingabeparametern basiert: die geometrische Abmessungen des Anschlusses sowie die mechanischen Eigenschaften des Holzes, inklusive deren Variabilität.

    Daneben wird auch der Einfluss von verschiedenen Parametern auf die Tragfähigkeit solcher Verbindungen untersucht; unter anderem die Überlappungslänge, der Kleber und die Temperatur. Diese Ergebnisse werden zuerst experimentell erarbeitet und im Anschluss numerisch nachgerechnet. Zum Schluss werden die gewonnen Erkenntnisse auf ein praktisches Beispiel angewandt.

    Ergebnisse: Das übergeordnete Ziel, die Entwicklung einer Bemessungsmethode, wurde erreicht. Um die Variabilität der mechanischen Eigenschaften des Holzes miteinzubeziehen, wurde es auf einer probabilistischen Basis erarbeitet. Der Einfluss der verschiedenen, oben aufgeführten, Parametern wurde sowohl experimentell bestimmt, als auch theoretisch erklärt. Eines der interessantesten Ergebnisse des Projekts ist die Tatsache, dass eine Bemessung auf Grundlage eines Spannungsnachweises – wie oft im Bauingenieurwesen geführt – für geklebte Verbindungen nicht anwendbar ist. Bedingt durch die Spannungsspitzen an den Enden der geklebten Überlappungen muss der Grösseneffekt berücksichtigt werden.

    Daneben konnten die Vorteile der geklebten Anschlüsse an einem baupraktisch relevanten Objekt aufgezeigt werden: Ein geklebtes Fachwerk weist im Vergleich zu einem analogen Fachwerk, bei dem die Verbindungen als Stabdübel ausgebildet wurden, sowohl eine deutlich höhere Steifigkeit (rund 300% mehr) als auch eine höhere Festigkeit (rund 45%) auf.

    Laufendes Projekt

  • Optimierung der Verklebungsqualität Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: Dr. Andreas Neumüller

    Beschreibung: Die Verklebungsqualität von Holz wird durch eine Vielzahl verschiedenster Faktoren beeinflusst – einer der wichtigsten ist jedoch die Hobeloberfläche in Kombination mit dem Klebstofftyp und der Auftragsmenge. In einem aktuellen Forschungsprojekt wurde an der Holzforschung Austria eine Charakterisierung der Oberfläche von üblichen Hobeltechnologien durchgeführt und deren Einfluss auf die Qualität der Verklebung untersucht. Darauf aufbauend werden nun die Einflüsse weiterer Produktionsparameter erfasst und allgemein gültige Richtlinien zur Beurteilung der Verklebungsqualität erarbeitet.

    Laufzeit: Juni 2011 bis Sept. 2013

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Einfluss struktureller und chemischer, herstelltechnisch einstellbarer Verklebungs- und Oberflächenparameter auf die Festigkeit und Beständigkeit von Holzverklebungen Open or Close

    Bearbeiter: Materialprüfungsanstalt Uni Stuttgart, Abteilung Holzkonstruktionen

    Beschreibung: Die Einflüsse wesentlicher Verklebungsparameter – Holzart, Oberflächenrauhigkeit und -energie sowie Klebstoffviskosität und -molmasse – und deren Interaktion betreffend die Verklebungsfestigkeiten und -beständigkeiten bei Holzverklebungen sind bislang nicht quantifiziert. Es sollen die Auswirkungen der mittels Produktions- und Maschineneinstellungen beeinflussbaren Verklebungs- und Oberflächenparameter zur Erzielung hoher Verklebungsfestigkeiten und -beständigkeiten aufgezeigt und Grenzwerte im Hinblick auf Schadensvermeidungen bestimmt werden. Die Ermittlung von Rauigkeiten industriell hergestellter Holzoberflächen ist unproblematisch vor Ort mittels mobiler Tastschnittgeräte möglich. In Verbindung mit den zu ermittelnden Grenzwerten ist eine gezielte qualitätsorientierte Produktionssteuerung möglich. Alle Untersuchungen werden bezüglich der Oberflächenbearbeitung, der Holzart und des Klebstoffs parametrisiert. Die Ergebnisse der mechanischen, mikroskopischen und analytischen Versuche werden multivariat mit dem Ziel der Bestimmung von Optimalkonfigurationen ausgewertet. Der Nutzen für die (kmU) der deutschen Holzleimbau-, Brettsperrholz- und Fensterkantelindustrie besteht in der Kenntnis um die Einflussfaktoren für feste und dauerhafte Verklebungen zur Vermeidung von Mängeln und Schäden. Falls sich die heute normativ festgelegten, nicht empirisch/theoretisch abgesicherten Grenzwerte als zu restriktiv herausstellen, ergeben sich größere Gestaltungsmöglichkeiten für wirtschaftlichere Fertigungsprozesse.

