klein Bauwesen Normung

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Bauwesen Normung

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 Bauwesen Normung

 

  • Planungs- und Konstruktionsrichtlinie für mehrgeschossige Holzhäuser Open or Close

    Bearbeiter: Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau (VHT) in Darmstadt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Erhebung zu Bestimmung der Schadenshäufigkeit/Schadensverteilung von Holzkonstruktionen und deren Ursachen Open or Close

    Bearbeiter: Versuchsanstalt für Holz- und Trockenbau (VHT) in Darmstadt

    Projektinfo.. (15.11.2015)

  • Traglastverfahren für Holztafeln Open or Close

    Bearbeiter: HAWK, Labor für Holztechnik: Christian Anders (Diplomarbeit)

    Beschreibung: Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Verteilung der Beanspruchungen des Verbundes von Holztafeln unter Berücksichtigung des plastischen Verhaltens der Verbindungsmittel auf Grundlage der DIN 1052:2004-08 untersucht. Dazu wurden mit Hilfe der Finite Element Methode und des Programmsystems ANSYS nichtlineare FE-Modelle erstellt, mit denen das plastische Verhalten des Verbundes zwischen stabförmiger Rippe und plattenartiger Beplankung simuliert werden kann.

    abgeschlossen

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Tragfähigkeit und Steifigkeit eines Raumfachwerkes mit Systemverbinder Open or Close

    Traglastverfahren für Holztafeln

    Bearbeiter: HAWK, Labor für Holztechnik: Tobias Tebbel (Diplomarbeit)

    Beschreibung: Das Ziel dieser Diplomarbeit war die Bestimmung des Tragverhaltens und der Tragfähigkeit eines Systemverbinders. Die Aufgabe wurde allgemein zu dem Verbinder und speziell zu den auszuführenden Projekten bearbeitet. Dabei war das Hauptaugenmerk auf die Durchführung der in Auftrag gegebenen Prüfungen gerichtet, um die Festigkeits- und Steifigkeitswerte zu ermitteln, und somit die Realisierung der Bauvorhaben voran zu treiben. Alle Prüfungen wurden auf die speziellen Anforderungen des Tragwerkes ausgelegt und die Ergebnisse in Form von Prüfberichten an die Verantwortlichen weitergeleitet.

    abgeschlossen

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Räumliches Tragverhalten von Biegeträgern als Einfeldträger Open or Close

    Bearbeiter: HAWK, Labor für Holztechnik: Alexander Kühl (Diplomarbeit)

    Beschreibung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde das räumliche Tragverhalten von kippgefährdeten Biegeträgern als Einfeldträger mit einem großen Verhältnis h / b untersucht. Dazu wurden mit Hilfe der Finite Element –Methode und den Programmsystemen RSTAB als räumliches Stabwerk und RFEM als Finite –Elemente Programm imperfekte Biegeträger als Stabelemente und Faltwerkelemente modelliert. Als Imperfektion wurden eine Schrägstellung und eine Vorkrümmung berücksichtigt.

    abgeschlossen

    Kurzfassung der Diplomarbeit

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Vergleich von Berechnungsmethoden zur Ermittlung vertikaler Auflagerkräfte im Holztafelbau Open or Close

    Bearbeiter: HAWK, Labor für Holztechnik: Axel Sander (Bachelor-Thesis)

    Beschreibung: In der Arbeit wird die händische Berechnung von vertikalen Verankerungskräften nach dem Traglastverfahren und DIN 1052:2004-08 mit der Berechnung durch das Computerprogramm Diamo-Wind verglichen. Dabei werden im Holztafelbau auftretende Belastungssituationen an verschiedenen Bauwerksteilen sowie verschiedene Wandsysteme untersucht. Das besondere Augenmerk liegt darauf, zu einer allgemeingültigen Aussage über die Notwendigkeit des Einsatzes der verschiedenen Berechnungsmethoden zu gelangen.

    abgeschlossen

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Tragverhalten formschlüssiger Verbindungen Open or Close

    Bearbeiter: Universität Kassel, Bauwerkserhaltung und Holzbau: Dipl.-Ing. Lars Eisenhut

    Beschreibung: Zum Last-Verformungsverhalten traditioneller Holzverbindungen wurden umfangreiche experimentelle Untersuchungen durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen wurden Rechenmodelle mit nichtlinearen Federelementen entwickelt, die das Last-Verformungsverhalten der Holzverbindungen wirklichkeitsnah abbilden.

