klein Bauklimatik
© Christian Maurer - Fotolia.com

Bauklimatik

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 Bauklimatik

 

  • Entwicklung von grundsätzlichen Strategien zur Energie- und Raumklimaoptimierung von Holzbauten für Büro- und Verwaltungsbau Open or Close

    Bearbeiter: TUM, Architektur: Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik, Forschungsbereich Gebäude und Haustechnik: Dipl.-Ing. (FH) Robert Fröhler M.Eng und Fachgebiet Holzbau

    Beschreibung: Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Lösungsansätzen für Holzbauten, die sowohl den Kriterien der Klimatauglichkeit als auch der Energieeinsparung in optimaler Weise entsprechen.

    In der ersten Phase werden Typologien für den Verwaltungsbau sowie Anforderungsprofile für die Teilsysteme Konstruktion, Gebäudehülle, Ausbau, Haustechnik ermittelt. Der nächste Schritt behandelt die Darstellung und Quantifizierung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Teilsystemen. Hieraus werden bauklimatisch sinnvolle Kombinationen gebildet, welche durch Simulationen überprüft und optimiert werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen in einem Planungshandbuch für den Holzbau dargestellt werden, um so direkt in der Praxis Anwendung zu finden.

    Laufzeit: bis Mitte 2007

    Projektinfo... (07.02.2016)

    Teilprojekt 03

  • Parameteruntersuchung des sommerlichen Komfortklimas von Wohngebäuden Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau: Andreas Müller

    Beschreibung: Die Einflüsse für ein behagliches Raumklima sind bekannt. Dazu zählen im Wesentlichen Fensterflächen, Verschattungs- und Lüftungsmöglichkeiten, interne Wärmelasten durch elektrische Geräte und Personen sowie die Wärmespeicherkapazität des Raumes. Zu den einzelnen Parametern fehlen detaillierte Angaben. Diese werden innerhalb des Forschungsvorhabens ermittelt und statistisch ausgewertet. Anschliessend werden mittels thermischer Gebäudesimulation die Einflussgrössen und besonders deren Wechselwirkung genau analysiert. Dabei wird das Augenmerk besonders auf die natürliche Lüftung über Fenster, die Verschattung und die unterschiedlichen Speicherkapazitäten typischer Konstruktionen gelegt. Die beiden erstgenannten Punkte sind hoch effektiv und können z.B. mittels geringer Fenstertechnik anwenderfreundlich und mit geringem Energieeinsatz realisiert werden. Anhand der Daten werden die Varianten herausgearbeitet bei denen im Sommer auf Anlagentechnik verzichtet bzw. diese auf ein Minimum reduziert werden kann.

    Ziele:

    • Genaue Analyse der Einflussgrössen für ein behagliches Raumklima
    • Thermische Gebäudesimulation der wichtigsten Einflussparameter
    • Wesentliches Ziel der Parameteruntersuchung ist es, zu analysieren, mit welchen konstruktiven Maßnahmen, die Behaglichkeit im Sommer ohne Anlagentechnik zu gewährleisten ist.
    • Diese Informationen sollen für Architekten, Ingenieure und Handwerker so aufbereitet werden, dass das sommerliche Raumklima von Gebäuden besser eingeschätzt und geplant werden kann und mehr Planungssicherheit entsteht.
    • Die Ergebnisse dienen als Grundlagen zur Weiterentwicklung von Planungstools und tragen zur Verbesserung vereinfachter Nachweisverfahren bei.

    Ergebnisse: Der Projektstart erfolgte im Juli 2009. Folgende Ergebnisse wurden bisher erarbeitet:

    • Durch die Analyse von über 140 Räumen konnten statistische Verteilungen von Raumgrössen und Fensterflächenanteilen ermittelt werden.
    • Zusätzlich wurden Baukonstruktionen analysiert und daraus Standardaufbauten für Aussenwände, Dächer, Innenwände, Decken usw. definiert.
    • Die Analyse von vorhandenen Messdaten vom Institut Wohnen und Umwelt, Darmstadt (D) ergab detaillierte Informationen über Fensteröffnungszeiten (gekippte und voll geöffnete Fenster) der Nutzer.

    Folgende Ergebnisse werden noch erwartet:

    • Unter Verwendung der ermittelten Gebäudedaten (Räume und Konstruktionsaufbauten) wird ein digitales Referenzgebäude erstellt.
    • Es werden verschiedene Varianten unter Berücksichtigung der Varianz der Einflussgrössen simuliert und die Ergebnisse dokumentiert.
    • In einer Übersichtsmatrix werden die ermittelten Simulationsergebnisse zu den jeweiligen Ausgangsparametern aufgezeigt und gegenübergestellt.

