klein fassaden
© Matthias Buehner - Fotolia.com

Fassaden

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 Fassaden

 

  • TES Energy Facade Open or Close

    Bearbeiter: TU München, Fakultät für Architektur, Institut für Entwerfen und Bautechnik, Fachgebiet Holzbau: Frank Lattke

    Beschreibung: TESEnergyFacade ist ein internationales Forschungsprojekt zur Entwicklung eines großformatig vorgefertigten Holzbausystems zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle von Bestandsbauten. Es dient zur Renovierung des Gebäudebestandes, der von 1950 bis 1980 gebaut wurde. Ziel des Projektes sind sowohl die Entwicklung von Prototyplösungen als auch die Schaffung der Grundlage für ein Bausystem, das in ganz Europa angewendet werden kann. Mit TES EnergyFacade wird Vorfertigung in der Renovierung eingesetzt. Damit können Baukosten genauer definiert werden, die Bauzeit vor Ort wird erheblich verkürzt und die Gebäudehülle kann durch die Verwendung unterschiedlichster Materialien aufgewertet werden.

    Methode: EnergyFacade ist ein systematischer Prozess zur Bestandserfassung, Renovierungsplanung, Realisierung und zum Unterhalt von Bestandsbauten. Mit TESEnergyFacade werden die Grundlagen für den Umgang mit dem digitalen Aufmaß während der einzelnen Projektphasen geschaffen und Gebäudedaten für den weiteren Betrieb ermittelt (BIM).

    TES EnergyFacade systematisiert und optimiert den digitalen Arbeitsablauf der Sanierung. Moderne Messtechniken (Photogrammetrie und Laserscan) liefern präzise ermittelte Daten der Gebäude für 3D-Modelle, die Planungsgrundlagen für die Vorfertigung, die Sanierung und auch den Unterhalt sind. Der Datenfluss vom Aufmaß über die Planung bis zur Fertigung wird optimal auf die Erfordernisse der digitalen Prozesskette abgestimmt.

    TESEnergyFacade ist ein vorgefertigtes Holzbausystem für Sanierungsmethoden, die einen energetisch hocheffizienten Standard erreichen. In diesem Projekt werden die Erfahrungen und das Wissen der regionalen Forschungspartner aus Wissenschaft und Industrie gebündelt, um einheitliche Konstruktionsstandards zu definieren und somit Marktpotenziale für Produzenten und Zulieferer zu generieren.

    Das Ergebnis bildet eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung von digitalen Aufmaßtechniken und einem reibungslosen Arbeitsablauf sowie kosteneffiziente, ökologische, energieeffiziente Methoden zur Optimierung der Gebäudehülle.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Neue Verbundwerkstoffe für den Fassadenbau Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau, Fassadenelemente, Innenausbau und Möbel: Urs Uehlinger

    Beschreibung: In der ersten Projektphase stand neben Versuchen zur Hydrophobierung von Holzwerkstoffen das Screening für geeignete Kernmaterialien für die geplante Verbundplatte im Vordergrund. Das Material sollte die geforderten bauphysikalischen Eigenschaften aufweisen und gleichzeitig mechanische Belastungen wie Eigen- und Windlasten ohne Stützlagen aufnehmen können. Stege und Einleimer waren für den möglichst einfachen Aufbau nicht vorgesehen. Beim Evaluationsverfahren setzte sich extrudierter PET-Schaum, der für das Projekt erstmals aus Recycling-Kunststoff hergestellt wird, durch. Im Labor der Berner Fachhochschule in Biel wurden darauf verschiedene Materialeigenschaften geprüft. In einer zweiten Projektphase widmeten sich die Forschenden der Planung der Produktionsanlage und der Definition des Klebstoffsystems. Gewählt wurde schliesslich ein 1K-PUR Schmelzklebersystem, das auf einer Kalanderpresse verarbeitet wird. Abschliessend wurde eine Wirtschaftlichkeitsrechnung durchgeführt.

