klein holzwerkstoffe
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Holzwerkstoffe

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 Holzwerkstoffe

 

  • GANUBU: Ganzheitliche Nutzung von Laubholz am Beispiel Buche Open or Close

    Bearbeiter: Uni Freiburg: Dr. Heiko Winter, Prof. Marie-Pierre Laborie

    Beschreibung: Das Projekt GANUBU betreibt die Entwicklung und Demonstration eines Nutzungskonzepts, welches eine ganzheitliche, effiziente und hochwertige Verwertung von Laubholz und Rinde ermöglicht. Am Modell Buche wird gezeigt, dass Holz und Rinde für die Herstellung von neuen, hochwertigen Holzverbundwerkstoffen eingesetzt werden kann und gleichzeitig Material für die energetische Nutzung entsteht. Im Sinne einer Kaskadennutzung wird dabei der Rohstoff Buche zunächst zu einem möglichst hohen Anteil stofflich genutzt. Stofflich nicht nutzbare Komponenten werden energetisch verwertet. Am Ende des Produktlebenszyklus und damit der Kaskade wird der Holzverbundwerkstoff noch zur Erzeugung von Bioenergie eingesetzt.

    Laufzeit: März 2013 bis Februar 2015

    Projektinfo Biomaterialien... (20.11.2015)

    Projektinfo GANUBU... (20.11.2015)

  • Verarbeitung und Verwendungsmöglichkeiten von Laubholz und Laubholzresten Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich Institut für Baustoffe, Bauphysik: Verena Krackler; Daniel Keunecke; Peter Niemz

    Beschreibung: Das dritte und aktuellste schweizerische Forstinventar (LFI) von 2004 bis 2006 bescheinigte für Laubholz eine Vorratssteigerung von 10,4 %. Der Nadelholzvorrat dagegen sank. Obwohl auch andere europäische Länder diese Tendenz aufweisen, wird in der Schweiz der Großteil (ca. 60 %) des geernteten Laubholzes sogleich energetisch verwertet, ohne es einer vorherigen Nutzung zuzuführen. Neben dem geringeren Stammholzanteil und der schwierigeren Verarbeitung stellt in der Schweiz besonders die nicht geschlossene Wertschöpfungskette vom Rundholz zum Endprodukt ein ausschlaggebendes Problem dar. Für nicht genutzte Sortimente war daher die energetische Verwertung bisher die komfortabelste und lohnendste Lösung.<br/>Neben der Verarbeitung zu Vollholzprodukten und Holzwerkstoffen kann Holz auch stofflich oder chemisch genutzt werden. Im Vollholzbereich besitzt Laubholz mitunter eine lange Tradition (z.B. Dachstühle, Treppen, Möbel, Fußböden oder Innenausbauten). Für einige Holzwerkstoffe wie Massivholzplatten und Sperrholz sind Laubhölzer ebenso üblich. Zahlreiche Forschungsprojekte und –berichte bestätigen jedoch auch in Nadelholzdomänen einen Laubholzeinsatz. Dazu gehören Spanplatten, OSB, MDF sowie Holzwerkstoffe für den tragenden Bereich wie Brettschichtholz, Duo- und Triobalken. Bestehende Normen hindern Hersteller allerdings im Moment noch an einer wirtschaftlichen Umsetzung. Ein erster Schritt in die richtige Richtung fand im Oktober 2009 in Deutschland statt, als Brettschichtholz aus Buche die bauaufsichtliche Zulassung für tragende Zwecke im Innenbereich erhielt. Um neue Absatzkanäle neben der energetischen Nutzung entwickeln zu können, ist der Aufbau einer weiterverarbeitenden Industrie in der Schweiz unumgänglich. Das garantiert die inländische Produktion von Halb- und Endfabrikaten und keine Umwege über das Ausland

    2010

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Dauerhaftes Laubrundholz für Holzbauwerke - Grundlagen für die Bemessung Open or Close

    Bearbeiter: Karlsruher Institut für Technologie, Holzbau und Baukonstruktionen: Hans Joachim Blaß; Matthias Frese

    Beschreibung: Eiche, Edelkastanie und Robinie können als Rundholz grundsätzlich für tragende Bauteile verwendet werden. Von Vorteil sind die hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit. Probleme bereitet die natürliche Stammform bei der Abschätzung der Tragfähigkeit und beim Entwurf von Verbindungen. Die Forschungsarbeit umfasst grundlegende Lösungsansätze zu diesen Problemstellungen. Sie betreffen das Modellieren der Drucktragfähigkeit von natürlich gewachsenem Rundholz und den Entwurf von Verbindungen.