    Laufzeit: 01.03.2011–28.02.2013

    Projektinfo... (S.24) (17.11.2015)

  • Verwendung von 1K-PUR-Klebstoffen für den konstruktiven Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich IfB, Gruppe Holzphysik Niemz, P.

    Beschreibung: Es beschäftigt sich mit der thermischen Ertüchtigung der 1K-PUR-Klebstoffe für Anwendungen im Bauwesen. In der Arbeit konnten wesentliche Erkenntnisse zu den Struktur-Eigenschafts-Beziehungen dieser Klebstoffgruppe ermittelt werden, welche direkt in die Entwicklung neuer Klebstoffsysteme eingeflossen sind. Dieser Klebstofftyp führt unter anderem zu besonders gut einstellbaren und dabei hochwertigen und formaldehydfreien Verleimungen von Holzlamellen. Neben der wirtschaftlichen Nutzung der Ergebnisse können diese auch bei der Entwicklung von Modellen zur Berechnung des Versagensverhaltens von Holzverbindungen im Brandfall Verwendung finden. Es konnten ebenfalls weiterführende Erkenntnisse über den Einfluss von Füllstoffen und die Adhäsion mit Holz gewonnen werden. Erste Produktvermarktungen sind kreuzweise verleimte Großformatplatten (CLT: Cross Laminated Timber) mit erhöhter Temperaturbeständigkeit für besondere bauliche Anwendungen.

    2007

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Untersuchungen zum Versagen von Klebfugen unter klimatischer Langzeitbeanspruchung Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich IfB, Gruppe Holzphysik, Thomas Schnider; Peter Niemz; Benjamin Steiger; Urs von Arx

    Beschreibung: An Klebverbindungen werden im Konstruktiven Holzbau hohe Anforderungen hinsichtlich Güte und Dauerhaftigkeit gestellt. Mit 1-K PUR, MUF und PRF verklebte Lamellen aus Rotbuche und Fichte wurden einer Freibewitterung, einer künstlichen Bewitterung und einem feucht-trocken Wechselklima ausgesetzt. Nach einer abgestuften Behandlungsdauer wurden die Zugscherfestigkeit sowie die Schalllaufzeit senkrecht zur Klebfuge und die Eigenfrequenz bei Biegeschwingungen bestimmt. Ergänzend wurde die Delaminierungsbeständigkeit an Brettschichtholz aus Fichte nach DIN EN 302-2 durchgeführt. Im untersuchten Behandlungszeitraum wurde bei allen Proben keine erkennbare Delaminierung festgestellt. Ein Zusammenhang zwischen Behandlungsdauer und Zugscherfestigkeit konnte nicht nachgewiesen werden. Ebenso bestand keine gesicherte Korrelation zwischen der Zugscherfestigkeit und der Schalllaufzeit sowie der Eigenfrequenz

    2011

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Klebstoffauftrag Open or Close

    Entwicklung eines Modells zur Beurteilung der Sicherheit bei Klebeverbindungen bei tragenden verleimten Holzbauprodukten