    Das Projekt hatte zum Ziel eine neue Brüstungspaneele zu entwickeln, die im Bezug auf physikalische Eigenschaften, Produktion, Wirtschaftlichkeit und ökologische Aspekte optimierte Eigenschaften aufweist.Der Wirtschaftspartner Tavapan SA hat im Januar 2012 in Tavannes eine neue Anlage in Betrieb genommen, welche das neu entwickelte Produkt Tavapet produziert. Tavapet basiert auf Sandwichplatten mit einem PET-Schaum-Kern. Diese weisen sehr gute bauphysikalische Eigenschaften auf, verfügen über ein günstiges Gewicht (Kern 80g/m3), sind gut verarbeitbar und in vielen Anwendungsgebieten einsetzbar. Sie zeichnen sich vor allem durch folgende Eigenschaften aus:

    • Wasser- und feuchtebeständig
    • Beständig gegen gefrierendes Wasser
    • Beständig gegen Alkaliwasser (Betonwasser)
    • Gute thermische Eigenschaften (U max = 0.45 W/m2K bei 70mm Bautiefe)
    • Gute mechanische Eigenschaften (Druckfestigkeit, Standfestigkeit, Rückstellvermögen, Schraubbarkeit, Bearbeitbarkeit in Bezug auf Fräsen und Bohren)
    • Einsatz von Recyclingmaterial

    2012

  • Hinterlüftung von Holzfassaden Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau, Fassadenelemente, Innenausbau und Möbel: Andreas Müller

    Beschreibung: Verschiedene Freilandversuche aus Deutschland (1978-80) und Österreich (2005-07) haben bereits gezeigt, dass belüftete und teils sogar nicht hinterlüftete Holzfassaden schadensfrei einsetzbar sind. Auf Grund der gewonnen Erkenntnisse waren weitere Versuche nicht mehr erforderlich. Daher wurde der Schwerpunkt in dem Forschungsvorhaben der BFH auf die Simulation von unterschiedlich hinterlüfteten Holzfassaden gelegt. Nach der Validierung der Software (WUFI® - Wärme Und Feuchte Instationär des Fraunhofer Instituts für Bauphysik) und der Bestimmung von Luftwechselzahlen der Luftschicht hinter der Fassade konnte eine Parameterstudie durchgeführt werden. Dabei wurden die wichtigsten Einflussfaktoren – Beschichtung der Fassade, Feuchteeintrag hinter die Fassade durch Regen, Luftwechselrate, Standort, Himmelrichtung der Fassade und Bauweise – untersucht. Die Parameter wurden so gewählt worden, dass die Ergebnisse auf der sicheren Seite liegen und direkt in der Praxis umgesetzt werden können. Aus den Simulationsergebnissen wurde eine anwenderfreundliche Matrix erstellt.

    Ergebnisse: Versuche aus den 80er Jahren am Fraunhofer Institut für Bauphysik, Holzkirchen (D) konnten im Forschungsvorhaben nachsimuliert werden. Dies war zum einen erforderlich, um das hygrothermische Modell zu validieren und zum anderen zu ermitteln, welcher Luftwechsel sich bei hinterlüfteten, belüfteten oder nicht hinterlüfteten Fassaden einstellt. So zeigte sich, dass es bei Nut- und Kammschalungen auf Grund der Windeinwirkung auch zu einem Abtransport der Feuchte über die Fugen der Holzfassade ohne Schädigung kommt. Mit diesen Erkenntnissen wurden Luftwechselzahlen für unterschiedliche Hinterlüftungssituationen abgeleitet und auf heutige Konstruktionen übertragen. Dabei stellte sich heraus, dass sich bei Holzfassaden, deren oberer Lüftungsöffnung geschlossen ist, im Holz und Massivbau ein ausreichender Luftwechsel einstellt, so dass die Fassade und die dahinterliegende Konstruktion keinen Schaden nehmen. Bei kleinteiligen Holzfassaden, wie z.B. Nut- und Kammschalungen, konnte sogar nachgewiesen werden, dass teils sogar auf die untere Öffnung verzichtet werden kann.

