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Der Erfolg geht weiter bei Holzbau kompakt 2015

Augsburg (26.11.2015) - Die Vortragsreihe "Holzbau kompakt" ist inzwischen ein fest etabliertes Konzept des Netzwerks Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg. Der fünfte Durchgang konnte, wie schon in den vergangenen Jahren, zahlreiche interessierte Zuhörer in die Hochschule Augsburg locken. Praxisnah und kompakt gestalteten die Referenten die Seminarabende und unterstrichen ihr Fachwissen mit aktuellen Beispielen.

Augsburg (26.11.2015) - Die Vortragsreihe "Holzbau kompakt" ist inzwischen ein fest etabliertes Konzept des Netzwerks Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg. Der fünfte Durchgang konnte, wie schon in den vergangenen Jahren, zahlreiche interessierte Zuhörer in die Hochschule Augsburg locken. Praxisnah und kompakt gestalteten die Referenten die Seminarabende und unterstrichen ihr Fachwissen mit aktuellen Beispielen.

Aus der Praxis für die Praxis lautet der Leitfaden der Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr von rund 230 Teilnehmern besucht wurde. Die hohe Dichte an Holzbauunternehmen, Architekten, Bauingenieuren und Nachwuchsfachkräften im Wirtschaftsraum Augsburg sowie das stets vielseitig zusammengestellte und hochkarätig besetzte Vortragsprogramm erklären das große Interesse an der Veranstaltungsreihe. An vier Abenden referierten Experten zu unterschiedlichen Themen des Holzbaus und präsentierten erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Im Anschluss an die Präsentationen diskutierten die Teilnehmer angeregt über die aktuellen Entwicklungen.

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Rund 230 Teilnehmer zeigten auch 2015 wieder großes Interesse an der Vortragsreihe "Holzbau kompakt". Bilder: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Innovationen für den Holzbau
Dass Maschinentechnik etwas mit Holzbau zu tun hat, bewies Dipl.-Ing. Walter Fahrenschon, Geschäftsführer für Vertrieb, Marketing und Service bei der Hans Hundegger AG in Hawangen.  Unter dem Titel „Innovationen für den Holzbau – Chancen und Möglichkeiten moderner Maschinentechnik“ gab er seine über 25 Jahre gesammelten Erfahrungen im Bereich Holzbearbeitungsmaschinen weiter und zeigte die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Material und Werkzeug, von Holzbau und Maschinenbau auf. Die Firma Hundegger ist Weltmarktführer für CNC-Abbundmaschinentechnologie, ohne die der moderne Holzbau nicht oder nur schwer vorstellbar wäre.

Brandschutzaspekte bei Aufstockungen
Dr.-Ing. Dirk Kruse von der Dehne, Kruse Brandschutzingenieure GmbH & Co. KG erläuterte am zweiten Vortragsabend das große Potential für die Holzbauweise bei Aufstockungen. „Im Gegensatz zum Neubau verbraucht eine Aufstockung weniger Ressourcen und schont folglich die Umwelt“, so der Referent. Zudem zeigte er auf, dass Brandschutzanforderungen im Rahmen angepasster Brandschutzkonzepte realisierbar sind und unterstrich die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, um das große Potential von Aufstockungen für die Holzbauweise ausschöpfen zu können.

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Im Anschluss an die Vorträge bot sich die Gelegenheit zur Diskussion.

Ein inspirierender Bau aus Laubholz

Am dritten Abend in der Hochschule Augsburg wurde es international: Prof. Dr. Andrea Frangi von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich war angereist, um das „ETH House of Natural Resources“ vorzustellen. Das ETH Forschungslabor ist ein Leuchtturmprojekt für das Bauen mit Laubholz. Die Tragstruktur besteht aus einem vorgespannten Holzrahmen aus Esche und zeichnet sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad und zeitsparendes Zusammenfügen auf der Baustelle aus. Beim Bau kamen zudem erstmals neuartige Holz-Beton-Verbunddecken mit Furnierschichtholzplatten aus Buche zum Einsatz. Insgesamt ist der Bau selbst ein Forschungsprojekt, das auch in Zukunft interessante Ergebnisse für das Bauen mit Laubholz liefern wird.

Einblick in die Arbeit eines Prüfingenieurs
Den Abschluss der diesjährigen Holzbau Kompakt Veranstaltungsreihe bildete der Vortrag von Prüfingenieur Dipl.-Ing. (Univ.) Markus Bernhard von der IngPunkt GmbH in Augsburg. Er referierte über den Sinn und Unsinn des Einsatzes von Programmen für die Berechnung und Konstruktion im Holzbau. Dem Holzbau stehen heutzutage diverse Computerprogramme zur Planung und Berechnung von Objekten zur Verfügung. An Beispielprojekten aus seiner langjährigen Tätigkeit als Prüfingenieur erläuterte der Referent, wie die Berechnungen solcher reinen „Schreibtischkonstruktionen“ in der Umsetzung an ihre Grenzen stoßen.


Pressemitteilung des Netzwerk Holzbau (26.11.2015)

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Wettbewerbe

  • PlanB - Biobasiert.Business.Bayern.