    Die vorhandenen Erkenntnisse werden dazu genutzt parametrisierte Berechnungsmodelle für optimierte formschlüssige Verbindungen zu entwickeln, die mit computergesteuerten Verfahren hergestellt werden.

    Mit Hilfe der linear elastischen Bruchmechanik werden die Brucherscheinungen, d.h. die Trennung und der Kontaktverlust von Material infolge des Überschreitens von Schub- bzw. Querzugfestigkeit beschrieben. Die Reibungseinflüsse sowie Einflüsse aus plastischem Verhalten bei Erreichen der Druckfestigkeiten werden realitätsnah angesetzt.

    Zur Verbindung mit abgestirnten Zapfen wurde in “Untersuchungen zum Last-Verformungsverhalten historischer Holztragwerke - Der abgestirnte Zapfen”, Dr.-Ing. Heiko Koch (erschienen in: kassel university press) ein Ingenieurmodell und ein Stabwerksmodell entwickelt.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Tragverhalten von Brettschichtholzträgern unter Druckbeanspruchung oder kombinierter Druck- mit Biegebeanspruchung Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Matthias Theiler, Prof. Dr Andrea Frangi, Prof. Dr. M. Fontana

    Beschreibung: Timber structures usually consist of members (e.g. beams or columns) with relatively high slenderness. The behaviour of structural members subjected to increasing axial compression is characterized by a non-linear increase of the deformation due to 2nd order effects which can lead to buckling failure. For the design, these effects have to be taken into account. Nowadays, there are different approaches for the design of timber members subjected to compression. These different approaches are not consistent and can lead to significantly different results.

    Within the framework of this research project, analytical models are developed to describe the structural behaviour of timber members subjected to compression. Experimental and numerical simulations are performed, to investigate the influence of the variability of the material properties.

    The project aims at the development of fundamental knowledge and advanced calculation models for the design of glued laminated timber members subjected to axial compression or combined compression and bending based on 2nd order analysis.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Tragverhalten von Biegeträgern aus Brettschichtholz mit Ausklinkungen oder Durchbrüchen Open or Close

    Bearbeiter: ETH Zürich, Professur für Baustatik und Konstruktion, Stahl-, Holz- und Verbundbau: Robert Jockwer, Prof. Dr Andrea Frangi, Prof. Dr. M. Fontana

    Beschreibung: Der Tragwiderstand von Biegeträgern aus Brettschichtholz (BSH) kann durch Ausklinkungen oder Durchbrüchen entscheidend reduziert werden. Aufgrund von architektonischen Anforderungen kann es notwendig sein die Träger am Auflager auszuklinken oder zur Führung von Rohrleitungen und Installationen Durchbrüche im Trägerquerschnitt anzuordnen. An den Stellen der Querschnittsänderung wird der Spannungsverlauf umgelenkt und Spannungsspitzen treten auf. Aufgrund der geringen Zugfestigkeit des Holzes senkrecht zur Faser, ist eine Verstärkung der beanspruchten Stellen oft notwendig. Für die Bemessung der Verstärkungsmassnahmen ist die genaue Kenntnis des Tragwiderstands des unverstärkten Trägers erforderlich.

    Bisherige Bemessungsansätze basieren auf empirischen Untersuchungen oder auf theoretischen bruchmechanischen Überlegungen. Der Tragwiderstand wird massgeblich von der Geometrie und Lage der Ausklinkung oder des Durchbruchs und dem Materialverhalten des Holzes bestimmt. Zudem verändern klimatische Umgebungsbedingungen die Materialeigenschaften und müssen berücksichtigt werden.

    Das Ziel des Forschungsprojekts ist das Erarbeiten von Grundlagen und die Entwicklung eines praxisrelevanten vereinfachten Bemessungsansatzes zur Bestimmung des Tragwiderstands von Trägern aus BSH mit Ausklinkungen oder Durchbrüchen. Die Berechnungsgrundlagen sollen die für den Tragwiderstand relevanten Parameter berücksichtigen und damit auch die zuverlässige und wirtschaftliche Bemessung von Verstärkungsmassnahmen erlauben.