  • Holzfassaden im Langzeittest Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: DI Claudia Koch

    Beschreibung: Ergebnisse einer achtjährigen Untersuchung zum Abwitterungsverhalten. Zwischen 2005 und 2013 wurde eine 250 m2 große Versuchsfassade im Wiener Arsenal Wind und Wetter ausgesetzt. Die kontinuierliche Begutachtung der Fassade während dieser acht Jahre lieferte wertvolle Erkenntnisse zum Langzeitverhalten unterschiedlicher Holzarten und Holzwerkstoffe sowie deren Beschichtungen.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Variantenstudie Holzfassaden Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: DI Dr. Gerhard Grüll, Mag. Dr. Gerald Aschacher

    Beschreibung: Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit im Umgang des Menschen mit Ressourcen bei der Errichtung und dem Erhalt von Gebäuden wird für die Gebäudehülle aus Holz untersucht, wie diese auf eine effiziente und umweltgerechte Art und Weise vor Alterung, Verwitterung und Verfall geschützt werden kann. Historische und heute übliche Methoden des Objektschutzes werden in ihrer Funktionstauglichkeit und ihren Umweltauswirkungen einander gegenübergestellt. Bisher noch nicht bekannte Stoffflüsse von Gebäudehüllen aus Holz – insbesondere während der Phase der Nutzung – werden erfasst und zu quantifiziert und die tatsächlichen Auswirkungen von Abwaschprodukten aus verschiedenen Varianten des Objektschutzes auf die Umwelt werden beurteilet.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Konstruktionsgrundlagen für mehrgeschossige Holzfassaden Open or Close

    Bearbeiter: ift Rosenheim: Ing. (FH), Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Erwin Friedl, Dipl.-Ing. (FH) Michael Freinberger, Dipl.-Ing. Peter Niedermaier

    Beschreibung: Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, aufbauend auf den vorhandenen Erfahrungen im Fassadenbau sowie den Erkenntnissen zu Pfosten-Riegel-Konstruktionen aus Holz und der Möglichkeit des Einsatzes geklebter Glaselemente (Structural Glazing) auf Holztragwerken, Konstruktionsgrundlagen für die Erstellung von mehrgeschossigen Holzfassaden zu erarbeiten. Architekten und Ingenieure sowie die am Projekt beteiligten Firmen fordern für bestimmte Bereiche Lösungen, für welche derzeit noch keine ausreichenden Kenntnisse vorliegen. Zu diesen Bereichen gehören:

    Profilgestaltung: Die Gestaltung der Profile und die Verbindung der Pfosten-Riegel-Knotenpunkte zur Erfüllung aller statischen und bauphysikalischen Anforderungen.

    Structural-Glazing-Elemente: Eine geschlossene Glasfläche bietet den großen Vorteil der Verlagerung von Holzbestandteilen der Konstruktion auf eine Ebene, die nicht direkt bewittert ist. Dadurch verringert sich der notwendige Oberflächenschutz des Holzes und vermeidet Formänderungen in der Konstruktion durch extreme Feuchteschwankungen.

    Wärmeschutz in Fassaden: Fassaden müssen die Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen. In diesem Zusammenhang definieren sich die Aufgaben an dem sommerlichen Wärmeschutz aus dem Zusammenspiel von Verglasung, Lüftung und Sonnenschutz bei einem optimalen Raumklima mit minimiertem Energiebedarf.

    Erkenntnisse zur Schallängsleitung: Bei Pfosten-Riegel-Konstruktionen laufen die Pfosten in der Fassade meist über mehrere Geschosse durch, obwohl für das statische System Einfeldträger bzw. Gerberträger angenommen werden. Sind für die Pfosten Einfeldträger vorgesehen, so wird in der Regel für die gelenkige Lagerung im Bereich der Trenndecke keine direkte Trennung des Pfostens vorgenommen. Die Holzpfosten werden oftmals über Stirnholzdübel verbunden, so dass zumindest schalltechnisch keine konstruktive Unterbrechung der Längsleitung vorgesehen ist.

    Brandschutz: Den Anforderungen an den Brandschutz ist im Rahmen der Gesamtkonstruktion Rechnung zu tragen. Hierzu zählen Feuerüberschlag, Gebäudeabstand, Feuerwiderstand, etc.

    Bisher wurden bestimmte Fassadenkonstruktionen nur unter Einsatz von Aluminium-und Stahlkonstruktionen ausgeführt. Durch die gewonnenen Erkenntnisse der letzten Jahre zum  mehrgeschossigen Holzbau und dem Einsatz von geklebten Glaselementen auf Holztragwerken besteht die Möglichkeit, nun auch konstruktive Lösungen für Fassaden zu entwickeln, die den Werkstoff Holz als tragenden Baustoff verwenden.