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: Dr. Andreas Neumüller

    Beschreibung: Die Verklebungsfestigkeit von Vollholz ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ein wesentlicher Einflussparameter ist die Oberflächenstruktur des Holzes. Hauptziel dieses Forschungsprojektes ist daher die Untersuchung der in der Praxis vorhandenen Hobeloberflächen und deren Auswirkungen auf Verklebungsqualität und Klebstoffauftrag. Aufbauend auf diesen Grundlagen wird ein Verfahren zur Ermittlung der optimalen Verarbeitungsparameter im vorhandenen Produktionsprozess erarbeitet.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Bemessung geklebter Verbindungen im Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: École polytechnique fédérale de Lausanne: Dr. Anastasios Vasilopoulos; Berner Fachhochschule: Dr. Steffen Franke; Hochschule für Technik und Architektur, Freiburg: Prof. Till Vallée

    Beschreibung: Moderne Holzbau-Architektur entwickelt sich stark in Richtung von "Freiformen", für welche die heute verwendeten Verbindungselemente noch keine optimalen Lösungen bieten. Zudem stören traditionelle Verbindungen oftmals den Gesamteindruck nicht standardisierter Bauwerke und sie genügen deren Anforderungen in Bezug auf strukturelle Effizienz nicht. Geklebte Verbindungen stellen eine architektonisch bessere Alternative dar. Sie weisen in der Regel höhere Tragfähigkeiten und Steifigkeiten auf als Anschlüsse mit mechanischen Verbindungselementen. Damit geklebte Verbindungen in der Praxis künftig breitere Anwendung finden, braucht es Methoden, welche die Tragfähigkeit und Steifigkeit zuverlässig vorhersagen.

    Projektziel: Ziel des Projekts ist es, ein zuverlässiges Bemessungskonzept für geklebte Anschlüsse im Holzbau zu entwickeln. Das Konzept wird alle klassischen Lastfälle wie statische Kurzzeit-, Dauer-, Schwingungs- und Klimalasten abdecken. Die Bemessungsmethode beruht auf einer genauen Beschreibung aller beteiligten Komponenten unter Berücksichtigung des Grösseneffekts und der Variabilität der Materialparameter. Die Forschenden bewerten die gesamte Informationskette im Zusammenhang mit der Bemessung von Holzverbindungen neu. Dabei betrachten sie relevante Informationen wie Materialkennwerte und Berechnungsansätze auf der Ebene der eingesetzten Materialien (Holz- und Klebstoffe), der Anschlüsse und der Gestaltung durch Praktiker.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Zellulosefaserverstärkte Holzklebstoffe Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe: Wolfgang Gindl-Altmutter

    Beschreibung: Die Verklebung ist einer der wichtigsten Prozessschritte in der Holzindustrie. Die Leistungsfähigkeit nahezu aller Holzprodukte hängt direkt mit der Stabilität von Klebverbindungen zusammen. Um eine ständige technologische Weiterentwicklung in der Holzindustrie zu gewährleisten, ist es deshalb notwendig, neuartige Möglichkeiten zur Verbesserung der Holzverklebung zu untersuchen. Die Antragsteller des gegenständlichen Forschungsprojekts „Zellulosefaserverstärkte Holzklebstoffe“ ziehen aus eigenen vorbereitenden Versuchen den Schluss, dass die Verstärkung von Holzklebstoffen mit Zellulosefasern eine bis dato wenig untersuchte Möglichkeit darstellt, die Leistungsfähigkeit von Holzverklebungen deutlich zu verbessern. Es ist daher geplant, in einer breit angelegten Untersuchung den Effekt der Zellulosefaserverstärkung auf die Leistungsfähigkeit von Klebeverbindungen zu studieren. Zwei Klebstoffe, die standardmäßig und sehr verbreitet in der Holzindustrie zum Einsatz kommen sollen als repräsentative Systeme verwendet werden: Harnstoff-Formaldehyd als sehr spröder Klebstoff und andererseits duktiles PVAc (polyvinylacetat). Diese Klebstoffe sollen mit Zellulosefasern compoundiert werden. In Frage kommen dabei Zellstofffasern, die in unterschiedlichem Grad fibrilliert wurden, bis zu so genannten Nanofibrilen. Holzproben, die mit verstärktem und unverstärktem Klebstoff hergestellt wurden, sollen mechanisch charakterisiert werden, um geeignete Faser-Klebstoffkombinationen zu identifizieren. Darüber hinaus sollen auch Klebstofffolien, sowohl verstärkt als auch unverstärkt, hergestellt und charakterisiert werden, um die Ursache möglicher Verbesserungen der Verklebungsqualität zu untersuchen