    Laufendes Projekt

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Traglasttheorie für Holztafeln Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig, Institut für Baukonstruktion und Holzbau

    Beschreibung: Gebäude in Holztafelbauart bestehen aus Dach-, Decken- und Wandtafeln, die u. a. in ihrer Ebene scheibenartig beansprucht werden. Die Berechnung dieser Beanspruchungen erfolgt zurzeit an einfachen statischen Modellen von aus dem Gesamtsystem herausgeschnittenen ebenen Teilsystemen. Die Kompatibilitätsbedingungen der Teilsysteme untereinander werden dabei nicht berücksichtigt. An den Schnittstellen ergeben sich dadurch Zwängungen in unbekannter Größe. Erst ein Nachgeben des Verbundes, also eine Art Plastizieren, kann real einen Spannungszustand ermöglichen, wie er momentan im statischen Modell angenommen wird.

    Da bei der Wahl der statischen Modelle die Verträglichkeitsbedingungen grob verletzt werden, muss es im Grenzzustand der Tragfähigkeit an zahlreichen Stellen der Konstruktion zu erheblichen unplanmäßigen plastischen Verformungen, sowie zu unplanmäßigen Lastumlagerungen kommen. Die berechneten einzelnen Modelle sind zwar elastisch, in der Gesamtkonstruktion kann sich der berechnete Zustand aber erst nach erheblichen Plastizierungen einstellen.

    Diese stark vereinfachten Verfahren der DIN 1052-2004, ebenso wie die der DIN EN 1995, für den Nachweis der Tragfähigkeit von Holztafeln setzten letztendlich voraus, dass im Verbund von Beplankung und Rippen alle Verbindungsmittel voll mitwirken und voll ausgenutzt werden können, was nur unter Berücksichtigung des plastischen Verhaltens des Verbundes und der Verbindung der Rippen untereinander möglich ist. Trotz der sicherheitstechnischen Relevanz der Verfahren fehlt ihre theoretische Absicherung durch eine geschlossene Theorie im Sinne einer Traglasttheorie. Gegenwärtig dienen die plastischen Reserven in ausreichendem Maße zur Abdeckung der Unzulänglichkeiten der vereinfachten Bemessungsverfahren, da z. B. trotz der ständigen Verletzung der Verträglichkeitsbedingungen bislang keine Schäden bekannt geworden sind. Durch die Ableitung von Bemessungsverfahren aus einer geschlossenen Traglasttheorie könnte das Tragverhalten zutreffender abgeschätzt und darüber hinaus die Wirtschaftlichkeit der Holztafeln durch begründete und nicht zufällige Nutzung der plastischen Reserven erhöht werden. Daher ist es erforderlich, die Traglasttheorie für die Holztafelbauart zu entwickeln.

    Das Traglastverfahren ist als Fließgelenktheorie heute im Stahlbau ein allgemein anerkanntes Verfahren zum Nachweis der Tragfähigkeit von Tragwerken (Maier-Leibnitz (1928), Petersen (1993)). Durch die Fließgelenktheorie werden im Stahlbau bei statisch bestimmten Systemen die plastischen Querschnittsreserven, bei statisch unbestimmten Tragwerken zusätzlich die plastischen Systemreserven erschlossen. Die Tragfähigkeit eines Systems ist nach dieser Theorie erreicht, wenn das System durch Bildung lokaler plastischer Gelenke an den Stellen maximaler Momente kinematisch wird. Wegen des speziellen Tragverhaltens von Holztafeln sind die Lösungsverfahren zur Ermittlung der Traglast aus dem Stahlbau (Fließgelenktheorie) nicht direkt anwendbar und müssen entsprechend erweitert werden.