    In Anlehnung an die im Antrag formulierten Arbeitspakete und in Abstimmung mit erfahrenen Fassadenbauern wurde in den Bereichen, für welche Entwicklungsbedarf besteht, folgende Punkte mit Priorität behandelt:

    • Die Zusammenstellung aller bestehenden Erkenntnisse zum Fassadenbau wurde bereits im 1. Zwischenbericht anhand des Pflichtenheftes aufgezeigt.
    • Die Entwicklung bzw. Prüfung von Pfosten-Riegel-Verbindungen. Aufgrund der bisher gewonnenen Erkenntnisse konnte eine Prüfrichtlinie zur „Beurteilung des mechanischen und hygrothermischen Verhaltens von Pfosten-Riegel-Verbindungen" abgeleitet werden.
    • Für den Einsatz von Structural Glazing Elementen wurden Versuche zur Holz-Glas-Klebung durchgeführt
    • Für die Einschätzung der bauphysikalischen Anforderungen an die Fassade wurden Diffusionsmessungen an Holzquerschnitten durchgeführt.
    • Zur Untersuchung der Schallschutzanforderungen wurden Messungen zur Schallängsleitung vorgenommen.
    • Die Anforderungen des Brandschutzes sind im Rahmen einer Recherche in der Musterbauordnung (MBO) [41] sowie durch einen Brandversuch erörtert worden.

    Laufzeit: Dezember 1999

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Leistungsfähige Holzfassaden Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: Dipl.-HTL-Ing. Klaus Peter Schober, Dipl.-HTL-Ing. Irmgard Matzinger

    Beschreibung: Neben Vollholz und Dreischichtplatten (Fichte, Lärche) werden zunehmend neue Werkstoffe im Fassadenbau eingesetzt. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden die neuen Materialien mit den bewährten Systemen in einem Freilandbewitterungstest verglichen. Die Ergebnisse wurden für Praktiker in 2 Publikationen (Brandweiterleitung und Bauphysik an Holzfassaden) von proHolz veröffentlicht. Alle Ergebnisse liegen in umfangreichen Forschungsberichten vor und werden Ende 2008 in einer überarbeiteten und erweiterten Fassadenbroschüre veröffentlicht. Projektleitung: Holzforschung Austria und Fachverband der Holzindustrie Österreichs.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Freilandversuche (Monitoring) zu Dauerhaftigkeit von Fassadenbekleidungen aus Holz und Holzwerkstoffen Open or Close

    Bearbeiter: Hochschule Biberach, Prof. Dipl.-Ing. Kurt Schwaner

    Beschreibung: Außenwandbekleidungen haben mit dem Schutz der tragenden Konstruktion und der architektonischen Gestaltung des Bauwerks zwei entscheidende Funktionen zu erfüllen. Während Außenwandbekleidungen mit Vollholz die Fassade eher kleinteilig gliedern und im Bild stark vom Charakter des Werkstoffes Holz geprägt sind, besitzen Fassaden mit Holzwerkstoffplatten eine teils verwandte, teils sehr eigenständige Ästhetik.

    Ziele des Projektes:

    • Messung des Feuchteverhaltens über den Beobachtungszeitraum
    • Kontrolle der Abwitterung der Oberflächenbehandlungen
    • Vergleich der Dauerhaftigkeiten
    • Abgleich mit Referenzprodukten
    • Auswertung der Ergebnisse
    • Zusammenstellung von Entscheidungskriterien

    Projektlaufzeit: 2005–2010

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Innovative Hybridfassade als intelligente Gebäudehülle Open or Close

    Bearbeiter: Labor für Holzbau am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain, FH Wiesbaden

    Laufzeit: 2009–2010

    Liste der Projekte... (17.11.2015)

  • Solare Technologien – Ausbildung multifunktionaler Fassadenelemente für Holzbauweisen – Gestaltung und Konstruktion Open or Close

    Bearbeiter: HNE Eberswalde, Fachbereich Holztechnik: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz, Prof. Dr.-Ing. Volker Thole