    Laufzeit: 2009–2010

    Projektinfo (PDF)... (07.02.2016)

  • Messtechnische Untersuchung eines Schachtlüftungssystems in einer Grundschule Open or Close

    Bearbeiter: Hochschule Augsburg, Fakultät für Architektur und Bauwesen, E2D Energie Effizienz Design: Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig

    Ergebnis: Die untersuchten Schachtlüftungssysteme verbessern die Luftqualität in den Klassenzimmern deutlich. Hygienisch inakzeptable Raumluftzustände treten im Vergleich zur ausschließlich manuellen Fensterlüftung nicht mehr auf. Mit einer gezielten Weiterentwicklung und Verbesserung von historischen Schachtlüftungssystemen deren Reaktivierung gerade in Schulen, die in der Innenstadt und auch an stark befahrenen Straßen situiert sind, zu einer wesentlichen Verbesserung der Belüftungssituation in Klassenräumen führt.

    2013

    Projektinfo... S. 142f. (12.03.2014)

  • Raumklima am Arbeitsplatz: Hitzebeanspruchung und Leistungsfähigkeit in Büroräumen bei erhöhten Außentemperaturen Open or Close

    Bearbeiter: Hochschule Augsburg, Fakultät für Architektur und Bauwesen, E2D Energie Effizienz Design: Prof. Dr.-Ing. Runa T. Hellwig

    Beschreibung: Die Arbeitsstättenverordnung fordert während der Arbeitszeit unter Berücksichtigung der Arbeitsver fahren, der körperlichen Beanspruchung der Beschäftigten und des spezifischen Nutzungszwecks des Raumes eine „gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur". Die diese Forderungen konkretisierende Arbeitsstättenregel ASR A3.5 Raumtemperatur legt fest, dass die Lufttemperatur +26 °C nicht überschreiten soll. Hauttemperatur, Hautfeuchte und Herzfrequenz steigen proportional zur Raumtemperatur, bleiben jedoch im physiologisch unbedenklichen Bereich. Die Trinkmenge steigt ebenfalls mit der Raumtemperatur. Aufmerksamkeit, verbales und numerisches Denkvermögen zeigen entgegen den Erwartungen bei höheren Lufttemperaturen keine signifikanten Veränderungen. Die subjektive Akzeptanz höherer Temperaturen ist jedoch reduziert und die Erholtheit der Probanden verringert sich ebenso wie die Anstrengungsbereitschaft.

    Projektinfo... S. 87f. (September 2015)

  • Energieeffizient durch das gesamte Jahr - HFA-TiMBER-Projekt „Energy Efficiency“: Lösungsansätze gegen sommerliche Überwärmung Open or Close

    Bearbeiter: Holzforschung Austria: M. Teibinger

    Beschreibung: Ziel des Projektes ist eine Optimierung der einzelnen Holzbauweisen entsprechend unterschiedlicher Klimazonen für den sommerlichen und den winterlichen Wärmeschutz. Es werden hierzu die Einflüsse der Bauweise, der Fenster inklusive deren Beschattungselemente und der Luftwechsel auf die thermische Behaglichkeit untersucht.

    Die Weiterentwicklung bestehender Simulationstools um die Holzbauweise in Kombination mit PCM und/oder zusätzlichen speicherwirksamen Massen sowie die Zusammenführung der beiden unterschiedlichen Betrachtungsweisen bieten die Basis für eine breitgefächerte Konstruktionsbetrachtung.

    Laufzeit: Jan. 2010 bis Feb. 2014

    Projektinfo (PDF)... (September 2015)

    Projektinfo (HP)... (September 2015)

  • Verbesserung des sommerlichen Wärmeverhaltens von Gebäuden durch Wärmedämmung aus Holzspänen mit hoher Wärmespeicherfähigkeit Open or Close

    Bearbeiter: TU München, Bauphysik: Prof. em. Dr.-Ing. Gerd Hauser, Dr. Ing. Frank Otto

    Beschreibung: Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit wirkt sich im Hinblick auf das sommerliche Wärmeverhalten günstig aus. Neue Entwicklungen der Holzindustrie ermöglichen den Einsatz von Wärmedämmstoffen mit einer deutlich höheren Wärmekapazität als bei meist üblichen Mineralfaserdämmstoffen, jedoch bei geringfügig höherer Wärmeleitfägikeit.

    Quelle: Bauen mit Holz 8/99, S. 34–40

    Projektinfo... (September 2015)

  • Sommerliches Komfortklima Open or Close

    Bearbeiter: Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau: Andreas Müller

    Beschreibung: Um in den Sommermonaten ein komfortables Raumklima zu erreichen, können verschiedene Massnahmen ergriffen werde. Neben den beiden wichtigen Faktoren «Verschattung der Fenster» und «Lüftungsverhalten» sind noch interne Wärmelasten (u.a. elekt. Geräte, Kochen, Personen) und die Speicherkapazität der Räume von Bedeutung.

    Projektinfo (PDF)... (15.11.2015)

 

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