    2013

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Einsatz von Buchenholz für Konstruktionszwecke Open or Close

    Bearbeiter: HS Rosenheim, Fakultät für Holztechnik und Bau: Prof. Dr. Matthias Zscheile

    Beschreibung: Koordiniert durch das HIZ und die HS Rosenheim werden moderne Holzbaukomponenten aus Buchenholz mit völlig neuartigen Anwendungseigenschaften entwickelt, gefertigt und zu dem innovativen Holzbausystem Südharz zusammengeführt. Die aus innovativen Werkstoffen zu fertigenden Wand-, Dach- und Deckenelemente bilden ein Modul-System, das aus folgenden Komponenten besteht:

    • großformatige Massivholzbauelemente (MHB) (Ante)
    • Buche basierte Dämmstoffe (Homatherm) und Schüttungen (Knauf)
    • Produkte wie z. B. Biophenolschaum als alternativer Dämmstoff aus TG 3-Polymeren
    • Materialien und Bauteile aus Biomasse
    • thermoholzmodifizierte Buche-Fassadenelemente (Timura) mit verbesserten funktionalen Eigenschaften hinsichtlich Brandschutz- und Glimmeigenschaften, Seismik (Erdbebensicherheit für den Mittelmeerraum und Süd-/ Mitteldeutschland), Schallschutz und Akustik, sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz sowie Ökologie und Baubiologie

    Die angestrebten Modulsysteme sollen als erste ihrer Art die bauphysikalischen und statischen Anforderungen inkl. baugeregelter Zulassungen für die einzelnen europäischen Märkte erfüllen. Damit wird die Grundlage für eine Steigerung der Holzbauquote im Bereich Nord-, Mittel- und Ostdeutschland geschaffen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Verklebung hochfester Laubhölzer für tragende Holzbauteile Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München, Michael Schmidt

    2009

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Verklebung von Eschenholz für tragende Holzbauteile Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München, Heidi Pfeiffenberger (Abschlussarbeit)

    2009

  • Neue Möglichkeiten der Laubholzverwendung für Holzbauprodukte durch Festigkeitssortierung Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Diebold, R.

    Laufzeit: 2012

  • Die Verwendung von Laubholz im Bauwesen – ein aktueller Überblick Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Schmidt, M.; Torno, S.; Knorz, M.

    (Bauen mit Holz, 12, 34–38)

    Laufzeit: 2012

  • Konstruktive Verwendung von Eichenholz Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe: Alfred Teischinger

    Beschreibung: Festigkeitsuntersuchungen an in Österreich gewachsener Eiche zum Zwecke der Erhebung von charakteristischen Festikgeitswerten mit dem Ziel, entsprechende Normwerte zu fixieren, die dem Eichenholz einen entsprechenden Stellenwert beim Einsatz im Bauwesen ermöglichen

    Laufzeit: 01.01.2001–31.12.2001

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Verleimung von Eichenholz Open or Close

    Bearbeiter: BOKU Wien, Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe: Alfred Teischinger

    Beschreibung: Ziel des Projektes ist es, eine befriedigende Verleimung von Eichenholz für tragende Zwecke bzw. in der Außenanwendung zu finden.