    Beschreibung: Die Gewinnung von Energie aus Sonnenkraft sowie die Verwendung von nachwachsenden und insbesondere holzbasierten Konstruktions- und Dämmstoffen, gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist auch aus ökonomischen und ökologischen Überlegungen heraus sinnvoll. Gebäudehüllen als Kraftwerksfläche zu nutzen, sorgt für energiewirtschaftliche Vorteile und verbessert die Energiebilanz des Bauwerks. Ziel ist es multifunktionale Gebäudehüllen zu herzustellen. Mit dem hier geplanten Forschungsvorhaben wird somit ein nachhaltiger Verbund von solaren Techniken und Holzbauweisen hergestellt. Die fokussierte solare Technologie, die im Rahmen dieses Entwicklungsvorhabens erarbeitet werden soll, ist die gebäudeintegrierte Photovoltaik im Fassadenbereich (GIPF), die ausschließlich auf Konstruktionen aus Holz basiert. Bisherige Entwicklungen basieren auf Metallunterkonstruktionen ohne Berücksichtigung der Belange des Holzbaus. Die angestrebten Solar-Holz-Verbundkonstruktionen wirken darüber hinaus als CO2-Speicher und sind nach deren Nutzung problemlos stofflich ggf. auch energetisch verwertbar. Es erschließt sich innerhalb der bekannten Rahmenbedingungen gesamtkonzeptionell ein großes Potential. 

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Entwicklung eines modular aufgebauten Fassadensystems auf Basis nachwachsender Rohstoffe Open or Close

    Bearbeiter: HNE Eberswalde Fachbereich Holztechnik: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schwarz

    Beschreibung:

    • Bau und Untersuchung von Versuchs-Fassaden
    • Messtechnische Überwachung um Vorgänge in Fassaden zu erfassen
    • Dämmstoffbe- und -verarbeitung
    • Entwicklung einer universellen und verbesserten Unterkonstruktion
    • optimale Vorfertigung – Entwicklung von Modulen – genormten Eck-, Fenster- und Türanbindungen
    • Monitoring und Planung
    • Materialprüfung
    • ökonomische und ökologische Betrachtungen

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Projekt WoodExter Open or Close

    Bearbeiter: Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie (UGOE), Abteilung für Holzbiologie und Holzprodukte: Prof. Dr. Holger Militz, Dr. Susanne Bollmus

    Beschreibung: Das Ziel des Projektes WoodExter war die Bereitstellung von technischen Hilfsmitteln für Bauingenieure und Architekten zur Beurteilung der Lebensdauer von Holz und Holzprodukten im Außenbereich. Die vollständige Entwicklung solcher Hilfsmittel war im Rahmen dieses Projektes nicht geplant, vielmehr sollten erste Schritte unternommen werden, wobei der Schwerpunkt in der Entwicklung von mathematischen Modellen zur Prognose der Lebensdauer der Produkte „Fassadenelemente und Fußböden im Außenbereich“ lag. Hierzu wurden über den Projektzeitraum systematisch relevante Daten erhoben.
    Durch statistische Analysen sollten Ergebnisse aus Labor- und Feldtests mit Produkten in der Anwendung verglichen werden. Auf Grundlage dieser Analysen sollten die mathematischen Modelle anschließend validiert und kalibriert werden.
    Im Gegensatz zu anderen Materialien, wie zum Beispiel Metall oder Beton, bei denen bereits aussagekräftige Modelle existieren, wurden diese für die Holzverwendung noch nicht entwickelt. Die Komplexität von Holz erfordert ebenso variable Modelle. Die fortschreitende Entwicklung der Informationstechnologie ermöglicht erstmalig die Entwicklung von Modellen mit multiplen Parametern.
    Die Erhebung von relevanten Daten ist die Grundlage für mathematische Modelle zur Prognose der Lebensdauer. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollten Daten für unbehandeltes, modifiziertes sowie beschichtetes Holz generiert werden. Die Abteilung Holzbiologie und Holzprodukte der Georg-August-Universität Göttingen ist einführendes Forschungsinstitut in den Bereichen der chemischen Holzmodifizerung und der Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten und hat die Expertise auf diesen Gebieten mit in das Forschungsvorhaben eingebracht.