    In diesem Forschungsvorhaben soll folglich eine Traglasttheorie für Holztafeln auf Grundlage plas-tischer Grenzzustände entwickelt werden, aus der später ein Berechnungsschema abgeleitet werden kann, das es ermöglicht, die Tragfähigkeit ganzer ebener Systeme einschließlich möglicher Öffnungen mit geringem Berechnungsaufwand und ohne aufwendige nichtlineare FEM-Analysen ausreichend genau abzuschätzen. Durch die Anwendung der Traglasttheorie im Holztafelbau wird eine nachvollziehbare Beschreibung des tatsächlichen Tragverhaltens im Grenzzustand möglich, die eine Aussage über die Größe des Fehlers im Sinne einer Fehlerabschätzung ermöglicht. Dadurch sind auch die Anwendungsgrenzen bekannt. Im Unterschied zu einer nur unbewusst bei der Vereinfachung der Modelle angewendeten Traglasttheorie birgt die bewusste Anwendung nur noch die im Rahmen des Sicherheitskonzeptes akzeptierten Risiken.

    Laufzeit: 12.01.2006–01.05.2009 

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Tragwerk-FMEA: präventative Qualitätssicherung im Bauwesen Open or Close

    Bearbeiter: Universität Kassel, Bauwerkserhaltung und Holzbau: Professor Dr.-Ing. Werner Seim, Dipl.-Ing. Tobias Vogt M. Sc.

    Beschreibung: Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) wurde entwickelt, um die Qualität von Industrieprodukten sicherzustellen. Es sollen mögliche Fehler in einem frühen Stadium erkannt werden, um diese bereits im Vorfeld zu vermeiden bzw. deren Folgen durch geeignete Maßnahmen zu minimieren. Die FMEA findet im Bereich des Maschinenbaus, insbesondere in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie, bereits seit einigen Jahrzehnten Anwendung und hat sich seitdem vielfach bewährt.Im Rahmen eines von der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ geförderten Projektes wurde ein Leitfaden „Tragwerk-FMEA“ mit Regeln zur Durchführung einer FMEA im Bauwesen formuliert. Die Tragwerk-FMEA beschränkt sich dabei auf die Sicherstellung der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit. Aspekte beispielsweise der Bauphysik werden bisher nicht berücksichtigt, können aber in einem weiteren Schritt integriert werden.

    Ein wichtiges Instrument bei der Tragwerk-FMEA ist die sogenannte Fehleranalyse- und Optimierungssitzung, in der allen an der Planung bzw. Erstellung des Tragwerks beteiligten Personen das Tragkonzept vorgestellt wird. In einer gemeinsamen Diskussion werden dann mögliche Fehler gefunden und bewertet.Neben dem Leitfaden, der den genauen Ablauf und die Hintergründe erläutert, stehen hier auch Beispieldokumente für einen Holz- und einen Mauerwerksbau zur Verfügung. Diese sind so aufgebaut, dass sie nahezu ohne Hintergrundwissen angewendet und auf vergleichbare Objekte übertragen werden können.

    abgeschlossen

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Ermittlung des Einflusses der Verankerung von Wandscheiben auf die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit von Holzhäusern Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig, Institut für Baukonstruktion und Holzbau, 

    Beschreibung: Wände, Decken und Dächer von Holzhäusern bestehen heute zum überwiegenden Teil aus Holzbauteilen (Wandstielen, Deckenbalken, Sparren), die ein- oder beidseitig mit dünnen Platten aus Holz- oder Gipswerkstoffen beplankt sind. Die in vertikaler Richtung wirkenden Belastungen aus Eigengewicht, Schnee und Verkehr werden in der Regel durch die Holzbauteile in die Fundamente eingeleitet. Zur Weiterleitung der horizontal wirkenden Windkräfte bis in die Fundamente wird zusätzlich zu den Holzbauteilen die auf ihnen befestigte Beplankung herangezogen. Wegen des im Vergleich zu Mauerwerk und Beton geringen Eigengewichts solcher Konstruktionen wird verlangt, die aussteifenden Wandscheiben gegen Zug zu verankern.

    Aus zwei Gründen ist es sinnvoll, die Notwendigkeit dieser Zugverankerung zu überprüfen:

    • aus Gründen der Tragsicherheit, da die in der statischen Berechnung vorgesehene Zugverankerung zum größten Teil entweder mangelhaft oder gar nicht eingebaut wird,
    • aus wirtschaftlichen Gründen, da die Herstellung der Zugverankerung sehr kostenintensiv ist.