    Laufzeit: 11.09.2002–31.12.2003

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Baustoffe auf Basis von Laubholz – Strategien der FNR Nachwuchsgruppe an der Universität Göttingen Open or Close

    Bearbeiter: Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie (UGOE), Abteilung für Holzbiologie und Holzprodukte: Georg Behr, Dr. Susanne Bollmus, Dr. Antje Gellerich, Daniela Maschek, Philipp Schlotzhauer

    Beschreibung: Neuartige Waldbaukonzepte sehen zur Erhöhung der Artenvielfalt in größtmöglichem Umfang Mischwälder vor. In Niedersachsen wird zum Beispiel ein Laubbaumanteil von 65 % angestrebt. Dies steht im Widerspruch zu dem Holzverbrauch, der in Deutschland zu ca. 80 % von Nadelholz gedeckt wird. Vor diesem Hintergrund wird es zukünftig notwendig sein, Laubhölzer stärker als bisher wirtschaftlich zu nutzen. Ziel dieses Projektes ist es deshalb, laubholzbasierte Produkte zu entwickeln und diese dem Verbraucher in enger Kooperation mit Partnern aus der Forst- und Holzwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Dabei gilt es, die bereits vorhandenen, aber bisher nur unzureichend genutzten Potentiale vorhandener Laubholzvorräte effizient und wirtschaftlich zu nutzen. Folgende Themengebiete stehen dabei im Fokus des Projektes, die übergreifend miteinander verknüpft sind:
    1) Anwendung von Laubholz für tragende Zwecke
    Ziel dieses Teilprojektes ist es, Laubhölzer für die Herstellung von Brettschichtholz (BSH) einzusetzen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Entwicklung geeigneter Gütekriterien und Sortierverfahren für die Sortierung der verschiedenen Qualitäten der Laubhölzer für die Herstellung von BSH sowie der Untersuchung der Verklebung der Einzellamellen.
    2) Laubholz für die Außenanwendung
    Ziel ist eine Erhöhung der Dauerhaftigkeit von ausgewählten einheimischen Laubhölzern zum einen durch eine Behandlung des Holzes mit herkömmlichen biozidhaltigen Holzschutzmitteln und zum anderen durch biozidfreie Holzmodifizierungsprozesse. In diesem Teilprojekt werden daher die beiden Aspekte der Holzschutzmittelbehandlung und Holzmodifizierung gezielt untersucht, um das Marktpotenzial der Laubhölzer für die Außenanwendung zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Spezialanwendung „Bahnschwelle“.
    3) Verwendung von Laubholz für ausgewählte Holzwerkstoffprodukte
    Ein Marktsegment für die Verwendung von Laubholz zur Herstellung von Holzwerkstoffen bildet die Herstellung von Furnieren zum Einsatz in Lagenwerkstoffen. Schwerpunkt dieses Teilprojektes ist daher das bisher wenig untersuchte Thema der Herstellung von Furnierschichtholz aus Laubhölzern. 
    Durch die enge Zusammenarbeit mit der holzverarbeitenden Industrie soll es möglich sein, neue laubholzbasierte Endprodukte zu entwickeln und damit einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Rohstoffversorgung und wirtschaftlichen Situation der Forst- und Holzindustrie zu leisten.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Klebverbindungen in Tragwerkselementen aus Laubholz Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Institut für Baustoffe, Bauphysik: Prof. Dr. Peter Niemz

    Beschreibung: Eine Reihe neuer Entwicklungen für Anwendungen im Holzbau setzt auf die überlegenen mechanischen Eigenschaften von Laubholz. Zudem wird durch die Forstwirtschaft immer mehr Laubholz bereitgestellt. Beispiele sind Brettschichtholzträger aus Buche oder mit Buchenlamellen in den Decklagen. Da Buchenholz besonders stark quillt und eine hohe Steifigkeit hat (hoher Elastizitätsmodul), treten in Klebverbindungen bei Verwendung von Buche deutlich höhere Eigenspannungen auf im Vergleich zum Nadelholz, die den Nachweis der Klebfugengüte nach geltender Normung sehr erschweren. Dies liegt zum einen daran, dass die verfügbaren Klebstoffsysteme für Nadelhölzer entwickelt wurden und nicht auf die Eigenschaften von Laubhölzern abgestimmt sind. Zum anderen basiert die bestehende Normung auf Testverfahren für Nadelholz, das bislang im Holzbau dominiert.