    Laufzeit: 01.11.2007–28.02.11

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Leichte Vorhangfassaden aus Holz Konstruktionsgrundlagen für eine definierte Feuchteabfuhr Open or Close

    Bearbeiter: HS Rosenheim Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften: Prof. Dr. Franz Feldmeier, Dipl.-Ing. (FH) Timo Skora, Dipl.-Ing. Florian Nöske, Dipl.-Ing. Ludger Wallersheim

    Ausgangssituation/Problemstellung: Fassaden als transparente Außenwände müssen neben Gestaltung und Ausführung auch statische und bauphysikalische Anforderungen auf nur wenigen Zentimetern Bautiefe erfüllen. Wirtschaftlichkeit und Energieeinsparung erfordern ständige Weiterentwicklung, ohne dabei Funktion und Lebensdauer der Produkte zu gefährden. Fragen hinsichtlich des Verhaltens bei Feuchtebeanspruchung sind insbesondere bei Fassaden mit tragender Holzgrundkonstruktion zu beantworten.

    Zielsetzung: Fassadenkonstruktionen sind hohen thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die äußere Dichtebene kann bei Schlagregenbelastung einen Wassereintritt in den Glasfalz in der Regel nicht vollständig verhindern. Ziel ist daher, die eindringende Menge so gering wie möglich zu halten, die unvermeidliche Restmenge gezielt nach außen abzuführen und eine rasche Abtrocknung zu ermöglichen. Hierzu sollen Ursachen erkannt und Empfehlungen zur Glasfalzausbildung und erforderlichen Druckausgleichsöffnungen erarbeitet werden. Der Schwerpunkt der vorliegenden Untersuchung liegt auf dem Feuchteverhalten des Glasfalzraumes und auf dem Einfluss der Diffusion auf die Holzfeuchte.

    Um den Einfluss unterschiedlicher Pfosten-Riegel-Konstruktionen und Ausführungsdetails auf das Feuchteverhalten zu untersuchen, wurden an der Hochschule Rosenheim Versuche an Testelementen unterschiedlicher Konstruktionen durchgeführt.

    • System A: (Standardsystem) diffusionsdicht, Al-Grundprofil mit Schraubkanal, Falzraumdämmung, Systemdichtungen
    • System B: diffusionsdicht: Flächige Glasdichtung raumseitig, offener Falzraum, Holzverschraubung
    • System C: diffusionsoffen getrennte Glasdichtung raumseitig, offener Falzraum, Holzverschraubung

    Zur Absicherung der Ergebnisse wurde außerdem ein größerer Fassadenausschnitt an der Versuchshalle des ift Rosenheim installiert.

    Ergebnisse: Mit Hilfe der Testelemente wurde die Auswirkung verschiedener Konstruktionsdetails überprüft. Der Riegelglasfalz wurde künstlich befeuchtet und die Entwicklung von Temperatur und Luftfeuchte im Falzraum bei natürlichem Außenklima kontinuierlich erfasst. Die wesentlichen Ergebnisse sind:

    • Sonneneinstrahlung führt durch Erwärmung sehr schnell zu einem Anstieg des Dampfdrucks.
    • In den Pfosten führt die thermisch induzierte Strömung den Wasserdampf effektiv ab. In den horizontalen Riegeln fehlt dieser Antrieb; Wasserdampf wird wenig effizient abgeführt.
    • Einbauten zur Verbesserung der Wärmedämmung oder zur kontrollierten Wasserführung erhöhen den Dampfdruck im Riegel.
    • Der höchste Dampfdruck entsteht in Riegelmitte. Druckausgleichsöffnungen verringern den Dampfdruck insgesamt und deutlich in einem Bereich von ca. 20 cm um die Öffnung.
    • Die Austrockenzeit hängt von der solaren Einstrahlung ab und liegt im Bereich von Tagen.
    • Die Austrockenzeit wird durch freie Falzräume begünstigt.

    Mit Hilfe der Testfassaden wurde das Verhalten der drei Fassadensysteme unter natürlicher Bewitterung praxisnah analog zu den Musterelementen untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse sind:

    • Die an den Testelementen erhaltenen Ergebnisse wurden im Grundsatz bestätigt.
    • Der mittlere Dampfdruck im Glasfalz ist in den Sommermonaten im Vergleich zum den Wintermonaten doppelt so groß.
    • Der maximale Dampfdruck (Jan. bis Nov 2007) ist bei den Systemen B und C ähnlich, bei System A doppelt so groß.
    • Die Gesamtfeuchtebelastung (Jan. bis Nov 2007) ist bei den Systemen B und C ähnlich, bei System A um ca. 15 % höher.
    • Thermisch optimierte Rahmenkonstruktionen verzögern die Austrocknung von eingedrungenem Schlagregen und führen kurzzeitig zu einem deutlich höheren Dampfdruck in den Riegeln. Die Gesamtfeuchtebelastung ist im Vergleich zu einfachen Systemen um ca. 15 % größer. Eine mögliche Gegenmaßnahme sind zusätzliche Öffnungen zum Druckausgleich in den Riegeln.
    • Die an der Testfassade ermittelte Holzfeuchte der Tragkonstruktion ist durchweg unkritisch. Das teilweise aufgrund theoretischer Überlegungen abgeleitete Risiko der Durchfeuchtung bei diffusionsdichten Systemen konnte nicht bestätigt werden.