    Laufzeit: 01.09.2010–31.08.2014

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Herstellung umweltfreundlicher Hochleistungsklebstoffe aus Abfallprodukten der Zellstoffindustrie Open or Close

    Bearbeiter: Uni Freiburg: Prof. Marie-Pierre Laborie

    Beschreibung: Im Rahmen des Projekts soll die Anwendung von Nanozellulose verbessert und erweitert werden. Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung einer Technologie, um hochleistungsfähige Aminoplasharze herzustellen. Diese sollen als Hochleistungsklebstoff und zur Oberflächenbeschichtung in der Holzwerkstoffindustrie bereitgestellt werden.

    Laufzeit: Feb. 2011 bis März 2013

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Bauen und Kleben Open or Close

    Bearbeiter: TU Dresden: Jonas Kögler, Dr.-Ing. Silke Tasche

    Beschreibung: Klebeverbindungen werden im Bauwesen auf verschiedene Art und Weise häufig verwendet. Die Diplomarbeit gibt eine Übersicht über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und stellt diese anhand von Beispielen dar. Die Übersicht gliedert sich in die Bereiche Glasbau, Stahlbau, Holzbau, Beton- und Stahlbetonbau und Mauerwerksbau. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse und der Beispielsammlung werden die Verbindungstechniken des Klebens erläutert, aber nicht gewertet.

    2004

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Schnellhärtende Klebstoffsysteme für den Einsatz im Holztafelbau Open or Close

    Bearbeiter: Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI: Dr. Andreas Ziellessen

    Ziel des Projekts ist es, eine neue Methode zu entwickeln und zu erproben, die es ermöglicht, einfach applizierbare einkomponentige Klebstoffsysteme in der Fertigung von Holztafelbauelementen zu verwenden. Dabei soll die Klebstoffdosierung in erster Linie nicht mittels herkömmlicher Applikationstechnik im flüssig (viskosen) Zustand erfolgen, sondern über ein bandförmiges Halbzeug. Das neuartige Halbzeug besteht aus einem elektrisch leitfähigem Trägermaterial zur elektrothermischen Schnellerwärmung, welches beidseitig mit dem strukturellen reaktiven Schmelzklebstoff vorbe­schichtet wird. Das Fügen erfolgt durch Einlegen des Bandes zwischen die Fügeteile, danach erfolgt eine schnelle lokale Einbringung von Wärme in die Klebefuge zur Aktivierung und Härtung, ohne dass ein großflächiges Heißverpressen notwendig wird.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Möglichkeiten der Verklebung verschiedener Holzarten und Untersuchungen zur Verwendbarkeit als Brettschichtholz Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion: Dipl.-Ing. Jörg Schaffrath, Yuan Jiang M.Sc; Holzforschung München: Prof. Dr.-Ing. Jan-Willem van de Kuilen

    Beschreibung: Anhaltende Klimaveränderungen wirken sich auch auf unsere Wälder aus, zukünftig muss daher mit einem anderen Rohholzangebot gerechnet werden. Durch die Nutzung von Holzarten, die aufgrund ihrer Festigkeit und Dauerhaftigkeit gegenüber der bisher nahezu ausschließlich verwendeten Fichte Vorteile bieten und deren Verfügbarkeit zunimmt, eröffnet sich der holzverarbeitenden Industrie neue Chancen. Eine zentrale Rolle bei der Nutzung dieser Holzarten spielt dabei die Verklebbarkeit.