    Projektziel: Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Schweizer Klebstoffherstellern einen an den Aufbau von Buchenholz angepassten Klebstoff zu entwickeln und zu prüfen. Mittels bruchmechanischer Ansätze und numerischer Nachweise bestimmen die Forschenden das Delaminationsverhalten der verklebten Brettschichtholzträger und entwickeln eine zuverlässige Nachweismethode. Ein Vorteil der bruchmechanischen Ansätze ist, dass diese – im Gegensatz zu derzeit verwendeten Spannungsnachweisen – auch den Einfluss der Elementgröße berücksichtigen. Wie sich die geklebten Laubholzelemente bei langzeitlichen jahreszeitlichen Klimaschwankungen verhalten, erfassen die Forschenden in numerischen Simulationen und vergleichen diese mit Experimenten an Brettschichtholz aus Buche bei alternierender Luftfeuchte.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Laubholz in Tragwerken – Der Keilzinkenstoss als Schlüsselelement Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Andreas Müller

    Laubholz bietet natürlich höhere Festigkeiten, die im steten Wettbewerb zu anderen Werkstoffen die Anwendung und den Absatz von Holz positiv steigern könnten. Der Einsatz von Laubholz ist bedingt durch die Wuchsformen und die physikalischen Eigenschaften nur eingeschränkt möglich. Die vermehrten Eigenspannungen oder grösseren Verwerfungen führen zu relativ kleinen Querschnitten/Längen. Hier gilt es mit intelligenten Methoden jeden Zentimeter von Laubholz effektiv zu nutzen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Flächentragwerk aus Laubholz Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Flavio Wanninger, Prof. Dr. Andrea Frangi

    Beschreibung: Es ist vorgesehen, Laubholz als tragendes Element in einer Decke einzusetzen. Ein vorgespannter Rahmen aus Brettschichtholz soll das Skelett bilden. Die Decke besteht aus einer 5-lagigen Brettsperrholzplatte, welche über Pfosten und schubsteife Auflagerbereiche mit auf Zug beanspruchten Buchenlamellen verklebt ist. Die Spannweite der Decke beträgt in beide Richtungen 6.5 m.
    Das Deckensystem wurde auf ihre Tragwirkung an der ETH Zürich untersucht. Bei der Decke wurde zu Beginn eine dynamische Belastung vorgenommen. Dieser Versuch wurde vor und nach der Montage der Buchenlamellen durchgeführt. So konnte gezeigt werden, dass durch das Anbringen der Lamellen eine große Zunahme der Steifigkeit resultiert.
    Weitere statische Versuche mit unterschiedlichen Lastkombinationen lieferten Aufschlüsse über das Tragverhalten der Decke. Es konnte ermittelt werden, dass die angestrebte zweidimensionale Lastabtragung gut funktioniert. Die Hauptrichtung mit den untenliegenden Buchenholzlamellen trägt etwa 60 % der Lasten ab, die Sekundärrichtung übernimmt 40 % der Lasten. Bei einer gleichmäßigen Belastung in den Viertelspunkten kann das Tragverhalten mit einem unterspannten Balken angenähert werden, was mit einer Handrechnung geprüft werden konnte. Die gemessenen Werte (Durchbiegung, Dehnung in der Zuglamelle) stimmen gut mit der Handrechnung überein. Bei einer einseitigen Belastung sowie bei einer Belastung mit einem Zylinder im Viertelspunkt war festzustellen, dass eine Vierendeel-Tragwirkung vorhanden ist.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Neuartige, zuverlässige Tragwerke aus Buchenholz Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Prof. Dr. Andrea Frangi

    Beschreibung: Ziel des Projekts ist es, neuartige, hochwertige und zuverlässige Tragwerke aus Buchenholz zu entwickeln und für die Praxis nutzbar zu machen. Im Vordergrund des Projektes steht Furnierschichtholz (LVL) aus Buche. Dafür bestimmen die Forschenden zunächst die Materialeigenschaften genau, entwickeln neuartige und hochwertige Verbindungen und erarbeiten Berechnungsgrundlagen für Verbindungen und Bauteile.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Brettschichtholzträger aus Buchenholz: Neue Einsatzmöglichkeiten für starkes Laubholz Open or Close

    (Starkholz: Chance und Herausforderung für Produktion, Bereitstellung und Vermarktung)

    Bearbeiter: Universität Freiburg, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen: Ohnesorge, D., Becker, G.