    Projekt: Holzbau der Zukunft (Teilprojekt 05)

    Projektlaufzeit: Oktober 2005 bis März 2008

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Multifunktionales Fassadensystem Open or Close

    Bearbeiter: Universität Stuttgart

    Beschreibung: In der Energieforschung ist eine Neuentwicklung in Form eines multifunktionalen Fassadensystems von der Universität Stuttgart zu finden. Dabei setzten die Wissenschaftler auf Hochleistungsvakuumröhren die mit perforierten Parabolspiegeln ausgestattet sind und in eine Elementfassade integriert werden. Der Spiegel bündelt die direkte Einstrahlung der Sonne und einen Teil des diffusen Lichts auf die Vakuumröhren, reduziert so den Wärmeeintrag der Glasfassade und damit den Kühlbedarf des Gebäudes um 70-90%. Durch Variation der Lochdichte und –größe optimieren die Forscher das Zusammenspiel von Kollektorertrag, Sonnenschutz und Raumausleuchtung. Von innen erscheint das Sonnenlicht somit gedämpft, wird gleichmäßig verteilt und ist blendfrei. Die Kollektorfassade liefert ganzjährig Energie für die Gebäudeklimatisierung und Warmwasserbereitung. Das System ist in allen Größen, sowie mit und ohne schützende Frontscheibe erhältlich. Die Konstruktion ohne Frontscheibe ist weniger aufwendig und hat sich aus architektonischen und energetischen Gesichtspunkten durchgesetzt. Die aufwendige Konstruktion mit Deckscheibe bietet Vorteile in puncto Sicherheit und Verschmutzung. Die Kollektorfassade hat ein hohes sturmsicheres Sonnenschutzpotential und erspart dadurch die Kosten für anderweitigen Sonnenschutz. Es können standortbedingt in der Fassadenebene bis zu 70% der Erträge von Solaranlagen mit Dachmontage erreicht werden, sie verteilen sich zudem gleichmäßiger über das Jahr. Die typische energetische Amortisationszeit beträgt zehn Monate. Ideale Anwendungsgebiete sind Bürogebäude mit großen Glasflächen, ohne Dachvorsprünge, Vordächer oder objektnahe Bepflanzung die zu Verschattungen führen können. Die Perforation der CPC- Spiegelbleche gewährleistet einen angenehmen Sonnenschutz und ermöglicht auch den Blick nach draußen. Im Raum bleibt es angenehm kühl.

    BINE Informationsdienst 07/2013 S. 1–4.

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Entwicklung emissionsarmer, hochfeuchtebeständiger Spanformteile Open or Close