    Forschungsziel: Für verschiedene Holzart- Klebstoffkombinationen soll die Verklebbarkeit von Nadel- und Laubhölzern, deren Bedeutung als potentielle Holzrohstoffe aufgrund ihrer Wachstumsbedingungen, Resistenz und Festigkeiten zunehmen wird, für die Verwendung in Brettschichtholz untersucht werden. Unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren sollen optimierte Verklebungsbedingungen ermittelt und holzarten- bzw. klebstoffspezifische Produktionsvorgaben erarbeitet werden. Detaillierte Informationen zu der Flächenverklebung von Holz in Abhängigkeit von Holzart und Klebstoff werden für das Produkt Brettschichtholz präsentiert. Diese können auch als Grundlage für eine sichere Herstellung weiterer, verbesserter Produkte (Furnierschicht-, Brettsperrholz, Hybridträger etc.) dienen. Durch den Einsatz geeigneter Holzarten wird die Dauerhaftigkeit erhöht und/oder die Festigkeit gesteigert. Schlanke Konstruktionen lassen sich so wirtschaftlich realisieren. In der Normungsarbeit können die Ergebnisse zur Entwicklung neuer Prüfvorschriften genutzt werden.

    Lösungsweg: Systematische Untersuchungen sollen an den Holzarten Buche, Douglasie, Esche, Fichte, Lärche und den Klebstoffgruppen MUF, EPI, PUR, PRF erfolgen. In aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten werden die Faktoren betrachtet, die die Güte einer Klebfuge maßgeblich beeinflussen und ihre Bedeutung für die Ausbildung der Klebfugenfestigkeit festgestellt. Die Grundlage bilden labortechnische Untersuchungen, die das Abbindeverhalten des Klebstoffs, die Benetzbarkeit der Holzoberflächen und für die Verklebung relevante chemische Beschaffenheit der Holzarten darstellen.

    Die anschließenden Versuchsreihen sollen die Zusammenhänge zwischen Herstellparametern und der Güte einer Klebfuge aufzeigen. Die Leistungsfähigkeit der Klebeverbindungen wird schließlich an einer Serie von Kleinträgern aus den gewählten Holzarten verifiziert.

    Laufzeit: 01.10.2011–30.09.2013

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Verbindungstechnik im Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: Dipl.-HTL-Ing. Klaus Peter Schober

    Beschreibung: Verbindungsmittel und Verbindungstechnik sind für Neubau als auch für die Sanierung von schadhaften oder hoch belasteten Holzbauten von immenser Bedeutung. Deshalb hat die HFA ihre Kompetenz durch prokis04/2 in diesem Bereich erweitert

    Der Forschungsschwerpunkt des Projektes lag auf Klebeverbindungen (Holz-Holz, Holz-Stahl) sowie mechanischen Verbindungsmitteln. Ein Einsatzgebiet liegt in der Sanierung von Massivholzelementen oder Brettschichtholz vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung neuer Verankerungen für Gebäude und einer Bemessungssoftware für die Gebäudeaussteifung im Holzhausbau.

    19. April 2009

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Entwicklung eines technologisch neuen Verbindungssystems Holz-Stahl und Kleber mit Füllstoff zur Realisierung von Holzbauwerken mit einer Verdopplung der Belastbarkeit zur Anwendung im Innenbereich Open or Close

    Bearbeiter: Labor für Holzbau am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain, FH Wiesbaden

    Laufzeit: 2007–2009

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Geklebte Verbindungen im Ingenieur-Holzbau als Alternative für mechanische Verbindungsmittel Open or Close

    Bearbeiter: Labor für Holzbau am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain, FH Wiesbaden

    Laufzeit: 2007

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Geklebte Verbundbauteile aus Holz und hochfestem Beton Open or Close

    Bearbeiter: Universität Kassel, Bauwerkserhaltung und Holzbau: Dipl.-Ing. Lars Eisenhut

    Beschreibung: Durch das Verkleben von Holz mit hochfesten bzw. ultrahochfesten Betonen ergibt sich die Möglichkeit völlig neue, schlanke Tragstrukturen zu entwickeln. Die Schubkräfte in der Verbundfuge werden durch die vollflächige Verklebung von Holz und Beton kontinuierlich übertragen und es kann ein "quasi starrer" Verbund erzielt werden. 