    Beschreibung: Der Anteil der Rotbuche (Fagus sylvatica L.) an der Waldfläche und am Holzvorrat in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht. Dabei nahm insbesondere der Starkholzvorrat zu. Der zunehmende Starkholzanteil wird aus ökologischer Sicht positiv bewertet. Allerdings stellt er auch ein Rohstoffangebot dar, welches es noch vor einer weiteren altersbedingten Wertminderung zu nutzen gilt. Vor allem gering geschätzte Holzqualitäten wie das rotkernige Holz sollten durch Produktinnovationen und die Erschließung neuer Märkte eine höhere Wertschöpfung erfahren. Die wissenschaftliche Forschung im Verarbeitungs- und Produktbereich konzentrierte sich beim Laubholz in den letzten Jahren insbesondere auf die verschiedensten Methoden und Technologien zur thermischen oder chemischen Holzmodifikation. Im Forschungsfeld Holztrocknung wurden Verfahren mit dem Ziel einer kontrollierten Farbsteuerung optimiert. Darüber hinaus wird seit einigen Jahren auch wieder die Thematik der Verwendung von Buche für tragende Elemente im Bauwesen verstärkt untersucht und diskutiert. Zur Verbesserung der Dimensionsstabilität ist gerade für Buchenholz die Verklebung erforderlich. Das entsprechende Produkt wird als Brettschichtholz (BSH oder auch BS-Holz) bezeichnet, wenn mindestens drei Lagen getrockneter Bretter bzw. Brettlamellen faserparallel miteinander verklebt sind. Weitere umgangssprachliche Bezeichnungen für Brettschichtholz sind Lamellenholz, Lamellenbalken, Leimholz oder auch Leimbinder. Infolge des homogenen, schichtweisen Aufbaus aus nach Festigkeit sortierten Brettern, erreicht es bis zu 80 % höhere Tragfähigkeiten als vollholzige Bauprodukte mit gleichem Querschnitt (ANONYMUS, 2004). Brettschichtholz aus Nadelholz ist ein seit langem eingeführtes und erprobtes Produkt im konstruktiven Holzbau. Aktuelle Zahlen zum Produktionsanteil von Laubholz bei der Brettschichtholzherstellung belegen allerdings die marginale Bedeutung von Laubholz in diesem Verwendungsbereich, obwohl schon in der Vergangenheit Bemühungen zur Einführung von Buchenbrettschichtholz erfolgten.

    2008

    Projektinfo... (Autor und Stichwort eingeben) (20.11.2015)

  • Biegefestigkeit von Brettschichtholz aus Buche Open or Close

    Bearbeiter: Karlsruher Institut für Technologie, Holzbau und Baukonstruktionen: Blaß, Hans Joachim; Frese, Matthias; Glos, Peter; Linsenmann, P.; Denzler, J.

    Beschreibung: Im Bereich des Bauwesens eröffnet Brettschichtholz aus Buche für tragende Zwecke wirtschaftlich interessante Anwendungen. Diese Forschungsarbeit beschreibt die Ermittlung von Vorschlägen für Rechenwerte der Festigkeit und Steifigkeit von Buchen-Brettschichtholz. Die Grundlage waren zahlreiche Festigkeitsprüfungen an 150 mm langen Brettabschnitten, die als Eingangsdaten für ein Rechenmodell dienten. Durch umfangreiche Biegeprüfungen von Brettschichtholzträgern aus Buche in Bauteilgröße konnte die Eignung des Rechenmodells zur Tragfähigkeitsvorhersage und damit auch zur Ableitung von Bemessungsvorschlägen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse des Rechenmodells und der Prüfungen belegen eine hohe Biegefestigkeit von Brettschichtholz aus Buche. Durch maschinelle und visuelle Sortierung können Festigkeiten erreicht werden, die um bis zu 30 % über den Werten liegen, die durch das bisher verwendete Nadelholz erreichbar sind.