    PlanB - Biobasiert.Business.Bayern. Am 23.06.21 war es endlich soweit, „PlanB - Biobasiert.Business.Bayern.“ prämierte zum vierten Mal die besten Geschäftsideen und Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft! Erstmalig wird es einen interaktiven Livestream geben, der es den Zuschauer*innen ermöglicht, aktiv über die Vergabe des Publikumspreises abzustimmen und Fragen an die Start-ups zu stellen. In einer Hybrid-Veranstaltung traten die diesjährigen Top Fünf gegeneinander an. In der Jurywertung, in der Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer als Juror wirkte, hatte das Performance-Textil aus Grünabfällen vom Start-up „nakt“ die Nase knapp vorn. Den Publikumspreis sicherte sich das Biotech-Team von „eco:fibr“. Um die Jury von sich zu überzeugen, hatten die fünf Teams je drei Minuten Zeit. Dass die Entscheidung der Live-Jury, die stellvertretend für 26 Experten aus den vorherigen Phasen die Ideen und Pitches bewertete, herausfordernd war, betonte Sprecherin Dr. Mirja Wehner: wir haben noch nie so lange gebraucht wie dieses Jahr, um die Rangfolge festzulegen. Gefühlt sind heute alle Sieger.“  Den ersten Platz und damit 6.000 € sowie eine Mieteinheit im Technologie- und Gründerzentrum Straubing sicherte sich das Team von „nakt“ aus Darmstadt. Thomas Hoppe vom Hauptsponsor Clariant überreichte den Preis. Nakt hat eine funktionalisierte Faser aus Grünabfällen entwickelt. Der erste Anwendung: ein Mehrweg-Abschminktuch. „Eco:fibr“ gewann den Publikumspreis. Die Uni-Ausgründung aus Hannover überzeugte die Zuschauer:innen mit einem biotechnologischen Prozess, bei dem aus Resten der Ananas-Ernte, Zellstoff für verschiedene Anwendungen hergestellt werden Überreicht wurde dieser von Stefan Hinsken, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Straubing.   Einen Scheck über 4.000 € aus den Händen von Straubings Landrat Josef Laumer erhielt das zweitplatzierte Start-up „Circular Carbon“ aus Würzburg. Das Team nutzt Biomasse-Reste aus der Lebensmittelproduktion wie Schokobohnen-Schalen oder Weintrester zur Produktion von Prozessdampf und funktionalisierbarer Pflanzenkohle. Überzeugen konnten „Circular Carbon“ mit ihrem Nutzen für die Landwirtschaft und dem jüngsten Anlagenbau. Den dritten Platz und 3.000 Euro sicherte sich das neu gegründete Team der Microbify GmbH. Als Ausgründung aus der Universität Regensburg arbeitet Microbify unter anderem an der Nutzung alter Erdgasspeicher für die Produktion von grünem Erdgas durch extremophile Mikroorganismen. Preis-Patin Dr. Marina Crnoja-Cosic von Kelheim Fibres würdigte vor allem den Ansatz, bestehende Infrastruktur innovativ umzunutzen. „Lite+Fog“ aus Berlin, die mit Künstliche Intelligenz und Nebel-Bewässerung das Vertical Farming revolutionieren wollen, belegten Platz Fünf. Den Sonderpreis für die beste Entwicklungsleistung innerhalb des Wettbewerbs überreichte Prof. Volker Sieber vom Campus der Technischen Universität München in Straubing an das Team von „Protegg“. Ihr Ziel: auf Basis von Biomimese Eimembran als Verpackung für Lebensmittel zu funktionalisieren. „Wir glauben: ohne Start-ups klappt die Bioökonomie nicht“, betonte Prof. Sieber. Diesen Befund hatte zuvor bereits die Key Note-Speakerin des Abends, Patricia Eschenlohr, Co-Gründerin der Landpack GmbH und Sprecherin des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern unterstrichen: nur, wenn Herausforderungen wie Investorenscheu und fehlende Infrastrukturen überwunden werden, denen insbesondere Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft gegenüberstehen, könnten die jungen Unternehmen ihre wichtige Rolle erfüllen. PlanB will Start-ups dabei unterstützen, durch Sichtbarkeit diese Hürden zu meistern.   Informationen Pressemitteilung PlanB   Stand: 24.096.2021 Read More
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    @Architektur: Wettbewerb DETAIL Preis | Mit der Auszeichnung prämiert das renommierte Fachmagazin innovative, zukunftsorientierte und maßgebende Projekte, die herausragende baukulturelle und technische Qualitäten aufweisen. Einreichungsfrist: 30. April 2020. Bereist zum neunten Mal sucht DETAIL in Kooperation mit Sponsoren aus der Industrie sowie ideellen Partnern aus der Politik Projekte für den im zweijährigen Turnus vergebenen Preis. Ziele des DETAIL Preises ist es, die Bedeutung von Architektur für die Gesellschaft hervorzuheben, die Rolle der Architekten in der Öffentlichkeit zu fördern sowie die Vernetzung von Architekten, Bauherren, Industrie und Politik zu stärken. In drei Kategorien wird der Preis verliehen: DETAIL Preis | DETAIL Preis für Studierende und Hochschulen | DETAIL Leserpreis mit Onine-Voting Die drei am besten bewerteten Projekte werden im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung im November 2020 in München vorgestellt und ausgezeichnet. Außerdem werden die Gewinnerprojekte des DETAIL Preises 2020  der Weltleitmesse BAU 2021 in München im Januar 2021 präsentiert.   TERMINE AUF EINEN BLICK Einreichung:           02. März bis 30. April 2020 Nominierung:         13. Mai 2020 Leser-Voting:         01. bis 30. Juni 2020 Jurysitzung:           26. Juni 2020 Preisverleihung:    20. November 2020   Mehr zum DETAIL Preis 2020 Zu den Teilnahmebedingungen Ausschreibungsunterlagen   Read More
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