    Am LHT durchgeführte räumliche Berechnungen von Häusern mit Standard-Grundrissen bei Windeinwirkung haben gezeigt, daß diese auch ohne Zugverankerung der Wandscheiben ausreichende Standsicherheit besitzen können. Der Nachweis der Tragsicherheit konnte für alle Holzbauteile, Beplankungen und ihre Anschlüsse ohne zusätzliche Verstärkungen geführt werden. Dabei wurden maximale nach oben gerichtete Auflagerverschiebungen von 4 mm ermittelt.

    Da sich aus diesen Ergebnissen noch nicht ableiten läßt, daß bei allen Holzhäusern auf Zugverankerungen verzichtet werden kann, soll zunächst das räumliche Tragverhalten von Holzhäusern bei Windeinwirkung genauer untersucht werden. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen sollen dann Kriterien und vereinfachte Nachweisverfahren abgeleitet werden, bei deren Erfüllung auf eine Zugverankerung der Wandscheiben verzichtet werden kann.

    Laufzeit: August 1998 bis 31. Oktober 2000

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Allgemeines Tragverhalten von Scheiben in Holztafelbauart-Aufbau der Scheiben in Holztafelbauart Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig, Institut für Baukonstruktion und Holzbau, 

    Beschreibung: Durch Wandscheiben in Holztafelbauart werden sowohl vertikale Einwirkungen aus Eigen- und Verkehrslasten, als auch horizontale Einwirkungen aus Wind oder Erdbeben in den Baugrund abgeleitet. Im folgenden soll hier nur noch auf eine Einrastertafel eingegangen werden, die horizontal durch eine am Rähm in der Scheibenebene angreifende Einzellast F beansprucht wird. Wände in Holztafelbauart bestehen aus in regelmäßigen Abständen stehenden vertikalen Stielen, die zusammen mit dem Rähm und der Schwelle einen "Rahmen" bilden, der durch die in aller Regel nicht, oder nur unzureichend, vorhandene Verbindung untereinander verschieblich ist (eine kinematische Kette bildet). Die Verschiebung dieser Holzrippen muß durch die Beplankung und durch die Verbindungsmittel zwischen Rippen und Beplankung verhindert werden. Stiele, Rähm und Schwelle werden als Rippen bezeichnet.

    Die Tafel kann als ein- oder beidseitig beplankte Tafel ausgeführt werden. Als Beplankung werden Holzwerkstoffplatten (wie z.B. Span- , Faser- oder OSB-(oriented strand board) Platten) oder Gipskarton- bzw Gipsfaserplatten eingesetzt. Zwischen den Rippen und der Beplankung wird durch Nägel, Klammern oder Schrauben eine kontinuierliche Verbindung hergestellt.

    Ein übliches Liefermaß für die Beplankung sind Platten mit einer Breite von 1250 mm und einer Höhe von 2500 mm. Ihre Dicke (tP) variiert je nach Beanspruchung, Anforderung an die Gebrauchstauglichkeit (z.B. Schall- oder Brandschutz) und Material der Platte. Für den Rahmen ist 60x100 mm aus Vollholz S10 ein gängiger Querschnitt, wobei die Höhe der Rippen in der Praxis häufig von der erforderlichen Dicke der Wärmedämmung abhängig ist. Für die Mittelrippe ist eine Breite von 40 mm ausreichend, da sie im wesentlichen der Beplankungsaussteifung gegen Ausweichen aus der Tafelebene dient (Beulen) und auf ihr kein Plattenstoß plaziert ist.

    Beschreibung des Tragverhaltens

    Die Scheiben in Holztafelbauart zeigen unter einer horizontalen Belastung in der Scheibenebene selbst bei erheblichen Änderungen der inneren Scheibengeometrie (Rippenquerschnitte, Beplankungsdicke, Nagelabstand) als auch der äußeren Scheibenabmessungen (Scheibenbreite und -höhe) ein grundsätzlich gleiches Tragverhalten. Durch ihre hohe Steifigkeit bleibt die Beplankung in ihrer Form erhalten. Das heißt es kommt nur zu sehr geringen Diagonalverformungen.