    2005

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Furnierschichtholz Buche – Zulassungsversuche für die Erweiterung der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Open or Close

     

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: van de Kuilen, Knorz

    Laufzeit: 2011–2012/2013

  • Zulassungsprüfungen von Furnierschichtholz Buche Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Knorz, Fischer, van de Kuilen

    Laufzeit: 2010–2012

  • Entwicklung von Absatzmöglichkeiten für hochwertiges Buchenholz Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Wegener, Glos, Schmidt

    Laufzeit: 2006–2010

  • Brettschichtholz aus Buchenholz Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Glos, Wegener, van de Kuilen, Schmidt

    Laufzeit: 2006–2010

  • Materialkennwerte von Eschenholz für den Einsatz in Brettschichtholz Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Torno, van de Kuilen

    Laufzeit: 2011–2014

  • Untersuchungen zur Bereitstellung von Lamellen aus Buchen- und Eschenholz für die Produktion von Brettschichtholz Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München: Torno, van de Kuilen

    Laufzeit: 2011–2014

  • Aufnahme der einheimischen Holzarten Ahorn, Esche, Pappel in die europäische Norm EN 1912 „Bauholz – Festigkeitsklassen – Zuordnung von visuellen Sortierklassen und Holzarten“ Open or Close

    Bearbeiter: TUM Holzforschung München Glos, P. Torno, S.

    Holzforschung München Bericht-Nr. 06517 B (72 S.)

  • Eigenschaften von Thermoholz aus Buche und Esche Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Wegener, Windeisen, Fuchs, Strobel, Armes

    Laufzeit: 2005–2010

  • Festigkeitsprofile von einheimischen Laubhölzern Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Hunger, van de Kuilen

    Laufzeit: 2012–2014

  • Steigerung der Holzausbeute und Imprägnierungsqualität von Buchenfurnieren zur Herstellung von Furniersperrholz Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung München: Buddenberg, Richter

    Laufzeit: 2013–2015

  • Reliable timber and innovative wood products for structures - Beam-type structural elements made of LVL beech wood Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Peter Kobel; Prof. Dr. Andrea Frangi

    Beschreibung: The project aims at developing sustainable innovative and reliable timber structures using laminated veneer lumber (LVL) made of beech wood. Particular attention will be paid to the reliable characterisation of the mechanical and thermo-physical properties of beech LVL, the development of reliable, efficient and economic connections and the development of safe and economic design methods for elements and connections.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Reliable timber and innovative wood products for structures - Plate-type structural elements made of LVL beech wood Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Lorenzo Boccadoro; Prof. Dr. Andrea Frangi

    Beschreibung: The project aims at developingsustainable innovative and reliable timber structures using laminated veneer lumber (LVL) made of beech wood. This project focuses on the development of plate-type structural elements made of LVL beech wood.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Thermisch modifiziertes Rotbuchenholz Open or Close

    Bearbeiter: ihd Dresden: Dr. rer. silv. Wolfram Scheiding, Dipl.-Ing. (FH) Björn Weiß

    Beschreibung: Rotbuche (Fagus sylvatica L.) ist ein vielseitig eingesetztes Holz, üblicherweise für Anwendungen im Innenbereich. Durch die thermische Modifizierung wird, die Dauerhaftigkeit so erhöht, dass auch Anwendungen im Außenbereich (Gebrauchsklasse 3 nach EN 335) möglich sind. Das naturbelassene Holz der Buche ist der Dauerhaftigkeitsklasse 5 (nicht dauerhaft) zugeordnet. In Laborversuchen nach EN 350-1 wurden für TMT Buche Dauerhaftigkeitsklassen bis 2 (dauerhaft) und sogar 1 (dauerhaft) ermittelt. In Freilandversuchen u. a. des IHD scheint sich dies zu bestätigen.

    Naturbelassenes Buchenholz weist neben der geringen Dauerhaftigkeit vergleichsweise hohe Quell- und Schwindwerte auf. Durch die thermische Modifizierung werden diese deutlich, in etwa um 50 %, reduziert. Es ist zu beachten, dass die differenziellen Quell- und Schwindwerte kaum verändert sind; allerdings führt die deutliche Reduzierung der Gleichgewichtsfeuchten zu entsprechend niedrigeren Quell- und Schwindwerten.