    Es sind Konstruktionen mit hoher Tragfähigkeit bei geringer Eigenlast möglich. Diese Eigenschaften stehen im Einklang mit den Anforderungen der Nachhaltigkeit, im Sinne eines sparsamen Materialverbrauchs. 
    Die Ergebnisse erster systematischer Untersuchungen zum Einfluss der Festigkeit und der Oberflächengestalt der Fügepartner Holz und Beton haben die prinzipielle Eignung einer Klebeverbindung für dieses Konstruktionsprinzip bestätigt. Die beobachteten Phänomene konnten bruchmechanisch erklärt werden. Mit zwei Bauteilversuchen wurde die baupraktische Umsetzbarkeit nachgewiesen. 
    Was den Einfluss von Langzeiteinflüssen anbelangt, so sind die Erkenntnisse sehr lückenhaft. Das betrifft sowohl Alterungseffekte beim Klebstoff als auch die in einer Holz-Beton-Verbindung zu erwartenden mechanischen Beanspruchungen durch unterschiedliches Schwind- und Quellverhalten sowie unterschiedliche Temperaturdehnungen der beteiligten Werkstoffe. Diesen Phänomenen kommt bei Baukonstruktionen, die in vielen Fällen den natürlichen jahreszeitlich und im Tagesverlauf wechselnden Temperatur- und Feuchtebedingungen ausgesetzt sind eine entscheidende Bedeutung zu.
    Im Rahmen eines aktuellen Forschungsvorhabens sollen realitätsnahe thermisch-hygrische Randbedingungen erarbeitet, Eigenspannungen (chemisch, thermisch, hygrisch) in der Klebefuge erfasst und mit Alterungseffekten überlagert werden.
    Grundlagen zur Bemessung, sowie zur Herstellungstechnologie wurden in Dr.-Ing. Martin Schäfers' “Entwicklung von hybriden Bauteilen aus Holz und hochfesten Betonen” erarbeitet (erschienen in: kassel university press).


    Koordination: Internationaler Verein für technische Holzfragen (iVTH), Braunschweig
    Förderung durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF)

    Laufzeit: 01.10.2011–30.09.2014

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Extraktion von Tanninen aus Rinden heimischer Nadelhölzer Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Dr. Frédéric Pichelin

    Beschreibung: In diesem Projekt entwickeln die Forschenden einen Extraktionsprozess zur Gewinnung von Tanninen aus den Rinden heimischer Nadelhölzer. Bislang fehlt für die Rinde eine geeignete Lösung für eine gewinnbringende stoffliche Nutzung. Die gewonnenen Tannine sollen in emissionsarmen Klebstoffsystemen zur Herstellung von Holzwerkstoffen wie Brettschichtholz, Spanplatten oder Furniersperrholz eingesetzt werden.

    Hintergrund
    Bei der Herstellung von Holzwerkstoffen sind Tannine eine mögliche Komponente der dafür notwendigen Klebstoffsysteme. Bislang werden kommerziell gehandelte Tannine aus Holz oder Rinde tropischer oder subtropischer Holzarten wie Quebracho (Schinopsis balansae) oder Mimosa (Acacia mearnsii) extrahiert. Die Extraktion des natürlichen Gerbstoffs Tannin erfolgt dabei üblicherweise in wässrigen alkalischen Lösungen. Nach Sprühtrocknung kommen die in den Extrakten enthaltenen Tannine in Pulverform weltweit in den Handel. Rinden europäischer Nadelhölzer werden bislang nicht zur kommerziellen Tanningewinnung eingesetzt, obwohl Versuche im Labor bereits gezeigt haben, dass z.B. Tannine der Fichtenrinde (Picea abies) zur Herstellung von Klebstoffsystemen geeignet sind.

    Ziel
    Vorrangiges Ziel des Projekts ist es, einen Extraktionsprozess zu entwickeln, der zur Gewinnung von Tanninen aus heimischen Nadelholzrinden geeignet ist und in bestehende Prozesse von Sägewerken und holzverarbeitenden Industrien integriert werden kann. Dabei gilt es zu wissen, welchen Einfluss einzelne Extraktionsparameter auf die chemische Struktur und Eigenschaften der extrahierten Tannine haben. Zusätzlich formulieren die Forschenden formaldehydfreie Klebstoffe auf Basis der gewonnenen Tannine und analysieren die physikalischen und mechanischen Eigenschaften der daraus hergestellten Holzwerkstoffe. Neben den chemisch-technischen Aspekten evaluieren die Forschenden die Wirtschaftlichkeit des entwickelten Extraktionsprozesses unter Berücksichtigung des Rohstoffaufkommens der Rinden in der Schweiz.