    Bei Wandtafeln entsteht infolge der am Kopfrähm eingeleiteten und erst am Fußpunkt wieder abgenommenen Horizontalkraft FH ein Moment M = FH * h, das zu einer Starrkörperverdrehung der Beplankung führt. Zusätzlich bewirkt die Horizontalkraft FH eine horizontale Starrkörperverschiebung der Beplankung gegenüber der unverschieblichen Fußschwelle.

    Die Verformung der Rippen führt zu einem Parallelogramm.

    Es werden im folgenden nur noch beidseitig mit dem gleichen Werkstoff beplankte Wandelemente, wie sie in Abb.1.2. dargestellt sind, betrachtet. Außerdem wird davon ausgegangen, daß die Horizontalkraft im Schwerpunkt des Rähms eingeleitet wird, so daß es zu keiner Torsions- oder Biegebeanspruchung um die y- oder x-Achse kommen kann.

    Projektinfo... (15.11.2015)

  • Verbundquerschnitt aus Holzwerkstoffen für lastabtragende Wände Open or Close

    Bearbeiter: TU Braunschweig, Institut für Baukonstruktion und Holzbau,Fraunhofer-Institut für Holzforschung: Dipl.-Ing. Johann W. Herlyn

    Beschreibung: Das Projektziel ist die Entwicklung von modularen Verbundelementen, z. B. aus einem Kern mit statischen und wärmeschutztechnischen Aufgaben und Außenschichten mit tragenden und feuchteschutztechnischen Aufgaben. Die Zuordnung einzelner Funktionen auf einzelne Bauteilschichten soll aufgehoben werden. Eine Wärmedämmschicht im Kern soll auch an der Tragwirkung beteiligt sein. Dabei soll im Rahmen des geplanten Vorhabens zunächst ein Wandelement entwickelt werden, das statisch sowohl zur Abtragung vertikaler Lasten als auch zur Aussteifung gegenüber Horizontallasten wirkt sowie Einzelkräfte aus Konsollasten und Horizontalstoß aufnehmen kann.

    Es wird beabsichtigt, werkseitig ein möglichst großflächiges Element mit nur durch Transportbedingungen eingeschränkten Abmaßen herzustellen. Zur Herstellung der einzelnen Wände sollen diese großflächigen Elemente mit einfachen Sägetechniken mit den entsprechenden Abmessungen hergestellt werden. Es soll gewissermaßen ein als Meterware herstellbares Wandelement entwickelt werden. Für die Schichten des Verbundquerschnitts sollen Holzwerkstoffe mit unterschiedlichen Partikelstrukturen, z. B. Fasern oder Späne, verschiedenen Bindemitteln, z. B. organischen und anorganischen, und variierten Rohdichten, z. B. mitteldichte Faserplatten und poröse Holzfaserplatten, variiert werden. Die Plattenwerkstoffe dürfen nicht kleinflächig aus mehreren Teilen, sondern müssen zur schnelleren Herstellung möglichst aus einem Stück befestigt werden. Dadurch wird als weiterer Vorteil eine Luftdichtheit der Umgebungshülle erreicht. Der Verbundquerschnitt kann auch Hohlräume zur Aufnahme von haustechnischen Installationen, und zur Materialeinsparung aufweisen. Der Wandverbundquerschnitt soll in der Art hergestellt sein, dass Öffnungen für Fenster, Türen, Rollläden usw. leicht anzufertigen sind. Die Ränder an den Öffnungslaibungen sind wie die Ränder an den Außenkanten mit einem Randabschluss aus Holzwerkstoffen zu versehen. Das Innovationspotenzial des geplanten Wandverbundquerschnitts liegt in einer großflächigen Herstellung von leicht zu bearbeitenden Wandelementen aus Holzwerkstoffen, bei denen der Materialeinsatz aufgrund der Geometrie und der Verteilung der statischen und bauphysikalischen Funktionen auf möglichst alle Schichten optimiert ist.

    Laufzeit: 01.05.2001–31.10.2003

    Projektinfo... (15.11.2015)

 

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