    Bearbeiter: IHD: Dr. rer. nat. D. Krug, Dipl.-Ing. A. Weber

    Beschreibung: Spanformteile gehören zu den Holzspanwerkstoffen. Sie finden als Innenverkleidungen von Fahrzeugen, Fensterbänke, Fassaden-, Wand- und Deckenelemente oder Tischplatten Anwendung. Die beleimten Späne werden unter Einwirkung von Druck und Wärme in einem Urformprozess zu zwei- und dreidimensionalen Erzeugnissen verformt. Dabei ist die Klebstoffwahl, wie auch bei Spanplatten gemäß EN 312, abhängig vom Verwendungszweck. Spanholzformteile können je nach Anwendungsgebiet mit Kunststofffolien oder Furnieren beschichtet werden. Bei der Herstellung von Spanformteilen herrschen gegenüber Spanplatten andere Verhältnisse beim Aushärtungsprozess durch die Dimensionierung, die Art des Spanvlieses und durch das Heißpressen in Presswerkzeugen. Gegenwärtig werden vorrangig MUF- oder MUPF-Harze mit hohen Melaminanteilen zur Produktion von Spanformteilen für den Außeneinsatz eingesetzt. Die Klebstoffanteile liegen mit bis zu 30 % verhältnismäßig hoch, um die angestrebte Witterungsbeständigkeit auch tatsächlich zu erreichen. Die Verwendung dieser MUF-Harzsysteme mit Anteilen über 20 % bewirkt aber auch, dass solche Bauteile erhöhte Formaldehydemissionen aufweisen. Die Hersteller von Spanformteilen hatten bisher auf Grund der i.d.R. nachfolgenden Beschichtung keine Probleme, das E1-Level einzuhalten, zumal für die Außenanwendung die Formaldehydemission keine wesentliche Rolle spielte. Jedoch könnten zukünftig auch für das Einsatzgebiet „Spanformteile“ die verschärften Anforderungen an die Formaldehydabgabe gelten, wie sie IKEA mit seiner Spezifikation IOS-MAT-0003 an Möbelteile oder die EPF demnächst mit „einer Emissionsklasse unterhalb E1“ (0,065 ppm) stellen. Daher sollten sich perspektivisch Spanformteilproduzenten auf diese Anforderungen einstellen.

    2011

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Entwicklung mehrlagiger Fassadenplatten aus vergüteten Hölzern für den Außeneinsatz Open or Close

    Bearbeiter: IHD: Dr. rer. nat. D. Krug, Dipl.-Ing. A. Weber

    Beschreibung: Obwohl glatte und wenig unterbrochene Fassaden im Architekturbereich zunehmend gewünscht werden, haben Massivholzplatten für diesen Anwendungszweck bisher nur wenig Bedeutung erlangt. Ein Hauptgrund dafür ist darin zu suchen, dass die Massivholz-Fassadenplatten nur begrenzt in der Lage sind, den Vorstellungen der Nutzer hinsichtlich Dauerhaftigkeit und langen Pflegeintervallen gerecht zu werden. Aufgrund gehäufter Reklamationen verzichten die Hersteller und Planer daher zunehmend darauf, Massivholzplatten für diesen Zweck anzubieten. Grundgedanke des Projektes war es, thermisch modifiziertes Holz aus am Markt etablierten Prozessen zu Massivholzplatten zu verarbeiten. An Fassadenbauelementen können Temperaturschwankungen von –30°C bis +80°C und Feuchteunterschiede von 8% bis 18% Holzfeuchte auftreten. In jedem Falle sind derartige Elemente der Witterung direkt ausgesetzt und bedürfen einer beanspruchungsgerechten Konstruktion und Oberflächenbehandlung. Die Forschungsarbeit sollte klären, ob thermisch vergütete Holzsortimente (Vollholz in Form von Schnittholz bzw. Lamellen) bei der Herstellung von Massivholzplatten eine Verbesserung der hygrischen Eigenschaften sowie der Dimensionsstabilität und Dauerhaftigkeit gegenüber Pilzen und Insekten ermöglichen. Entscheidende Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass sich die Verleimungsqualitäten nicht verschlechtern. Durch die Herstellung von mehrlagigen Massivholzplatten mit vergüteten Holzsortimenten in den Decklagen (wahlweise symmetrisch oder asymmetrisch) sollten die einsatzhemmenden, holzanatomisch begründeten Nachteile herkömmlicher Massivholzplatten ausgeglichen bzw. minimiert werden.

    2008

    Projektinfo... (17.11.2015)

  • Surface functionalization Open or Close

    Bearbeiter: FH Salzburg, Holz und biogene Technologien: Dr. Thomas Schnabel

    Laufzeit: September 2009 - September 2010

    Beschreibung: Die Verwendung von Holz hat eine lange Tradition und wird wegen seiner positiven Eigenschaften geschätzt und für viele Anwendungen dadurch attraktiv. Im Außenbereich ohne Erdkontakt unterliegt es einem Abbauprozess, der das Material an der Oberfläche verändert. Häufig werden Beschichtungssysteme eingesetzt, um das Holz zu schützen. Neben der ökologischen Betrachtung spielt auch der mögliche Wartungs- und Sanierungsaufwand der Beschichtungen eine wesentliche Rolle bei der Verwendung von Beschichtungssystemen.

    Projektinfo... (17.11.2015)

 

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