Bauen mit Holz = aktiver Klimaschutz

Neue Broschüre liefert Argumente für Holzbau
Viel Fachwissen auf kleinem Format. So sieht der neue Leitfaden aus, den die Holzforschung der TU München herausgegeben hat. "Bauen mit Holz = aktiver Klimaschutz" heißt die Broschüre und der Titel zeigt, wie einfach die Rechnung ist. In knappen Texten und verständlichen Bildern wird der Zusammenhang zwischen der Reduktion klimaschädlichen Kohlendioxids, Forstwirtschaft, Holzwirtschaft und Bauwesen dargestellt. Dort findet man viele Argumente, um das Thema Holz im Bauwesen an die Öffentlichkeit zu tragen. Die Zusammenhänge sind klar verständlich und vor allem Entscheidern in Bauämtern, in Kommunen und im Gewerbe wird dadurch die Bedeutung des Baustoffes Holz für eine ökologisch und gesellschaftlich sinnvolle Entwicklung vor Augen geführt. Der Leitfaden sollte in keinem Betrieb der Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier-Bauwesen, in keinem Beratungsgespräch fehlen.

Neue Broschüre liefert Argumente für Holzbau

Titelbild der Broschüre
Titelbild der Broschüre

Viel Fachwissen auf kleinem Format. So sieht der neue Leitfaden aus, den die Holzforschung der TU München herausgegeben hat und unter Leitung des Clusters Forst und Holz breit innerhalb der Branche und vor allem bei interessierten Bauherren, Entscheidungsträgern und Multiplikatoren streuen wird. "Bauen mit Holz = aktiver Klimaschutz" heißt die Broschüre und der Titel zeigt, wie einfach die Rechnung ist. In knappen Texten und verständlichen Bildern wird der Zusammenhang zwischen der Reduktion schädlichen Kohlendioxids, Forstwirtschaft und Bauwesen dargestellt. Dort findet man viele Argumente, um das Thema Holz im Bauwesen an die Öffentlichkeit zu tragen. Die Zusammenhänge sind klar verständlich und vor allem Entscheidern in Bauämtern, in Kommunen und im Gewerbe wird dadurch die Bedeutung des Baustoffes Holz für eine ökologisch und gesellschaftlich sinnvolle Entwicklung vor Augen geführt. Der Leitfaden sollte in keinem holzverarbeitenden Betrieb, in keinem Beratungsgespräch fehlen.

Holz ist ein äußerst wirtschaftlicher Baustoff. Das gilt für den Geschoßwohnungsbau ebenso wie auch für Gewerbebauten. Zukunftsfähige Gebäude aus Holz sind nicht nur aufgrund ihrer Dämmeigenschaften energieeffizient sondern sie verbrauchen schon in der Produktion wenig Energie. Der Baustoff wächst von alleine, entzieht der Atmosphäre dabei klimaschädliches CO2, speichert Kohlenstoff und muss nur noch geerntet werden. Außerdem ist der Baustoff Holz wieder verwendbar und schließlich thermisch nutzbar. Das bedeutet, dass ein Holzbau während seiner gesamten Lebensdauer und in allen Nutzungsphasen energieeffizient ist und eine positive Klimabilanz aufweist.

Foto: Gemeinsam für den Holzbau. Bauen mit Holz = aktiver Klimaschutz. Die neue Broschüre soll Bauherren, Planer und Politiker erreichen und zeigen, warum Holzarchitektur für die Umwelt, für die Wirtschaft und die Gesundheit gleichermaßen interessant ist. (v.l. Prof. Gerd Wegener, Clustersprecher und Leiter der Holzforschung der TUM, Andreas Pahler, Holzforschung München, Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsstelle des Clusters, Manfred Maier, StMELF, Heinrich Förster, Zentrum Wald-Forst-Holz, Florian Lichtblau, Architekt und Alexander Kirst, Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks)
Foto: Gemeinsam für den Holzbau. Bauen mit Holz = aktiver Klimaschutz. Die neue Broschüre soll Bauherren, Planer und Politiker erreichen und zeigen, warum Holzarchitektur für die Umwelt, für die Wirtschaft und die Gesundheit gleichermaßen interessant ist. (v.l. Prof. Gerd Wegener, Clustersprecher und Leiter der Holzforschung der TUM, Andreas Pahler, Holzforschung München, Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsstelle des Clusters, Manfred Maier, StMELF, Heinrich Förster, Zentrum Wald-Forst-Holz, Florian Lichtblau, Architekt und Alexander Kirst, Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks)

Wir haben diesen Leitfaden entwickelt, weil wir Politikern, Bauherren und Architekten Argumente an die Hand geben wollen, für die Überlegung, vermehrt in Holz zu bauen", sagt Prof. Gerd Wegener, Leiter der Münchner Holzforschung. Holz schont Ressourcen, ist wieder verwendbar und energieeffizient, fasst die Broschüre zusammen und gibt drei Beispiele zur Ansicht: einen Gewerbebau, einen klassischen Mehrgeschoß-Wohnungsbau und ein siebenstöckiges Stadthaus in Vollholzbauweise.

"Ein gutes Argument überzeugt", meint Andreas Pahler, der den Leitfaden der Holzforschung mit entwickelt hat. "Und wir haben hier die besten Argumente für Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit."

Die Wertschöpfungskette Holz mit der positiven Klimabilanz und ihrer Bedeutung für Lebensqualität ist gesamtwirtschaftlich hoch interessant. Fast jede Kommune besitzt Wald und damit den direkten Zugang zu einem außerordentlich wertvollen Rohstoff. "Das sollte doch gerade Politikern und Stadtplanern die Entscheidung erleichtern, vermehrt in Holz zu bauen", sagt Prof. Wegener.

"Der Wald ist gesunder Lebensraum", konstatiert Wegener. "Das Baumaterial Holz gewährleistet eine gesunde Wohnumgebung. Alles was zwischen Forstwirtschaft und Holznutzung liegt, ist außerdem gesund für unsere Umwelt." Tatsächlich wird in der Broschüre gezeigt, wie der nachwachsende Rohstoff Holz CO2 aufnimmt. Auch wie durch kluge Architektur innovative Bauten oder passgenaue Erweiterungen vorhandener Gebäude entstehen und dadurch das klimaschädliche Gas über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes hinweg der Atmosphäre entzogen bleibt.

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Holzforschung München
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