    Weit bedeutsamer ist jedoch die maximale Quellung, die sich bei länger anhaltender Durchnässung einstellt, denn trotz verringerter Ausgleichsfeuchten kann TMT kapillar Wasser aufnehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Einbaufeuchte von TMT sehr niedrig ist und etwa 4–6 % beträgt.

    Für Buche, die bei 200 °C modifiziert wurde, wurde ein Quellmaß nach 14 d Wasserlagerung von 1,9 % (radial) bzw. 3,8 % (tangential) ermittelt; zum Vergleich: laut Holzatlas (Wagenführ 2007) beträgt der Schwindsatz von Buche 5,8 % (rad) bzw. 11,8 % (tan). Trotz der erheblichen Reduzierung auf ca. ein Drittel bedeuten 4 % Quellung (radial) bei 145 mm Dielenbreite immer noch fast 6 mm. Der GD Holz gibt in seinem Merkblatt für Terrassen einen Mindestabstand von 4 mm in voll gequollenem Zustand an. Als ein in der Praxis bewährtes Maß werden 8–10 mm Fugenbreite bei der Verlegung angegeben.

    Auch nach der thermischen Modifizierung weist Buche im Vergleich zu anderen Holzarten höhere Quell- und Schwindwerte auf und neigt somit eher zur Rissbildung. Risse haben ihre Ursachen in inneren Spannungen, die bereits im Holz bestehen (Wuchsspannungen) oder durch die Vortrocknung bzw. die Thermobehandlung erzeugt werden. Unter bestimmten Umständen werden diese Spannungen erst später, z. B. infolge von Temperatur- und Feuchtewechsel bei Bewitterung, frei und in Gestalt von Rissen sichtbar. Daher entstehen bei Buche TMT im Außenbereich, wie in einigen Fällen beobachtet, erst nach einiger Zeit Risse. Vortrocknung und Thermobehandlung sollten daher besonders sorgsam durchgeführt werden. Erfahrungen haben auch gezeigt, dass rotkerniges Buchenholz verstärkt zur Rissbildung neigt. Es wird daher empfohlen, möglichst kein rotkerniges Holz für TMT zu verwenden.

    Für thermisch modifizierte Hölzer gilt generell, dass sie – wie unbehandeltes naturbelassenes Holz auch – ohne weitere Schutzbehandlung nicht lichtecht sind. Auch das oberflächliche Auftreten von holzverfärbenden Pilzen ist möglich. Sollen diese Erscheinungen verhindert oder verzögert werden, ist ein geeigneter Oberflächenschutz möglichst mit pigmentierten Produkten aufzubringen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Marktpotenzial für verklebte Laubholzprodukte Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Kompetenzbereich Marktforschung und Baumonitoring: Thomas Näher
    Beschreibung: In Schweizer Wäldern nimmt der Anteil an Buchenholz kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund gilt es, geeignete Produkte zu entwickeln und voranzutreiben, in denen das Buchenholz seine positiven Eigenschaften ausspielen kann. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) beauftragte die Berner Fachhochschule BFH, eine Marktanalyse für Buchen-Brettschichtholz (Bu-BSH) mit Ausblicken auf Buchen-Brettsperrholz (Bu-BSP) in der Schweiz durchzuführen. 
    Projektinfo... (20.11.2015)

  • Waldbauliche, holzkundliche und finanzielle Aspekte der Laubholzastung Open or Close

    Bearbeiter:TU München, Holzforschung: Kölle, Martina; Richter, Klaus

    Beschreibung:

    Im Rahmen des Projektes „Laubholzastung“ soll die Rentabilität von Laubholzanbau und –pflege in deutschen Mischbeständen herausgearbeitet werden. Dafür soll eine neue Methode zur Wertholzproduktion mit Laubholz unter den in Deutschland herrschenden Standortbedingungen geprüft werden. Zu den erwünschten Ergebnissen gehören unter anderem das Erlangen von Kenntnissen über die Ausschöpfung von Wertholzpotentialen, geeignete Techniken, Verfärbungs- und Überwallungsprozesse und Astungsentscheidungen.

    Projektinfo... (20.11.2015)

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