    Bedeutung
    Der angestrebte Extraktionsprozess und die weitere Verwendung der Tannine in Klebstoffsystemen zur Holzwerkstoffherstellung sollen die Wertschöpfung der Rinde massgeblich verbessern und eine echte Kaskadennutzung ermöglichen. Der Einsatz der Tannine in formaldehydfreien Klebstoffsystemen würde zudem ihre Vermarktung im Bereich der zunehmend nachgefragten, besonders emissionsarmen Holzwerkstoffe ermöglichen.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Bemessung geklebter Verbindungen im Holzbau (Ressource Holz Nationales Forschungsprogramm NFP 66) Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur: Dr. Steffen Franke; École polytechnique fédérale de Lausanne: Dr. Anastasios Vasilopoulos

    Beschreibung: Das Projekt befasst sich mit geklebten Anschlüssen im Holzbau. Ziel ist ein zuverlässiges Bemessungskonzept zu entwickeln, das alle relevanten Lastfälle in der Baupraxis abdeckt. Die Informationskette bei der Bemessung von Holzverbindungen muss hinterfragt und neu bewertet werden, um die Erkenntnisse schließlich in ein Design-Tool für die Holzbaupraxis zu überführen.


    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Untersuchungen zur Optimierung der Verklebung von Vollholz für den konstruktiven Holzbau Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich: Niemz, Peter

    Beschreibung: Holzverklebungen sind eine wichtige Grundlage für den konstruktiven Holzbau. Wichtige Aufgaben dabei sind: das Verständnis des Mechanismus der Kräfteübertragung in der Klebfuge, die Optimierung der Klebstoffe an jeweilige Anwendungsfälle (z. B. Holzarten. Temperatur und Feuchtbeanspruchung, Kriechen) und die Einbeziehung der Materialeigenschaften (Holz, Klebstoffe) bei variablen Umweltbedingungen. Es werden Ergebnisse der Arbeitsgruppe Holzphysik der ETH Zürich aus den letzten zehn Jahren vorgestellt, die zu mehreren Dissertationen führten. Vom Endziel einer komplexen Vorausberechnung der Eigenschaften des verklebten Elementes und langzeitiger Beanspruchung unter Gebrauchsbedingungen (z. B. Vorhersage Delamination) sind die Autoren trotz vieler Versuche auch heute noch ein großes Stück entfernt, jedoch deutlich nähergekommen.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Einfluss der chemischen Vorbehandlung auf die Verklebungsgüte von Holz Open or Close

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Mechanisches Verhalten von Verklebungen organischer Baustoffe in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig: Dr.-Ing. Jin

    Beschreibung:

    Bearbeiter: TU Braunschweig

    Ziel der Forschungsarbeit ist es, das physikalisch-chemische Verhalten der Grenzschichten im Verbund mit Holz bzw. Naturfasern – dies sind z.B. die Klebfugen - unter dem Einfluss verschiedener äußerer Einflüsse mit mikroskopischen Verfahren zu untersuchen und zu charakterisieren. Die Effekte der Umweltfaktoren auf das mechanische Verhalten und die Dauerhaftigkeit (Temperatur, Feuchte, aggressive Flüssigkeiten) werden mit klassischen Methoden untersucht. 

    Laufzeit: ab Okt 2015

    Projektinfo... (17.11.2015)

 

Zahlreiche Klebungsprojekte finden Sie außerdem auf der

Homepage der ETH Zürich - Holzphysik

Wir koordinieren

Logo proHolz Bayern

 

 

Logo komSilva

 

Partnernetzwerke

Logo Regionalinitiativen in Bayern

Wir sind Mitglied bei

Logo Cluster Offensive Bayern

 

Logo go-cluster

 

Logo Cluster Management Excellence

Logo Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan

logo VBF Vertreter Bayerischen Forstwirtschaft 2019